Endspurt in der Abiturstufe – Entšpuàt in deà Abítuàštúfè

6. Juli 2026

Endspurt in der Abiturstufe – das bedeutet alle Jahre wieder: Abiturprüfungen für die einen und Wissenschaftliche Arbeit für die anderen, beides natürlich Langzeitprojekte, bei denen jedoch selbst der beste Zeitmanager in der Endspurtphase deutlich ins Schwitzen kommt.

So kämpften auch in diesem Schuljahr unsere Schüler:innen aus den Jahrgängen 11 und 12 mit der Tatsache, dass die Projektwoche „Wissenschaftliche Arbeit“ eben nur fünf Tage hat und das wohlverdiente lange Wochenende leider erst nach dem Ausdrucken der fertigen Arbeit begonnen werden kann. Natürlich, seit Herbst war man sich dessen bewusst gewesen, dass die Arbeitszeit bereits begonnen hatte, jedoch führt bekanntlich nicht jedes Bewusstsein automatisch zur Initiative. So waren die Wochen verstrichen, während im Hinterkopf vage Projektideen heranwuchsen und eben auch so vieles andere bewältigt werden musste. Umso schöner, dass schließlich, nach einer sehr intensiven und teilweise auch krisengeschwängerten Arbeitswoche, am Freitag um 16 Uhr elf fertig ausgedruckte Wissenschaftliche Arbeiten vorlagen.

Die Themen zu diesen Arbeiten sind frei wählbar, Unterstützung bekommen die Schüler:innen von einem aus dem Kollegium gewählten Mentor. Wichtig ist, die Fragestellung so zu entwickeln, dass das Ergebnis über eine bloße Betrachtung des Forschungsstandes hinausgeht. Nach Abgabe muss zudem die Wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Kolloquiums, bestehend aus Präsentation und Prüfungsgespräch, öffentlich verteidigt werden.

 Auch in diesem Jahr erstaunte die Themenwahl einiger Schüler:innen, gleichzeitig spiegelt sie deutlich die vielseitigen und teilweise auch sehr ambitionierten Interessen unserer 11.- und 12.-Klässler. So wurde unter anderem versucht, das Problem der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn zu lösen oder ein neues, phonetisch begründetes Rechtschreibkonzept zu entwickeln, das all unzàrè dísbètsűklicèn Próblémè überwinden könnte. Eine Schülerin veranschaulichte die Deeskalationsstrategien von Oktopussen, eine andere evaluierte den bestehenden Sportunterricht an der FGS und konnte, dank einer Umfrage in der Obergruppe, durchaus realisierbare schüler- und lehrerfreundliche Gestaltungsmittel unterbreiten. Des Weiteren wurde die Fragen beantwortet, ob umgedrehte Busse am Dresdner Neumarkt oder ein Kruzifix, das in einer gelblichen Flüssigkeit badet und betitelt ist als „Piss Christ“, tatsächlich als zeitgenössische Kunst eingeordnet werden sollten. Für uns alle waren dies durch und durch bereichernde Stunden und wir sind gespannt, was wir im nächsten Schuljahr von unseren wissenschaftlichen Arbeiter:innen lernen dürfen.

Während die einen also forschten und tippten, machte die andere Abitur. Ganz allein kämpfte sich Lucill Seifferth durch ihre acht Prüfungen. Natürlich wurde sie unterstützt von den Kolleg:innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der FGS, jedoch hätte es sicher gut getan, wenigstens einen weiteren Mitstreiter an Bord zu haben.

Umso stolzer sind wir, deine Lehrer:innen und Mitschüler:innen, auf dich und das Erreichte, liebe Lucill. In deinen Lieblingsfächern konntest du glänzen, in den anderen gelang es dir, gelassen zu bleiben. Von deinen Stärken konntest du profitieren, ja teilweise sogar über dich hinauswachsen, und deine Schwächen konntest du einfach akzeptieren. Dies alles ist für uns, liebe Lucill, ein wunderbares Ergebnis unserer schulischen Ausbildung. Ein Schulabschluss ist etwas, auf das jeder stolz sein darf. Ein Schulabschluss jedoch, mit dem man selbst voll und ganz zufrieden ist, weil man anerkennt, dass dieser die eigenen Potenziale und Anstrengungen spiegelt, das ist eine wunderbare Erfahrung, von der man bei allen zukünftigen Herausforderungen profitieren wird. In diesem Sinne: Weiter so!

Text: Verena Steinhardt


Newsletter 58 (Schuljahr 2025/26)

3. Juli 2026

Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt einsehen zu können. Bitte . Kein Mitglied? Werden Sie Mitglied bei uns


Unsere Schulgottesdienste in diesem Schuljahr

28. Juni 2026

Ein Jahr des Wachstums und der Gemeinschaft

Senfkorn, Freude, Engagement, Musik, Erlebnis, Erde, Samen, Wunschfunken, ein Netz spinnen usw.: In diesem Schuljahr war von allem etwas dabei. Unsere Gottesdienste drehten sich um die Themen Wachsen, Wünschen und Neuanfang. Zum Beginn des Schuljahres stand das Gleichnis vom Senfkornim Mittelpunkt – ein Symbol für kleine Anfänge und großes Vertrauen. Unser „Wunschbaum“ mit unseren persönlichen Wünschen für das neue Schuljahr entstand. In der Weihnachtszeit sammelten wir dann dazu Wunschsterne für die Gemeinschaft, die uns zeigten, wie aus vielen kleinen Funken ein großes Licht wird. Zu Ostern verknüpften wir dann diese Themen mit der Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu!“: Aus den Wunschfunken wurde ein Feuer des Aufbruchs und die Schüler:innen und Pädagog:innen pflanzten Sonnenblumensamenals Zeichen der Hoffnung. Zum Schuljahresende reflektierten wir über schwere Steine und leichte Federn und sind noch einmal den Weg unserer Stationen im Schuljahr abgelaufen. Gemeinsam schufen wir ein Netz aus Bändern als Symbol unserer Verbundenheit, denn nur gemeinsam ist es möglich, zu wachsen, und aus kleinem etwas Großes zu schaffen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Gottesdienste mitgestaltet haben! Im neuen Schuljahr freuen wir uns darauf, weiter gemeinsam zu wachsen.

„Denn siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5)

Text und Fotos: Antje Erler


Folge 6: Der Fiebertraum einer Verabschiedung…

26. Juni 2026

Diese Folge ist vielleicht ein wenig lang… Aber es ist eine Verabschiedung, und in so einer kann man ja auch ein bisschen um den heißen Brei reden. Trotzdem viel Spaß!


Wir gratulieren den PreisträgerInnen des Heureka-Wettbewerbs!

20. Juni 2026

Im November 2025 stellten sich 92 Schülerinnen und Schüler der FGS den Quizfragen des diesjährigen Heureka-Wettbewerbs „Mensch und Natur“. Wir durften uns in diesem Jahr nicht nur über PreisträgerInnen auf Schulebene freuen, sondern waren auch auf Landesebene erfolgreich. Hier durften wir Frieda Schnabel besonders auszeichnen: Sie erreichte den 2. Platz in der Jahrgangsstufe 5. Einen herzlichen Glückwunsch für diese hervorragende Leistung!

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 2 und 3

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 4

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 5

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 6

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 7

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 8


Einladung – Ausstellung „Street Dreams“ – Präsentation aller EKPs der FGS im Pi-Haus

13. Juni 2026

Liebe Schüler:innen, Eltern, Mitarbeitende und Freund:innen der FGS, 

Die EKPs Street Art, Schülerfirma, Wildwuchs, Band und Nachhaltigkeit laden alle herzlich zur Ausstellung „Street Dreams“ im Pi-Haus ein. An diesem Abend stellen sich alle EKPs vor und präsentieren, was im Laufe des Jahres gemacht haben.

Wann:                                                  25.06.26 (Donnerstag)

Wo:                                                      Pi-Haus Freiberg, Beethovenstraße 5 – Freiberg

Einlass:                                                17:30 Uhr

Ausstellungseröffnung:                  18:00 Uhr

Eintritt:                                                 5 €, ermäßigt 3 €

An der Ausstellung präsentieren wir ein buntes Programm. Das EKP Street Art präsentiert seine bunte Vielfalt an Kunst, die in diesem Jahr entstanden sind. Die Bands SKAtrunde, Halblaut, G7 2b und TEARS werden uns musikalisch durch den Abend begleiten. Für unser leibliche Wohl kümmern sich die EKPs Wildwuchs und Nachhaltigkeit. 

Alle Einnahmen kommen den EKPs zu Gute. 

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher! Lasst uns das Ende des Schuljahres feiern!

Die EKPs Street Art, Nachhaltigkeit, Band , Wildwuchs und Schülerfirma


Folge 3: BIKERS (Fahrrad Upcycling)

12. Juni 2026

In dieser Folge geht es um Fahrräder und was man mit kaputten Fahrrädern anstellt.


Protokoll EV-Treffen vom 13.04.2026

6. Juni 2026

Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt einsehen zu können. Bitte . Kein Mitglied? Werden Sie Mitglied bei uns


Spezial: Hunderunde

22. Mai 2026

Unsere erste Special Folge! Heute geht es um ein sehr cooles Buch namens Hunderunde. Wenn ihr mehr über das Buch erfahren wollt, hört einfach in die Folge rein!


Maximale Perspektiven: Lucill Seifferth zoomt sich zum Erfolg bei „Jugend forscht“ 2026

19. Mai 2026

Am 6. und 7. März verwandelte sich der Solaris-Turm in Chemnitz wieder in ein Zentrum für jungen Entdeckergeist: Der Regionalwettbewerb Südwestsachsen rief unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektiven“ dazu auf, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und wissenschaftliches Neuland zu betreten.

Für unsere Schule ging Lucill Seifferth (19) an den Start und bewies im Fachbereich Biologie, dass in kleinen Details oft die größten Geheimnisse der Natur schlummern. Im Rahmen ihrer Wissenschaftlichen Arbeit widmete sich Lucill einer besonderen Pflanzengruppe: den Sukkulenten und Kakteen. Diese Überlebenskünstler der Wüste haben faszinierende Strategien entwickelt, um mit Wasserknappheit umzugehen. Lucill wollte es genau wissen und untersuchte die Stomata (Spaltöffnungen), die für den Gasaustausch und die Transpiration der Pflanzen verantwortlich sind.

Um diese winzigen Strukturen sichtbar zu machen, nutzte sie gleich drei verschiedene mikroskopische Verfahren: • Lackabdrücke: Um die Anzahl der Spaltöffnungen auf der Oberfläche zu bestimmen. • Querschnitte: Für einen tiefen Einblick in die Gewebestruktur. • Oberflächenschnitte: Um die Architektur der Epidermis verschiedener Sukkulentenarten im Detail zu vergleichen.

Lucill nutzte ihre persönliche Begeisterung für Sukkulenten und knüpfte wertvolle Kontakte zur Deutschen Kakteengesellschaft. Uwe Lindner aus dem Kakteenverein Burgstädt e.V. unterstütze sie dabei mit seinem Rat und seiner Expertise. Durch diese Zusammenarbeit konnte sie nicht nur auf Expertenwissen zurückgreifen, sondern bezog von dort auch ihre speziellen Versuchspflanzen.

Nach monatelanger Arbeit wurde es am Freitag (06.03.) und Samstag ernst. Lucill präsentierte ihr Projekt mehrfach vor einem interessierten Publikum aus Wissenschaft und Bildung. Der Höhepunkt war das 20-minütige Fachgespräch mit der Jury, in dem sie ihre Ergebnisse verteidigte und ihr tiefgreifendes biologisches Verständnis unter Beweis stellte.

Den krönenden Abschluss bildete die feierliche Siegerehrung am Samstag, dem 07.03.26, bei der alle TeilnehmerInnen für ihren Mut und ihren Forschergeist gewürdigt wurden. Lucill erlangte den 2. Platz in der Sparte Biologie.

Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur durch die Zusammenarbeit im Hintergrund möglich. Ein ganz besonderer Dank gilt Gerd Schmahl. Durch seine tatkräftige Unterstützung, die fachliche Beratung und die Bereitstellung der hochwertigen mikroskopischen Technik hat er diesen Erfolg erst möglich gemacht.

Wir gratulieren Lucill Seifferth ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung!

Text: Louise Eibisch