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Endspurt in der Abiturstufe – Entšpuàt in deà Abítuàštúfè

Endspurt in der Abiturstufe – das bedeutet alle Jahre wieder: Abiturprüfungen für die einen und Wissenschaftliche Arbeit für die anderen, beides natürlich Langzeitprojekte, bei denen jedoch selbst der beste Zeitmanager in der Endspurtphase deutlich ins Schwitzen kommt.

So kämpften auch in diesem Schuljahr unsere Schüler:innen aus den Jahrgängen 11 und 12 mit der Tatsache, dass die Projektwoche „Wissenschaftliche Arbeit“ eben nur fünf Tage hat und das wohlverdiente lange Wochenende leider erst nach dem Ausdrucken der fertigen Arbeit begonnen werden kann. Natürlich, seit Herbst war man sich dessen bewusst gewesen, dass die Arbeitszeit bereits begonnen hatte, jedoch führt bekanntlich nicht jedes Bewusstsein automatisch zur Initiative. So waren die Wochen verstrichen, während im Hinterkopf vage Projektideen heranwuchsen und eben auch so vieles andere bewältigt werden musste. Umso schöner, dass schließlich, nach einer sehr intensiven und teilweise auch krisengeschwängerten Arbeitswoche, am Freitag um 16 Uhr elf fertig ausgedruckte Wissenschaftliche Arbeiten vorlagen.

Die Themen zu diesen Arbeiten sind frei wählbar, Unterstützung bekommen die Schüler:innen von einem aus dem Kollegium gewählten Mentor. Wichtig ist, die Fragestellung so zu entwickeln, dass das Ergebnis über eine bloße Betrachtung des Forschungsstandes hinausgeht. Nach Abgabe muss zudem die Wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Kolloquiums, bestehend aus Präsentation und Prüfungsgespräch, öffentlich verteidigt werden.

 Auch in diesem Jahr erstaunte die Themenwahl einiger Schüler:innen, gleichzeitig spiegelt sie deutlich die vielseitigen und teilweise auch sehr ambitionierten Interessen unserer 11.- und 12.-Klässler. So wurde unter anderem versucht, das Problem der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn zu lösen oder ein neues, phonetisch begründetes Rechtschreibkonzept zu entwickeln, das all unzàrè dísbètsűklicèn Próblémè überwinden könnte. Eine Schülerin veranschaulichte die Deeskalationsstrategien von Oktopussen, eine andere evaluierte den bestehenden Sportunterricht an der FGS und konnte, dank einer Umfrage in der Obergruppe, durchaus realisierbare schüler- und lehrerfreundliche Gestaltungsmittel unterbreiten. Des Weiteren wurde die Fragen beantwortet, ob umgedrehte Busse am Dresdner Neumarkt oder ein Kruzifix, das in einer gelblichen Flüssigkeit badet und betitelt ist als „Piss Christ“, tatsächlich als zeitgenössische Kunst eingeordnet werden sollten. Für uns alle waren dies durch und durch bereichernde Stunden und wir sind gespannt, was wir im nächsten Schuljahr von unseren wissenschaftlichen Arbeiter:innen lernen dürfen.

Während die einen also forschten und tippten, machte die andere Abitur. Ganz allein kämpfte sich Lucill Seifferth durch ihre acht Prüfungen. Natürlich wurde sie unterstützt von den Kolleg:innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der FGS, jedoch hätte es sicher gut getan, wenigstens einen weiteren Mitstreiter an Bord zu haben.

Umso stolzer sind wir, deine Lehrer:innen und Mitschüler:innen, auf dich und das Erreichte, liebe Lucill. In deinen Lieblingsfächern konntest du glänzen, in den anderen gelang es dir, gelassen zu bleiben. Von deinen Stärken konntest du profitieren, ja teilweise sogar über dich hinauswachsen, und deine Schwächen konntest du einfach akzeptieren. Dies alles ist für uns, liebe Lucill, ein wunderbares Ergebnis unserer schulischen Ausbildung. Ein Schulabschluss ist etwas, auf das jeder stolz sein darf. Ein Schulabschluss jedoch, mit dem man selbst voll und ganz zufrieden ist, weil man anerkennt, dass dieser die eigenen Potenziale und Anstrengungen spiegelt, das ist eine wunderbare Erfahrung, von der man bei allen zukünftigen Herausforderungen profitieren wird. In diesem Sinne: Weiter so!

Text: Verena Steinhardt


Wir gratulieren den PreisträgerInnen des Heureka-Wettbewerbs!

Im November 2025 stellten sich 92 Schülerinnen und Schüler der FGS den Quizfragen des diesjährigen Heureka-Wettbewerbs „Mensch und Natur“. Wir durften uns in diesem Jahr nicht nur über PreisträgerInnen auf Schulebene freuen, sondern waren auch auf Landesebene erfolgreich. Hier durften wir Frieda Schnabel besonders auszeichnen: Sie erreichte den 2. Platz in der Jahrgangsstufe 5. Einen herzlichen Glückwunsch für diese hervorragende Leistung!

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 2 und 3

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 4

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 5

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 6

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 7

Teilnehmer und Preisträger der Jahrgangsstufe 8


Einladung – Ausstellung „Street Dreams“ – Präsentation aller EKPs der FGS im Pi-Haus

Liebe Schüler:innen, Eltern, Mitarbeitende und Freund:innen der FGS, 

Die EKPs Street Art, Schülerfirma, Wildwuchs, Band und Nachhaltigkeit laden alle herzlich zur Ausstellung „Street Dreams“ im Pi-Haus ein. An diesem Abend stellen sich alle EKPs vor und präsentieren, was im Laufe des Jahres gemacht haben.

Wann:                                                  25.06.26 (Donnerstag)

Wo:                                                      Pi-Haus Freiberg, Beethovenstraße 5 – Freiberg

Einlass:                                                17:30 Uhr

Ausstellungseröffnung:                  18:00 Uhr

Eintritt:                                                 5 €, ermäßigt 3 €

An der Ausstellung präsentieren wir ein buntes Programm. Das EKP Street Art präsentiert seine bunte Vielfalt an Kunst, die in diesem Jahr entstanden sind. Die Bands SKAtrunde, Halblaut, G7 2b und TEARS werden uns musikalisch durch den Abend begleiten. Für unser leibliche Wohl kümmern sich die EKPs Wildwuchs und Nachhaltigkeit. 

Alle Einnahmen kommen den EKPs zu Gute. 

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher! Lasst uns das Ende des Schuljahres feiern!

Die EKPs Street Art, Nachhaltigkeit, Band , Wildwuchs und Schülerfirma


Maximale Perspektiven: Lucill Seifferth zoomt sich zum Erfolg bei „Jugend forscht“ 2026

Am 6. und 7. März verwandelte sich der Solaris-Turm in Chemnitz wieder in ein Zentrum für jungen Entdeckergeist: Der Regionalwettbewerb Südwestsachsen rief unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektiven“ dazu auf, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und wissenschaftliches Neuland zu betreten.

Für unsere Schule ging Lucill Seifferth (19) an den Start und bewies im Fachbereich Biologie, dass in kleinen Details oft die größten Geheimnisse der Natur schlummern. Im Rahmen ihrer Wissenschaftlichen Arbeit widmete sich Lucill einer besonderen Pflanzengruppe: den Sukkulenten und Kakteen. Diese Überlebenskünstler der Wüste haben faszinierende Strategien entwickelt, um mit Wasserknappheit umzugehen. Lucill wollte es genau wissen und untersuchte die Stomata (Spaltöffnungen), die für den Gasaustausch und die Transpiration der Pflanzen verantwortlich sind.

Um diese winzigen Strukturen sichtbar zu machen, nutzte sie gleich drei verschiedene mikroskopische Verfahren: • Lackabdrücke: Um die Anzahl der Spaltöffnungen auf der Oberfläche zu bestimmen. • Querschnitte: Für einen tiefen Einblick in die Gewebestruktur. • Oberflächenschnitte: Um die Architektur der Epidermis verschiedener Sukkulentenarten im Detail zu vergleichen.

Lucill nutzte ihre persönliche Begeisterung für Sukkulenten und knüpfte wertvolle Kontakte zur Deutschen Kakteengesellschaft. Uwe Lindner aus dem Kakteenverein Burgstädt e.V. unterstütze sie dabei mit seinem Rat und seiner Expertise. Durch diese Zusammenarbeit konnte sie nicht nur auf Expertenwissen zurückgreifen, sondern bezog von dort auch ihre speziellen Versuchspflanzen.

Nach monatelanger Arbeit wurde es am Freitag (06.03.) und Samstag ernst. Lucill präsentierte ihr Projekt mehrfach vor einem interessierten Publikum aus Wissenschaft und Bildung. Der Höhepunkt war das 20-minütige Fachgespräch mit der Jury, in dem sie ihre Ergebnisse verteidigte und ihr tiefgreifendes biologisches Verständnis unter Beweis stellte.

Den krönenden Abschluss bildete die feierliche Siegerehrung am Samstag, dem 07.03.26, bei der alle TeilnehmerInnen für ihren Mut und ihren Forschergeist gewürdigt wurden. Lucill erlangte den 2. Platz in der Sparte Biologie.

Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur durch die Zusammenarbeit im Hintergrund möglich. Ein ganz besonderer Dank gilt Gerd Schmahl. Durch seine tatkräftige Unterstützung, die fachliche Beratung und die Bereitstellung der hochwertigen mikroskopischen Technik hat er diesen Erfolg erst möglich gemacht.

Wir gratulieren Lucill Seifferth ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung!

Text: Louise Eibisch


Freizeitbereich: unsere Ateliers

„Hoopdance“

In unserem Atelier „Hoopdance“ drehte sich in den vergangenen Wochen alles um das Tanzen mit dem Hula-Hoop-Reifen. Mit viel Energie und guter Musik lernten die Kinder viele coole Tricks und ließen den Reifen nicht nur um die Taille, sondern auch um ihre Hände und durch die Luft kreisen. Aus den gelernten Tricks entstand am Ende eine gemeinsame Tanzchoreo zu „Dance Monkey“. Voller Stolz und mit viel Mut wurde dann im FZB vor Publikum performt und mit großem Applaus belohnt.

Mikroskopie

Die jungen Forscher des Ateliers ,,Mikroskopie“ hatten einen fiktiven Kriminalfall zu lösen: In einem Restaurant war eingebrochen worden. Das über 100 Jahre alte handgeschriebene Kochbuch war gestohlen worden. Die Küche wurde durchwühlt. Viele Verpackungen und jede Menge weiße Pulver liegen verstreut auf Tischen und dem Fußboden.

Im Verdacht stehen zwei Bauarbeiter (A. und B.), die für Sanierungsarbeiten im Haus waren. Ihre Kleidung wurde untersucht. In beiden Fällen wurde weißes Pulver sichergestellt, welches kriminaltechnisch zu prüfen war, ob es mit dem Kücheneinbruch im Zusammenhang stehen könnte.

Als Vergleichsproben standen zur Verfügung: Kartoffelstärke, Mehl, Puderzucker, Backpulver, Gips
Zuerst schauten sich die Mikroskopiker die fiktiven Proben von der Kleidung der Verdächtigen an. Dazu wurde jeweils eine sehr kleine Menge des Pulvers mit einem Zahnstocher entnommen, auf einem Objektträger abgerollt und mit einem Deckglas abgedeckt. Zunächst wurden die Proben trocken untersucht, sowohl im Hellfeld als auch mit polarisiertem Licht. Danach wurde etwas Wasser an den Deckglasrand gegeben, das darunter lief. Jetzt wurde die gleiche Probe wieder mit beiden Kontrastverfahren untersucht und die Beobachtungen in eine Tabelle eingetragen.

Dann wurde das Gleiche mit den reinen Vergleichsproben gemacht und verglichen. Es stellte sich heraus, dass die Probe ,,B“ nur Staub und Gips enthielt, während man in der Probe ,,A“ zusätzlich noch Kartoffelstärke fand. Somit gab es ein starkes Indiz, dass ,,A“ in der Küche war. Hier Fotos der untersuchten weißen Pulver, die sich ohne Mikroskop sehr ähnlich sahen. Links jeweils ein Hellfeld-Foto, rechts bei gekreuzten Polarisatoren, oben trocken, unten nass; alle Fotos bei gleicher Vergrößerung.

Kartoffelstärke zeigt im polarisierten Licht das typische „Stärkekreuz“:

Gips zeichnet sich durch eine starke Doppelbrechung aus, die im polarisierten Licht zu auffälligen Interferenzfarben führt:

Überraschungen bleiben nie aus, wenn man Dinge mit dem Mikroskop untersucht. Auch das Backpulver enthält Stärke, allerdings sehr viel feinere Kügelchen. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, dass dies Tapioka-Stärke ist, die laut Wikipedia aus Maniok gewonnen wird. Im Gegensatz zum Gips bildet Backpulver bei Wasserzugabe CO2-Blasen.

Rhythmik und Tanz mit dem Pezziball

Im Atelier wurde es rhythmisch, bunt und richtig fröhlich: Beim Trommeln auf Pezzibällen stand der Spaß an Bewegung im Mittelpunkt. Unsere Truppe fand schnell den gemeinsamen Takt. Es wurde sich ausprobiert, gespielt und voller Energie getrommelt.

Zu bekannten Liedern wie „ Apate“, „Wie wollen ein Tier“ und dem Gummibärenlied wurde getanzt, musiziert und es kam Schwung in die Gruppe.

So entstand eine wunderbare gemeinsame Zeit. Danke für diese schönen Momente!

Wie viel Kraft steckt in mir?

Im Rahmen der GTA-Angebote unserer Schule fand das Atelier „Wie viel Kraft steckt in mir?“ statt. Acht Kinder aus der ersten Klasse trafen sich dafür insgesamt sechsmal, um gemeinsam auf spielerische Weise ihre eigene Kraft zu entdecken.

Im Mittelpunkt stand dabei, die eigene Stärke kennenzulernen und besser einschätzen zu können: Wie viel Kraft habe ich? Wie setze ich sie ein? Gleichzeitig ging es auch darum, ein Gefühl für andere zu entwickeln – wie fühlt sich die Kraft meines Gegenübers an und wie kann ich zeigen, dass es mir gerade zu viel wird?

Mit verschiedenen Spielen und Übungen, bei denen auch gerungen und gekämpft wurde, sammelten die Kinder wichtige Erfahrungen. Dabei galt immer ein zentraler Grundsatz: Wir kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Gemeinsam probierten die Kinder ihre Kräfte aus, unterstützten einander und lernten, respektvoll miteinander umzugehen.

So wurde das Atelier zu einem Raum, in dem die Kinder nicht nur ihre körperliche Stärke, sondern auch ihr Einfühlungsvermögen und ihre Selbstwahrnehmung stärken konnten.

Mädchentreff

Bei unserem Mädchentreff haben wir gemeinsam eine richtig schöne Zeit verbracht. Wir haben spannende Literatur für Mädchen entdeckt und uns darüber ausgetauscht, was uns besonders gefallen hat. Zwischendurch wurde viel gelacht – vor allem bei den Spielen, die für gute Stimmung gesorgt haben. Besonders wertvoll waren aber die vielen Gespräche, in denen wir uns besser kennenlernen und unsere Gedanken teilen konnten. Natürlich durften auch leckere Snacks nicht fehlen, die den Nachmittag perfekt abgerundet haben. Es waren wieder tolle Treffen, mit viel Spaß, Freundschaft und Respekt.

Programmieren mit Calliope mini: Ein neuer Stern war geboren

Calliope mini ist ein Einplatinencomputer, auf dem man spielerisch programmieren erlernen und üben kann.

Man muss dazu klare und detaillierte Anweisungen in einem Programm angeben, wir haben dafür den Editor „Make Code“ verwendet. Das ist eine Programmierumgebung und beinhaltet Programmblöcke die wie ein Puzzle zusammengesetzt werden, zum Beispiel „wenn Knopf A gedrückt, setze Farbe auf blau“.

Wir waren eine kleine Gruppe aus acht Schülern und hatten uns erst einmal mit dem Mikrocontroller vertraut gemacht: Welche Tasten gibt es? Wie heißen die sichtbaren Bauteile?

Anschließend ging es endlich los und wir entwarfen Codes, mit denen sich auf der LED-Matrix Texte, Symbole und kleine Animationen anzeigen ließen. Höhepunkt war schließlich das Programmieren eines Raketenstarts mit vorherigem Countdown.

Mit dem Calliope mini kann es hoch hinaus gehen. Bis zum nächsten Atelier-Angebot!

Gemütliche Winterzeit

Im Atelier „Gemütliche Winterzeit“ trafen sich Schüler aus den Untergruppen, um die kalte Jahreszeit auf kreative Weise zu genießen. Gemeinsam lasen wir Geschichten wie zum Beispiel „Drei kleine Handschuhe“ von Linda Bailey, sie ließen ihrer Fantasie beim Malen freien Lauf und tauschten sich über spannende Fragen aus. Eine der Diskussionen war zum Beispiel: „Wo würdest du gern mal wohnen, in einem Baumhaus oder Hochhaus?“. Bei dem Kartenspiel „So bin ich“ hatten die Kinder Spaß sich gegenseitig Fragen zu stellen, Entscheidungen zu treffen und sich dabei kennen zu lernen. In einem gemütlichen Rahmen konnten die Kinder ihre Ideen und Gedanken teilen, sich gegenseitig inspirieren und in einer entspannten Atmosphäre neue Eindrücke gewinnen.


Ein „Schmahler“ Kulturbeitrag

Er ist einer der kreativsten und künstlerischsten Hausmeister, die Freiberg kennt: Gerd Schmahl verzauberte uns mit seinem Wortwitz auf dem Wortspielplatz. Am Donnerstagabend (22.01.) kamen um 19 Uhr rund 30 Eltern, Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler in der Schule zusammen, um einen ganz besonderen kulturellen Abend zu erleben – und sie wurden reich belohnt.

Mit Gedichten und Liedern, die mal zum Lachen, mal zum Nachdenken und immer wieder zum Mitdenken einluden, präsentierte Gerd Schmahl eine feine Auswahl seiner Werke. Wortwitz, Charme und tiefgehende Inhalte wechselten sich dabei so gekonnt ab, dass man gar nicht wusste, ob man zuerst schmunzeln, staunen oder applaudieren sollte.

Gleichzeitig markierte der Abend den Startschuss für sein eigenes Buch – ein Anlass, der dem Auftritt eine ganz besondere Note verlieh. Die Atmosphäre war herzlich, aufmerksam und voller Begeisterung. Groß und Klein lauschten gebannt, lachten gemeinsam und ließen sich von den pointierten Texten und Melodien mitreißen.

Am Ende waren sich alle einig: Dieser Abend war ein echtes Highlight, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein gelungener Kulturbeitrag, der gezeigt hat, wie viel Freude Sprache, Musik und Poesie bereiten können.

Text: Julia Lüpfert, Fotos: Anne Mertens


Folge 1:Böller


Spannendes unter Tage: Berufsorientierungswoche der Untergruppe

Vom 2. bis 6. Februar 2025 begaben sich unsere Schülerinnen und Schüler der Untergruppe auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt des Bergbaus. Unter dem Motto „Bergbau und verwandte Berufsfelder“ erkundeten sie die historische Bedeutung des Bergbaus für Freiberg und gewannen Einblicke in die vielfältigen Berufe, die damit verbunden sind.

Ein Highlight der Woche war der Besuch des Freiberger Stadt- und Bergbaumuseums. Dort tauchten die Kinder in die faszinierende Geschichte des Bergbaus ein – von den Anfängen im Mittelalter bis hin zu modernen Technologien. Besonders beeindruckend waren die originalen Werkzeuge, Mineralien und Modelle, die den Alltag der Bergleute veranschaulichten.

Im Freiberger Dom ging es auf die Suche nach Spuren des Bergbaus in Kunst und Architektur. Die Kinder lernten, wie eng die Geschichte der Stadt mit dem Bergbau verwoben ist.

Ein unvergessliches Erlebnis war die Fahrt in die „Reiche Zeche“. Ausgestattet mit Helm und Grubenjacke ging es hinab in die Tiefe, wo die Kinder die Arbeitsbedingungen der Bergleute hautnah erlebten. Die engen Gänge, das feuchte Klima und die beeindruckenden Maschinen vermittelten ein realistisches Bild vom Leben unter Tage. Viele waren überrascht, wie viel Technik und Wissen im Bergbau steckt.

Herr Donath, unser Experte für Bergbaugeschichte, rundete das Programm mit einem spannenden Vortrag ab. Anhand der prächtigen Bergparade und der traditionellen Kleidung der Bergleute erläuterte er die Funktionen und Berufe innerhalb des historischen Bergbaus. Jedes Detail – von den kunstvollen Bergmannsuniformen bis zu den charakteristischen Werkzeugen – erzählt eine eigene Geschichte über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Bergleute.

Die Berufsorientierungswoche war ein voller Erfolg! Die Kinder kamen mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken nach Hause – und vielleicht hat der eine oder andere sogar eine neue Berufsidee mitgenommen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Berufsorientierungswoche – dann mit einem neuen spannenden Thema!


Weiterbildung: Auf dem Weg zum Montessori-Diplom

Seit Oktober gehen elf pädagogische Fachkräfte der FGS wieder zur Schule, und zwar am Wochenende. Sie absolvieren den Montessori-Diplom-Lehrgang der renommierten Akademie Biberkor aus Oberbayern. Das Programm dauert ein Jahr lang und umfasst zwölf komplette Wochenenden, plus eigene Materialarbeit, Hospitationen und Praktika. Grundlage ist das Curriculum der Association Montessori Internationale (AMI), des internationalen Montessori-Verbands. Das Ziel: Noch mehr und bessere Ideen für eine ganzheitliche, zeitgemäße Bildung nach den Ideen von Maria Montessori.

Die Themen reichen von der Sinnesschulung über kosmische Erziehung und Schönheit der Mathematik bis zum ganzheitlichen Umgang mit der Grammatik. Inhalte werden praktisch erarbeitet – eine anspruchsvolle Weiterbildung, die schon jetzt einen großen Gewinn für die pädagogische Arbeit an der FGS verspricht. Außerdem wird der Austausch zwischen Unter-, Mittel- und Obergruppe verstärkt, denn aus allen drei Stufen-Teams sind Teilnehmer:innen dabei.

Dank unserer Kooperation mit dem Montessori Kinderhaus können wir diese intensive Fortbildung stemmen – die Kurse finden abwechselnd in der FGS und im Kinderhaus statt. Selbstverständlich werden alle Beteiligten gut versorgt: Ein großer Dank an die engagierten Eltern, die stets ein abwechslungsreiches Buffet bereitstellen.

Hier ein paar Eindrücke der Teilnehmer:innen von den ersten Kurswochenenden:  

1. Diplom-Kurs: Sinnesmaterial

Was für ein inspirierendes Wochenende liegt hinter uns!

Wir durften tiefe Einblicke in das Sinnesmaterial von Maria Montessori gewinnen:

Rosa Turm
Braune Treppe
Blaue Dreiecke

…und vieles mehr wurde vorgeführt, ausprobiert und erlebt!

Herzlichen Dank an unsere Dozentin Alexandra Lux für die kompetente und begeisternde Leitung!

Ein großer Dank geht auch an die Montessori-Akademie Biberkor und Klaus Dieter Kaul für die Organisation und Unterstützung! Wir sind voller neuer Ideen und Impulse für unsere pädagogische Arbeit.


2. Diplom-Kurs: Mathematik

Mathematik zum Be-greifen!

Mit Claus Dieter Kaul durften wir Mathematik ganz praktisch erleben – im wahrsten Sinne des Wortes: Be-greifen!

Die Themen der „schönen Mathematik“ wurden nicht nur theoretisch besprochen, sondern mit den klassischen Montessori-Materialien erlebbar gemacht. Jeder Handgriff, jedes Material bringt uns dem Verständnis ein Stück näher – genau so, wie Maria Montessori es gedacht hat.

Mathematik mit Kopf, Hand und Herz – das ist echte Montessori-Pädagogik!


3. Diplom-Kurs: Kosmische Geschichten

Kosmische Geschichten – Montessori erleben!

Wir tauchten in die Entstehung des Universums ein und probierten Follow-Up-Materialien wie tektonische Platten und Atmosphären-Kette aus. Danke für dieses wertvolle Wochenende!


Rückblick: Winterferien im Freizeitbereich

Die Winterferien sind vorbei und wir blicken auf zwei wundervolle, ereignisreiche Wochen im Freizeitbereich zurück!

Die Stadt der Träume

Ein absolutes Highlight war unser Lego-Projekt „Stadt der Träume“. Mit unzähligen Steinen entstanden beeindruckende Bauwerke: Türme, Häuser, Straßen und ganze Stadtteile. Die Kinder planten gemeinsam, tauschten Ideen aus und ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen!

Gemeinsam kochen und genießen

In unserer Küche wurde fleißig geschnippelt, gerührt und gekocht. Gemeinsam bereiteten wir leckere Mahlzeiten zu und genossen diese in geselliger Runde. Kochen als soziales Erlebnis – das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch praktische Alltagskompetenzen!

Ausflug zur Eislaufbahn

Ein winterliches Highlight war unser Ausflug zur Eislaufbahn. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – alle hatten großen Spaß auf dem Eis und unterstützten sich gegenseitig beim Lernen neuer Kunststücke.

Fasching feiern

Bunt, fröhlich und ausgelassen – so feierten wir Fasching! Mit kreativen Kostümen, Musik und Spielen wurde gelacht und getanzt. Die Stimmung war fantastisch!

Gemeinsam spielen

Ob Brettspiele, Bewegungsspiele oder freies Spiel – die Kinder genossen es, gemeinsam Zeit zu verbringen, neue Freundschaften zu vertiefen und einfach Kind sein zu dürfen.


Euer Freizeitbereich-Team