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Rückblick & Ausblick: Ein Abend im Zeichen der Schulentwicklung

Margret Rasfeld ist so etwas wie ein Guru für viele, die Schule und Bildung ganz neu denken wollen. Sie hat selbst Schulen aufgebaut und geleitet und ist nun als Impulsgeberin und Netzwerkerin in ganz Deutschland unterwegs, um Stück für Stück den Umbau des Schulsystems voranzutreiben. Die FGS hat sie bei einem Besuch am 15. Juli 2021 bereits kennenlernen können, zeigte sich begeistert und ist nun der Einladung zu einem Vortrag gefolgt.

Worauf kommt es bei der Bildung heute und in Zukunft an? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen brauchen junge Menschen in der sich immer schneller verändernden Welt? Was kann und soll Schule leisten und wie kann die Veränderung gelingen? – Im Schnelldurchlauf in rund einer Stunde bot Margret Rasfeld eine Zusammenfassung ihrer Ideen:

Grundlage ist die Erkenntnis, dass sich unsere Welt in mehreren großen Krisen gleichzeitig befindet, mit denen wir und vor allem die kommenden Generationen umgehen müssen: Klimakrise, ökologische Krise, soziale Krise, Sinnkrise… Dazu die Digitalisierung als größte gesellschaftliche Transformation seit der Industrialisierung mit ihren vielen Chancen, aber auch Problemen. Was Margret Rasfeld proklamiert, ist längst auch in den Leitlinien von UNO, OECD und auch deutschen Behörden angekommen: Allein das Ansammeln von Wissen kann nicht mehr das oberste Ziel von Bildung sein. Viel wichtiger ist es, dass die Menschen aus der passiven Konsumentenrolle in eine aktiver Gestalterrolle finden. Empathie lernen, Verantwortung übernehmen, Selbstwirksamkeit erleben – darauf kommt es laut Rasfeld jetzt an. Kinder und Jugendliche müssen lernen, mit Komplexität umzugehen und Unsicherheiten auszuhalten. Die Corona-Krise hat dies bereits vorgeführt und ist nur der Anfang von allem, was uns bevorsteht. 

Aber wie soll all das mit dem engen Korsett übervoller Lehrpläne und staatlicher Vorgaben zusammengehen? Einfach ist es nicht, das bestätigte auch Margret Rasfeld. Aber sie zeigte sich optimistisch. Ein wichtiger Baustein hin zur Schule der Zukunft seien unverplante Freiräume innerhalb der Unterrichtszeit, die für eigene Ideen und Projekte genutzt werden können. Die Möglichkeiten sind unendlich – ob praktische Hilfe im sozialen Bereich, Umweltschutz oder naturwissenschaftliche Forschung. Unter dem Namen „FreiDay“ hat Rasfeld ein Modell für diese unverplanten Freiräume entwickelt und schon vielfach erfolgreich erprobt. 

Wer mehr über Margret Rasfeld und ihre Ideen erfahren möchte, wird auf ihrer persönlichen Webseite fündig: https://www.margret-rasfeld.de  

Text: Claudia Kallmeier

Im ersten Teil der Veranstaltung gab der Vortrag von Frau Rasfeld fundamentale Impulse, wie Schule in Zukunft sein muss, um für die Herausforderungen und massiven Veränderungen von morgen gewappnet zu sein.

Was dabei wirklich für sie zählt, machte sie deutlich:

Basierend auf den Eindrücken Ihres Besuchs im Juli hat Frau Rasfeld unsere Schule gerade beim 1. Punkt auf einem sehr guten Weg erlebt. Die größeren Entwicklungspotentiale für uns vermutet Sie in den anderen beiden Disziplinen.

Ganz im Sinne der Partizipation waren im zweiten Teil der Veranstaltung die anwesenden Schüler, das Fachkräfteteam, die Eltern, Vereinsmitglieder und Gäste aufgefordert, sich über Ihre Vorstellungen der Schule der Zukunft auszutauschen. Mit digitaler Unterstützung wurden diese live gesammelt.
Die Zusammenstellung der Ergebnisse bildet eine Grundlage für die Initiative „Schule der Zukunft Freiberg“.

Um den Kreis in der Veranstaltung zu schließen (Das Neue zu wagen, das Gute zu bewahren!), wurde zum Abschluss gefragt:

Was schätzen Sie an Ihrer Schule?

Die dabei entstandene WordCloud der Antworten der Anwesenden zeigt auf eindrucksvolle Weise die wunderbare Basis, auf der wir gemeinsam in den Prozess „Schule der Zukunft Freiberg“ gehen können. 

Das erste Treffen startet mit der Auswertung der Ideensammlung am 

18.11.2021 um 19.00 Uhr in der FGS

Auch wer nicht zur Auftaktveranstaltung dabei sein konnte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen.
Jede Perspektive, ob die des Lernenden, Lehrenden, Begleitenden oder des Beobachtenden ist wichtig!

Bei Interesse bitte im Sekretariat (sekretariat@fgs-freiberg.de) anmelden.

Mich als Elternteil hat der Vortrag sehr bewegt und die gesamte Veranstaltung überzeugt. Besonders erstaunt war ich im Austausch mit den Schülern, wie praktisch und konkret ihre Vorstellungen zur Schule der Zukunft Freiberg sind. Damit hat sich mir die Frage gestellt: Wie können wir Eltern den Prozess unterstützen?

Das ist Frau Rasfelds Antwort auf meine Frage gewesen:

„Machen Sie sich keine Sorgen, dass zu wenig Mathe oder Englisch gelernt wird. Haben Sie Vertrauen in projektbasiertes Lernen. Unterstützen Sie durch Beteiligung. Gehen Sie in die Gruppen und machen Sie mit!“

Text: Kristin Kurasch


Auch wir haben eine Wahl!

Am Freitag vor der eigentlichen Bundestagswahl wurde auch an der FGS gewählt. Die Schüler:innen von Jahrgang 7 bis 13 simulierten die Wahl unseres Parlamentes dank des Projektes der Juniorwahl. Dafür stellten die Neuntis einen Wahlvorstand, der die Veranstaltung vorbereitete, indem Wahlbenach-richtigungen ausgefüllt und Wählerverzeichnisse angefertigt wurden. Auch die Durchführung der Wahl und die anschließende Auszählung übernahmen die Mitglieder des Wahlvorstandes. 

Von 9:30 – 12:30 Uhr wurde der Mehrzweckraum in ein Wahllokal mit Wahlkabinen und -urne umgewandelt und die Schüler von Ober- und Abschlussgruppe gaben ihre Erststimme den Direkt-kandidaten unseres Wahlkreises und die Zweitstimme den Landeslisten der Parteien. 

Mit einer Wahlbeteiligung von 80,5% haben die Jugendlichen an der FGS folgende Parteien gewählt:

Was sagen Sie dazu?

Text: Tina Jentzsch

Interview zur Juniorwahl

Und was sagen die Schülerinnen und Schüler? Hier erzählen fünf von ihnen, wie sie die Juniorwahl erlebt haben und was sie über Politik denken. 

Eva-Maria Hommel (Interviewer): Zwei Tage vor der Bundestagswahl durftet ihr in der FGS schon wählen. Wie war das für euch? 

Gregor (Jahrgang 9): Ich fand es interessant, eine Wahl mal von dieser Seite zu erleben. Deshalb habe ich mich als Wahlhelfer gemeldet. Wir waren fast den ganzen Schultag beschäftigt, haben die Wahlbenachrichtigungen kontrolliert und die Stimmen ausgezählt. 

Eva-Maria Hommel: Wie habt ihr euch auf eure Bundestagswahl vorbereitet?

Mika (Jahrgang 11): Wir haben uns mit den Parteien beschäftigt. Die Abiturstufe hat Plakate mit den Kernaussagen gestaltet. 

Eva-Maria Hommel: Und habt ihr viel über Politik diskutiert? 

Mika: Wir diskutieren generell viel!

Annalena (Jahrgang 8): Zwei, drei Tage vor der Juniorwahl haben wir auch viel diskutiert. Für einige war es bestimmt das erste Mal, dass sie über politische Themen geredet haben.

Hanna (Jahrgang 11): Ich glaube, je älter man wird, umso mehr gehen die Meinungen auseinander… Aber ich denke, wir haben uns immer auch bemüht, andere Blickwinkel zu verstehen. Bei uns war es besonders interessant, weil einige Erstwähler dabei waren. Die mussten sich festlegen. Ich durfte leider noch nicht „richtig“ wählen…

Eva-Maria Hommel: Was haltet ihr von dem Vorschlag „Wählen ab 16“?

Hanna: Ich bin auf jeden Fall dafür! 

Mika: Da bin ich hin- und hergerissen. Man sollte vielleicht nicht gleich alle Wahlen ab 16 freigeben, sondern schrittweise anfangen. Vorstellbar ist auch, dass man sich das Wahlrecht quasi „verdienen“ muss, indem man sich politisch engagiert. Ich denke, viele Jugendliche würden wählen gehen. Manche würden vielleicht auch nur Quatsch auf den Zettel schreiben. Aber das ist wohl eher eine Frage der Einstellung und nicht des Alters.

Hanna: Es wird ja oft mit der politischen Reife argumentiert. Aber das ist doch subjektiv. Es gibt ja keinen Reifetest. In den Lehrplänen steht schon ab Jahrgang 7 das politische System der Bundesrepublik. Da haben wir als Jugendliche doch eine gute Ausgangssituation. Und wenn man sich die Alterspyramide anschaut, dann sieht man, dass junge Menschen mehr Stimmen bräuchten. 57,8 Prozent der Wahlberechtigten sind älter als 49! Politik wird tendenziell für die Älteren gemacht. So geht es zum Beispiel mit der Klimapolitik langsam voran, weil sich die Älteren für andere Parteien und Themen entscheiden. 

Eva-Maria Hommel: Welche politischen Themen sind euch am wichtigsten? 

Jette (Jahrgang 8): Die Umweltpolitik. Da müsste endlich mal was passieren. 

Annalena: Dazu gehört auch, dass mehr Busse fahren. Besonders in die Dörfer und besonders am Abend. 

Mika: Ich finde auch die Digitalisierung wichtig. 

Hanna: Das Thema Bildung. Die Lehrpläne sind veraltet. Man sollte schauen: Was brauchen wir eigentlich noch? Das würde auch viel Stress und Druck von den Schülern nehmen. Außerdem brauchen Jugendliche geschützte Räume, in denen sie unter sich sein können. 

Eva-Maria Hommel: Wollt ihr bei der nächsten Juniorwahl wieder mitmachen? 

Alle: Ja, auf jeden Fall!

Interview: Eva-Maria Hommel 


Wie die Neuner den „grünen Bach“ erkundeten…

Gleich in der zweiten Schulwoche fuhren wir voll bepackt in Richtung Vogtland. Angekommen in Grünbach, ging der Spaß erst richtig los, denn unsere Lehrer jagten uns den Berg runter, aber nirgends war die Unterkunft zu sehen. Da unsere Blockhütte versteckt im Wald lag und Google nichts davon wusste, durften wir mit Sack und Pack wieder den Berg hinauf. Nach einer halben Stunde haben wir dann endlich das Haus gefunden. 

Die Zimmeraufteilung war dank zweier Achterzimmer schnell gemacht. Am Nachmittag zeichneten wir zunächst eine Landkarte von der Umgebung, um den perfekten Ort für das abendliche „Capture the flag“ zu finden, was wir im Dunkeln dann auch spielten. Eine Stunde und viele Schrammen später, stand nicht wirklich ein Sieger fest. Aber wer braucht den schon?                                     

Am nächsten Tag hatten die Lehrer die Idee zum Supermarkt zu wandern, denn unsere sorgfältig geplanten Vorräte gingen schon zur Neige. Der Weg zur Nahrung war lang, beschwerlich und nass. Gut, dass wir auf dem Rückweg auf den aller-allerletzten Drücker den Zug zurück nach Grünbach bekamen. 

Am Abend saßen wir alle am Lagerfeuer und brutzelten unser Stockbrot. Die Idee, eine Flachwitzchallenge zu machen, hat nicht so ganz funktioniert, denn man konnte uns auch noch drei Häuser weiter lachen hören. 

Übrigens: Das Tollste der Stammgruppenfahrt waren das kleine Floß auf dem angrenzenden Teich und der mit Holz beheizbare Badezuber. Jede freie Minute haben wir da verbracht und die „Outdoorwanne“ mehr als ausgelastet. Alle Nawi-Begeisterten konnten außerdem die starke Veränderung der Wasserfarbe über die Tage beobachten und sich über das Biotop freuen.

Text: Lina und Lina


FGS auch 2021 wieder beim Stadtradeln dabei!

Nicht im Juni, sondern im September fand in diesem Jahr das Stadtradeln statt, an dem auch wir als FGS uns wieder beteiligten und für die Umwelt, für unsere eigene Fitness und für eine gute Platzierung im Ranking mit den anderen Freiberger Teams in die Pedale traten. 

Es beteiligten sich mit fortschreitender Zeit der dreiwöchigen Aktion zunehmend mehr Schüler, Eltern und Lehrer am Kilometersammeln im Schulteam „FGS radelt voran“. Nicht zuletzt dem fleißigen Einsatz vieler einzelner Personen ist es zu verdanken, dass wir als Schule uns stabil auf den dritten Platz der Freiberger Kommune etablieren konnten. 

Bis zum Ende der dreiwöchigen Aktion ist es uns als FGS-Team gelungen mit über 5300 eingetragenen Kilometern (Stand 1. Oktober) mehr als 780 Kilogramm CO2 einzusparen. Das entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 7,40 Metern. 

Ein Höhepunkt war mit Sicherheit der gemeinsame FGS-Stadtradelnausflug am Freitag, den 24. September. In zwei Gruppen über verschiedene Distanzen konnten gemeinsam mit Schulfreunden, Eltern und Lehrern weitere Kilometer gesammelt werden, bei gleichzeitiger Stärkung der eigenen Gesundheit an der frischen Luft. So starteten nach einer allgemeinen Belehrung knapp 10 Leute über die 20-Kilometer-Runde und 20 Leute über die 10-Kilometer-Runde. Wenngleich nicht jeder über die gleiche Fitness verfügte, so wurde doch niemand hängen gelassen.  Gemeinsame Rücksichtnahme, aufmunternde Worte oder Verweise auf die Schönheiten der Natur führten letztlich zu dem Ergebnis, dass alle radelnden Personen glücklich und wohlbehalten wieder in der Schule ankamen, wo bereits Getränke und kleine Knabbereien zur Stärkung bereitstanden. 

Am 10. Oktober fand anlässlich des Freiberger Herbstfestes auf dem Untermarkt im beisein der Bergstadtkönigin und des Oberbürgermeisters die Siegerehrung des diesjährigen Stadtradelns statt. Dabei wurde die FGS gleich zweimal aufgerufen. So erhielt sie im Schulränking den Ersten Platz, knapp vor der Grundschule Carl Böhme und in der Gesamtwertung aller 22 angetretenen Teams den dritten Platz.  

Schulintern zeichnete sich als bester Schüler (Einzelfahrer) Max Lindner mit fast 200 Kilometern aus. Die beste Stammgruppe waren die Orangen Eichhörnchen. 

Zusammenfassend sei gesagt, dass es mir als Teamkapitän mit allen Mitradelnden großen Spaß gemacht hat und ich mich einerseits nochmals bei allen aktiven Radlern (nicht mit dem Getränk zu verwechseln) für ihren Einsatz bedanken möchte und auf der anderen Seite hoffe, beim nächsten Stadtradeln mit vielen wieder neu an den Start gehen zu können, ganz nach dem Motto: Die FGS radelt voran. 

Text: Jan Heger Vater von Noah (weiße Tiger) und Rahel (orange Eichhörnchen) 


Schulanfangsprogramm 2021

„Jeder ist gut so, wie er ist“, ist nicht nur das diesjährige Motto unseres Schulanfangsprogrammes gewesen, sondern eine wichtige Aussage, die gesellschaftlich eine große Rolle spielt, weil sie zu Toleranz und Akzeptanz auffordert. Kinder aller Untergruppen der FGS posaunten das mit dem Lied „Anders als du“ in die Zuschauermenge. „Smaragd ist anders als orange ist anders als blau ist anders als gelb“ ertönte lautstark immer wieder und einige Anwohner des angrenzenden Wohngebietes lauschten sogar vom Balkon, also kein Strandkorbkonzert, sondern ein Balkonkonzert, sogar mit Sonnenschein. Aber nicht nur das Lied haben die Kinder mühevoll einstudiert und vorgetragen, auch die Sprecherrollen mit wichtigen Botschaften, wie „Ab heute gehört ihr zu uns!“ und die abschließende Tanzeinlage machten das Programm rund und bunt. Viele Wochen vor den Sommerferien wurde im Kunstunterricht an den Kulissen gebastelt und im Musikunterricht fleißig am Lied mit kinderhändiger Instrumentenbegleitung geübt. Frau Fischer hat hierbei einen großen Teil zum Gelingen des Programmes beigetragen. Wir alle wissen, wie aufregend es ist, vor einem Publikum zu sprechen und etwas lang Erprobtes vorzutragen. Umso stolzer sind wir auf unsere Schüler:innen der Untergruppe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank, auch an die Eltern, die es Ihren Kindern ermöglicht haben, bei den Proben in den Ferien dabei zu sein und auch an alle Helfer:innen, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Und wer darf zum FGS Schulanfang natürlich nicht fehlen? Unser Zuckertütenmann, der schon viele Jahre mit den Kindern der Untergruppe die wunderschönen Zuckertüten übergibt.  Vielen Dank auch an dich, lieber Gerd! Du bist unverzichtbar und trägst einen wichtigen Teil dazu bei, dass der Schulanfang an der FGS für die Kleinen und Großen ein unvergessliches Erlebnis bleibt.

Wir wünschen uns sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder größer, noch lauter, gemeinschaftlicher und leckerer feiern können, so wie damals …..! In diesem Sinne bleiben wir voller Hoffnung und freuen uns auf das, was kommen wird.

Text: Cathleen Saupe


Stammgruppenfahrt grüne Skorpione

Die etwas andere Herausforderung… oder Wandern für Einsteiger

Eines schönen Tages beschlossen unsere Klassenlehrer eine „kleine Pilgertour“ von Freiberg nach Freital zu unternehmen. Leider war unsere Klasse noch nicht so überzeugt von diesem Beschluss. Es fanden nur eine Handvoll Schüler*innen ihre Idee göttlich.

Am 15.9.2021 begann die Tour ins Grüne. Gegen 10:30 Uhr sah man unseren Pilgertrupp auf seiner ersten Etappe mit großen Schritten quer durch die Freiberger Innenstadt bis zur Reichen Zeche ziehen. Dort machten wir unsere erste Pause, bei der wir großen Spaß hatten mit den vorhandenen Tannenzapfen.

Mit voller Motivation brachen wir zum nächsten Ziel auf.

In der Zeit sangen und dichteten wir, dies steigerte die Motivation. Am Ende des ersten Tages kamen wir mit erschöpften Gesichtern in Grillenburg an. Mit Tischtennis und Gemeinschaftsspielen verbrachten wir unseren ersten gemeinsamen Abend.

Nach einer durchwachten Nacht begannen wir den Morgen mit einem Frühstück, das uns für den zweiten Wandertag stärken sollte. Danach marschierten wir los in Richtung des nächsten Ziels. Gegen Mittag konnten wir uns endlich in ein Gipfelbuch eintragen. Nach dem kräftetreibenden Aufstieg hielt sich die Begeisterung darüber in Grenzen. Danach durften wir diesen wunderschönen Berg wieder herunterlaufen. Durch das Rauf und Runter waren alle mit den Kräften am Ende und die Stimmung war auch nicht mehr die beste. Durchhalten war das Motto des Tages.

Auf dem Weg zur Kirchenscheune in Seiffersdorf erfuhren wir, dass wir alle zusammen mit den Lehrern in einem Raum schlafen dürfen. Das hat uns natürlich nicht so sehr gefreut. Die Lehrer versicherten uns, dass wir nun fast da sind. Nach etwas mehr als 2 Stunden konnten wir das Ziel schon fast erahnen.

Auf den letzten Metern zur Kirche beschlossen einige Schüler sich auf den Weg zu legen. Als wir endlich da waren, waren die Kräfte bei allen am Ende. Der Abend diente der allgemeinen Entspannung und verlief entsprechend ruhig.

Am letzten Tag unserer „kleinen Wandertour“ mussten wir nur 10 km wandern. Eine Etappe, die wir spielend meisterten. Angetrieben durch den Wunsch unser Ziel das Schwimmbad in Freital schnell zu erreichen. Das Schwimmbad war sehr schön, weil es eine Reifenrutsche und eine Wettrennrutsche gab, bei der angezeigt wurde wie schnell man war. Nachdem wir etliche Rekorde gebrochen hatten, mussten wir schnell los, um den Zug zu erwischen. Mit letzter Kraft erreichten wir nach einem 500 m Sprint in allerletzter Minute die rettende Bahn.

Rückblickend ist es schon der Wahnsinn wie viel wir in den 3 Tagen gewandert sind!!!

Jaro Steinhardt, Oskar Kammlodt, Noah Voß und Luca Hengl


Auftaktveranstaltung der Schulentwicklung

Liebe Eltern, Schülerschaft, Freunde, liebes Kollegium,

die letzten Monate haben uns als Schule verdeutlicht, dass wir zwar mit vielen Punkten unserer Reformpädagogik auf dem richtigen Wege sind, aber sie haben auch gezeigt, dass Schule jetzt(!) die Chance ergreifen, sich weiterzuentwickeln und sich auf den Weg machen muss(!), um einerseits weiter progressiv und nachhaltig zu sein, zu bleiben und zu werden, und andererseits, sich den großen Fragen der Zukunft zu stellen.

Aus diesem Grund möchten wir alle(!) aus unserer FGS-Familie herzlich einladen, sich bei einem neuen Schulentwicklungsprozess zu beteiligen.

Wir sind sehr stolz und freuen uns riesig, zu unserer Auftaktveranstaltung keine Geringere als Magret Rasfeld, Gründerin und Initiatorin des Netzwerkes „Schule im Aufbruch“, gewonnen zu haben.

In den Folgemonaten dieser Veranstaltung laden wir dazu ein, sich aktiv in der Kommission zur Schulentwicklung, moderiert durch den Coach Herr Vetter, mit einzubringen:
Jede Perspektive, ob die des Lernenden, Lehrenden, Begleitenden, oder des Beobachtenden ist wichtig!

Lass Dich von unserer Auftaktveranstaltung inspirieren!
SEI DABEI! GESTALTE MIT! NIMM TEIL!

… für einen lebendigen, offenen, fröhlichen, modernen Ort des nachhaltigen und zukunftsgerichteten Lernens !

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FGS „Maria Montessori“


Information zum Schuljahresanfang

Wir freuen uns auf das neue Schuljahr. Alle Informationen zum Schulanfang finden Sie hier:

https://nas.fgs-freiberg.de:5001/sharing/k7v3mzfY1

 


Deutscher Schulpreis Spezial 20/21: Finalrunde leider nicht geschafft!

Soeben haben wir die Nachricht bekommen, dass es unsere Schule leider nicht in die Finalrunde geschafft hat. Das ist schade, aber trotzdem sollten wir weiterhin stolz sein auf das Erreichte! Der u.g. Text spricht glaube ich uns aus dem Herzen! Zugleich hören wir natürlich nicht auf! Wir haben viel gelernt, konnten gute Kontakte zu richtig tollen Schulen aufbauen! Der Deutsche Schulpreis ist und bleibt eine tolle und qualitativ sehr anspruchsvolle Austauschplattform zukunftsträchtiger Schulen! Wir bleiben dran und drin! 

„Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schulpreis-Camps,

wir möchten Ihnen zunächst nochmals ganz herzlich für Ihre interessierte und engagierte Mitwirkung am Schulpreis-Camp in der vergangenen Woche danken.

Das Auswahlgremium und das Team des Deutschen Schulpreises der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung waren beeindruckt von der Vielzahl der Ideen und Konzepte, mit denen Sie der Corona-Krise begegnet sind und das Lernen an Ihrer Schule neu gedacht haben. Sie alle sind die „Architekten der Zukunft“ des Bildungswesens, wie Jurysprecher Michael Schratz es formulierte.

Ihre Präsentationen waren vielseitig, kreativ und haben die Individualität und den Geist Ihrer Schulen zum Ausdruck gebracht. Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Maßnahmen haben Sie Mittel und Wege gefunden, um den Unterricht unter den herausfordernden Bedingungen der vergangenen Monate zu gestalten und dabei allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden.

Es ist der Jury nicht leicht gefallen, aus dem Kreis der 121 Schulen die nominierten Schulen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial auszuwählen.Leider hat es Ihre Schule nicht in die finale Wettbewerbsrunde geschafft.

Doch es gibt keine „Verlierer“ beim Deutschen Schulpreis!

Wie wir es im Rahmen des Camps angekündigt haben, ist für uns der Netzwerkgedanke zentral und wir wollen den Austausch mit Ihnen auch in Zukunft fortsetzen. Sie selbst sind beim Schulpreis-Camp bereits mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kontakt getreten. Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass dabei nicht die „Konkurrenz“ im Vordergrund stand, sondern der Wunsch, von anderen Schulen zu lernen und eigene Erfahrungen weiterzugeben.

Gemeinsam mit den Regionalbüros des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie werden wir in den kommenden Wochen überlegen, auf welchem Weg alle Schulen ein Feedback zu ihrer Bewerbung erhalten und der Austausch fortgeführt werden kann. Sobald wir nähere Informationen dazu haben, werden wir wieder auf Sie zukommen.

Nun wünschen wir Ihnen zunächst alles Gute für die weitere Arbeit in dieser besonderen Zeit.Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen auch in Zukunft für gute Bildung in Deutschland anzutreten.

Sollten sich aktuell noch Fragen ergeben, so können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

Mit den besten Grüßen vom Team des Deutschen Schulpreises“


Deutscher Schulpreis SPEZIAL 2020/21

Unsere Präsentation in der 2.Runde

Diese Konzepte verändern Schule nachhaltig 

Große Herausforderungen führen oft zu innovativen Lösungen. Viele Schulen sind in den letzten Monaten über sich hinausgewachsen und beweisen, dass die Corona-Krise auch eine Chance für Schul- und Unterrichtsentwicklung ist. Aus 366 zukunftsweisenden Konzepten hat die Jury 121 ausgewählt. Sie haben das Potenzial, das Lernen und Lehren nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus sind die Konzepte eine Quelle der Inspiration für andere Schulen, die von den gemachten Erfahrungen lernen können.”  (https://deutsches-schulportal.de/schulpreis-2021/ ) 

Von Donnerstag bis Samstag (25.-27.02.2021) haben wir uns als ausgewählte Schule der Jury und den anderen Teilnehmern des Deutschen Schulpreises Spezial präsentiert. Wir wurden aufgrund unseres eingereichten Konzeptes der Themengruppe “Alle Schüler:innen individuell fördern” zugeordnet. Innerhalb dieser haben wir uns in Arbeitsgruppen an gewinnbringenden Diskussionen und Gesprächen zu zukunftsweisenden Schulkonzepten aktiv beteiligt. 

Wir sind sehr stolz, zu den 121 vornominierten Schulen Deutschlands zu gehören. Die 3 Arbeitstage gestalteten sich für uns herausfordernd, inspirierend und ermutigend. Die Konzepte der anderen Schulen sind beeindruckend. Zugleich bestärken sie uns in vielen Gemeinsamkeiten und in unserem eigenen Weg. 

Unabhängig von der Nominierung für die Finalrunde erachten wir diese Erfahrung als großen Erfolg und als zukunftsweisenden Katalysator für unsere weitere Schulentwicklung. Einmal mehr verstehen wir die Corona- Zeit als wichtige Chance! 

Teilnehmende Repräsentanten der FGS in den drei Arbeitstagen waren Frau Fischer, Vertreterin des Grundschulbereiches, Herr Kurasch, Vertreter des weiterführenden Bereiches und Herr Steinhardt als pädagogische Schulleitung. Ergänzend zu diesen dreien unterstützte Frau Rabbel uns tatkräftig bei der Arbeit an der Präsentation. Ihr und allen Beteiligten, insbesondere unserem Vorstand, gebührt großer Dank dafür, dass wir diesen Weg bisher beschreiten konnten. 

Nun gilt es, die Daumen zu drücken! 
Wir alle sind gespannt auf die Bekanntgabe der Nominierungen am kommenden Mittwoch, den 03.03.2021.