Schulleben Obergruppe

I´m a Scientist – get me out of here!

T. Leukefeld Experte rund ums Thema energieautarkes Bauen: Quelle: S. Mays

SCHÜLER:INNEN FRAGEN DIE WISSENSCHAFT

Die SchülerInnen des 9ten Jahrganges nehmen in diesem Jahr am Onlineangebot I´m a Scientist teil.

In einem textbasierten Live-Chat von 30 Minuten können sie zwei Wissenschaftlern Fragen rund um das Thema °Stadt der Zukunft“ stellen, lernen dabei deren Arbeitsalltag kennen und erfahren, zu welchen Themen sie aktuell forschen.

Auftakt bildete der Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld zum Thema „Stadt der Zukunft und energieautarkes Bauen“. Auch hier waren die SchülerInnnen aufgerufen Fragen zu stellen und Visionen zu entwickeln, wie wir zukünftig leben wollen. Ausgehend von den tristen Vorstellungen, die uns durch Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen, schuf Herr Leukefeld eine optimistische Version unseres zukünftigen Lebens. Der Mensch im Zentrum einer autarken Infrastruktur, die für alle soziale Gerechtigkeit, ein bezahlbares Leben und eine saubere Umwelt verspricht.


Orgelprojekt

Dieses Jahr haben wir, die Schüler:innen der Klassen 8 und 9, die Chance an einem Projekt teilzunehmen, bei dem wir die Silbermann-Orgel im Freiberger Dom kennenlernen können. Durch dieses Projekt haben wir die unglaubliche Möglichkeit, auf einer der ältesten und bekanntesten Orgeln Deutschlands spielen zu können.

Zu Beginn wurden uns von Albrecht Koch, dem Domkantor des Freiberber Doms, die Orgel und ihre verschiedenen Klänge gezeigt. Danach durften wir uns in kleinen Gruppen eine Melodie ausdenken, mit der Herr Koch anschließend ein paar kleine Stücke improvisierte. So entstanden einige schöne kleine Musikstücke. Dabei blieben aber noch viele Fragen offen, welche bei unserem nächsten Projekttag beantwortet werden sollen.

An unserem zweiten gemeinsamen Tag begannen wir, begleitet von den Musiker:innen Eva Gödan und Christian Zech, mit einigen Aufwärmübungen aus dem Theater. Anschließend gingen wir in die Petrikirche in Freiberg, um uns dort die Mechanik hinter der Orgel anzusehen. Dabei durfte ein Teil unserer Gruppe die Blasebälge drücken, während der andere Teil auf der Orgel improvisierte. Das bereitete uns großen Spaß und es entstanden beeindruckende Klänge 🙂 Unsere nächsten Projekttage finden nach den Herbstferien vom 1. bis zum 4. November statt.

Am Ende dieses Projektes sollen wir sechs individuelle Filme über und mit der Orgel drehen. Dafür wurden wir in sechs Gruppen eingeteilt, bei der jede:r eine besondere Aufgabe hat. Diese Filme sollen anschließend beim Internationalen Filmfestival „Schlingel“ in Chemnitz und im Kinopolis Freiberg gezeigt werden. Wir freuen uns sehr über diese einmalige Möglichkeit und werden eine Menge Spaß beim gemeinsamen Filmdrehen und Musik Komponieren haben.

Text: Lieselotte Sprunk


Stammgruppenfahrt

Wir und Neschwitz  (von Liese Blaurock)

Diese Stammgruppenfahrt: 

Eine Oma im Supermarkt  

Serienintros, die jeder mag, 

Wirklich, wir haben so unsere Art. 

„Habt ihr eigentlich Drogen genommen?“ 

Da hatte der Wahnsinn noch gar nicht begonnen 

Ja, da war doch noch Tobi, der Pfahl, 

Der alle unsere Herzen stahl! 

Und so eine Burritoschlacht, 

dann Mark zur realen Person gemacht, 

Willa mit Kreislaufproblemen in der Schubkarre, 

Regengegröl mit nicht wenig Gelache, 

Bis um zwölf noch voll komisch drauf, 

Nicht so, als hätten wir mehr Süßes gebraucht 

Ehrlich, wir haben „Let it go!“ gebracht, 

Deshalb Bungalath drei wohl zu unsrem gemacht. 

´ne zungenlose Magd im Keller 

Wir, am Pilz, schneller und schneller 

Alles in allem nicht ganz so weise, 

Aber eigentlich schon eine echt schöne Reise! 


Schnitzeljagt mit GPS  (von A. Graefling) 

Die Jagd beginnt wir sind bereit. 

Nach und nach werden  uns Hinweise gezeigt. 

Nummer eins: ein Denkmal aus Stein, 

Daten waren gemeißelt hinein. 

Vierzig Jahre im Dienst oder so, 

Brachten uns zum Koffer im Nu. 

So ging es weiter bis zuletzt, 

Da hatte es uns zu einer Kiste gehetzt. 

Nicht schwer sah das Öffnen aus, 

Doch die Kiste ging nicht einfach auf! 

Die Enttäuschung war groß und schwer, 

Denn wir gingen ohne aus, sprich: leer 


Stammgruppenfahrt (von Matilda Sachse

Am Mittwochmorgen lief ich 

voller Sorgen zum Bahnhof 

und zum Glück fuhr der Zug nicht ohne mich los. 

In Neschwitz bei unserem Heim 

gab es zum Mittag Schwein. 

Der Bungalow stand zwischen Bäumen 

fast wie in meinen Träumen. 

Wir haben Capture the Flag gespielt 

und durch den dunklen Wald geschielt. 

Essen gab es hier mehr, 

aber mein Becher war fast immer leer. 

Die Rückfahrt war sehr angenehm, 

denn es musste niemand stehen. 

Schön war die Stammgruppenfahrt, aber trotzdem war sie hart. 



Stammgruppenfahrt Grüne Skorpione

Wir haben auf unserer Stammgruppenfahrt echt viel erlebt. Unsere Fahrt ging nach Görlitz, dort waren wir in einer Jugendvilla einquartiert. Die Highlights am erstenTag waren Minigolf spielen, Pizza essen und am Abend eine Nachtwächterführung durch die Stadt. Anschließend haben ein paar Leute eine kleine Balkon-Party gemacht. Am zweiten Ta starteten wir mit einem Spaziergang nach Polen, vorher sahen noch ein paar von uns sich den Dom an. Am Nachmittag regnete es teilweise, weshalb wir kurzfristig bowlen waren. Auch ein paar spannende Volleyball-Spiele fanden statt. An unserem letzten Tag hatten wir noch zwei Stunden Freizeit, ehe wir mit dem Zug nach Hause fuhren. Alles in allem war es eine ziemlich coole Stammgruppenfahrt mit einer ausgelassenen Stimmung, die eine gelungene Mischung aus Aufgedrehtheit und purer Euphorie war.

Text: Ylva Jentsch


Besuch der ibug in Flöha 2022

In der ersten Schulwoche des Schuljahres 2022/23 besuchten die zwei EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation di diesjährige ibug in Flöha:

„Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – fand in diesem Sommer zum zweiten Mal in Flöha statt. Mehr als 10.000 Neugierige und Kunstliebhaber:innen besuchten an zwei Wochenenden – vom 26. bis 28. August und vom 2. bis 4. September – die 17. Auflage des Festivals für urbane Kunst in der ehemaligen Buntpapierfabrik an der Augustusburger Straße. Rund 70 Künstler:innen waren aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Puerto Rico oder den USA angereist und haben für die diesjährige ibug die ca. 5.000 qm große Brache wieder mit Graffiti, Malereien und Illustrationen, Installationen, Skulpturen und multimedialen Projekten zum Leben erweckt und in ein Gesamtkunstwerk verwandelt. An den beiden Festivalwochenenden gab es dazu ein buntes Rahmenprogramm mit Führungen, Filmen, Artist Talks, einem Kunstmarkt und Musik. Außerdem erkundeten rund 500 Schüler:innen die Ausstellung auf Zeit und nutzten die Angebote der Bildungswoche im Rahmen des Festivals.“ (s. https://ibug-art.de/ Oktober 2022)

Und wir gehörten zu einer dieser Schulgruppen. Wir bekamen eine wunderbare Führung in der alten Papierfärbefabrik, in der sogar noch viele der Maschinen noch funktionstüchtig sind. Bemerkenswert war auch, dass viele der dort hinterlassenen gefärbten Papiere eine Leuchtkraft haben, als ob sie erst gestern, und nicht vor 30 Jahren, gedruckt worden wären. Wir erfuhren viel, was sich die Künstöer*innen bei der Entwicklung ihrer Street Art Werke gedacht haben.

Am Ende durften wir noch mit den alten Papieren kleine Hefte binden, die wir mit Stempeln gestalten  und das Papier mit Hilfe von Rasierschaum mamorieren konnten.

Eure EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation und die Lehrer*innen Anne Heinelt und Florian Kayser


Between The Potatoes and Me in der Alten Mensa


AWO Cup


Fabelwesen für die FGS – Das EKP Street Art gestaltet die Wand im Treppenhaus des Neubaus

 

Das Erd-Kinder-Projekt Street Art hat von Seiten des Vorstands und der Schulleitung den Auftrag bekommen die Wand im Treppenhaus des Neubaus zu gestalten.

Wir entwickelten 2021/22 verschiedene Fabelwesen, die symbolisch für die Schüler*innen an der FGS stehen und alle in der Schule durften mitentscheiden, welche der vier Fabelwesen an die Wand sollten. Im Lauf der EKP Woche (04.-08.07.22) baute die EKP-Gruppe mit Hilfe vom Hausmeister Herr Lindner ein Gerüst auf und sprühten ihre Idee ins Treppenhaus.

Das EKP Street Art entwickelte mit Hilfe der vier Fabelwesen ein Bild, was sinnbildlich für unsere Schule steht:

Jedes dieser Fabelwesen hat einen unterschiedlichen Charakter und individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse. Sie stehen für eine bunte und diverse Vielfalt und sie sind genauso vielfältig wie unsere Schüler*innen und Pädagog*innen der FGS.

Eines der Fabelwesen hat die Portalfernbedienung in seiner Hand. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen an der FGS ihre eigene Entwicklung aktiv mitgestalten können. Am Ende ihrer (schulischen) Entwicklung können die Fabelwesen (bzw. die Schüler*innen) selbst entscheiden, in welcher fantastischen Welt sie weiterleben wollen.

Das Portal repräsentiert die FGS. Bei jedem Stufenwechsel der Untergruppe-Mittelgruppe-, Obergruppe-Abschluss-gruppe verändern sich die Fabelwesen und nehmen eine neue Form an:

  • Das fliegende Reh mit sechs Beinen: Wir sehen das Reh als ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen, dass fröhlich durch die verschiedenen Welten fliegt oder springt und jeden mit seiner guten Laune ansteckt.
  • Der Engel mit den verschieden großen Augen: Der Engel ist eine Gestalt, was viel erlebt und so von vielen Erlebnissen erzählen kann. So kann er den anderen Wesen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
  • Der starke Adlermann: Vieles können wir alleine nicht schaffen, sondern nur gemeinsam. Der Adlermann unterstützt seinen Freunden nicht nur durch seine körperliche Stärke, sondern auch mit seinem technischen Knowhow. So hilft er den anderen Wesen beim Wechsel in die anderen Welten (z.B. zwischen den verschiedenen Stufen) durch das Portal mit seiner Fernbedienung.
  • Der feuerspeiende Drache: Doch jeder verspürt auch mal ein loderndes Feuer in sich. Dafür steht der Feuer speiende Drache. Durch sein Feuer schafft der Drache vieles, was Anderen schwerfällt und begeistert auch andere.

 

Euer EKP Street Art 2021/22 und Frau Heinelt


Exkursion der Nachtblauen Eulen ins Albertinum Dresden

Am Donnerstag, dem 7.7.2022 ging es für die 9. Klasse ins Albertinum nach Dresden, um dort eine Führung zum Thema Jugendstil – „Kunst als Spiegel der Gegensätze im deutschen Kaiserreich” zu erhalten. Besonderen Dank gilt an dieser Stelle Herrn Leukefeld, welcher die Kosten für Fahrt und Führung übernommen hat. 

Als alle frühmorgens am Freiberger Bahnhof angekommen waren, konnte die Reise beginnen.  

Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt hatten wir Dresden erreicht und konnten in Kleingruppen eine reichliche 1½ Stunde lang McDonald’s, Einkaufspassagen und Cafés besuchen. Wie abgemacht, fanden wir uns danach alle pünktlich am Albertinum ein. 

Nach der Museumsbelehrung ging der kleine, aber feine Rundgang durch die Sonderausstellung los. Anfangs sahen wir uns Werbeplakate aus der Zeit der Jahrhundertwende und vor allem aus der Epoche des Jugendstils an. Dazu bekamen wir kleine Aufgaben vom Museumspädagogen und teilten sie unter anderem in unterschiedliche Themenbereiche ein. Anschließend besprachen wir hauptsächlich Frauenportraits, womit uns die Rolle der Frau im Deutschen Kaiserreich deutlich gemacht wurde. Im Genauen beschäftigten wir uns mit Werken des Künstlers Oskar Zwintscher. Eines der Frauenportraits sollten wir grob skizzieren und anschließend nach der Führung damit ein Werbeplakat erstellen. Dieses gestalteten wir mit Musterrollen im Druckverfahren und klebten unsere Frauenfiguren darauf. Es ist uns allen gut gelungen. 

Im Folgenden hatten wir abermals Zeit für uns, die allerdings knapp bemessen war. Als dann auch die Letzten kurz vor Abfahrt den Zug rennend erreichten, ging ein interessanter Ausflug in die Kunstwelt zu Ende. 

Text: Lucill von den Nachtblauen Eulen 


Konzert der Schulband