
Für unsere 9tis ging es am Mittwoch, 03.06.2026, zur diesjährigen VOCATIUM ins Eventcenter Kraftverkehr nach Chemnitz. Schon beim Betreten der Halle war die Dynamik spürbar. Die Messe bot eine gigantische Bandbreite an Möglichkeiten, die zeigt: Eure Zukunft ist alles andere als langweilig!
Die Vielfalt der Aussteller war beeindruckend. Ob handwerkliche Perfektion als KonditorIn oder der Weg an die Spitze der Wissenschaft – das Angebot war riesig. Zahlreiche Ausbildungsbetriebe, Universitäten und Hochschulen waren vor Ort, um über die verschiedensten Studiengänge und berufliche Ausbildungen zu informieren. Auch wenn vielleicht nicht jeder einzelne Handwerksberuf vertreten sein konnte, stand am Ende des Tages fest: Es konnte sich jeder nach seinen individuellen Interessen umsehen und seine Fragen stellen.
Ein riesiges Lob geht an unsere Neuntklässler! Ihr habt bewiesen, wie ernst ihr eure Zukunft nehmt. Ausgestattet mit cleveren, vorab vorbereiteten Fragen und einer großen Portion Neugier, habt ihr die Chance genutzt, um individuelle Beratungsgespräche auf Augenhöhe zu führen. Dafür wurden einige SchülerInnen sogar mit Zertifikaten von den Betrieben ausgezeichnet.
Besonders gelobt wurde von den Jugendlichen, dass sichdie AusstellerInnen, AusbilderInnen und StudienberaterInnen richtig viel Zeit nahmen. Es gab viele Möglichkeiten für einen ehrlichen, wertschätzenden Austausch und individuelle Gespräche. So konnten die 9tis nicht nur Informationen zu ihrem Traumberuf sammeln, sondern auch ihre Fragen loswerden:
Mit frischen Ideen, neuen Kontakten und jeder Menge Motivation im Gepäck sind unsere 9tis zurückgekehrt.
Text: Louise Eibisch
In dieser Folge geht es darum, das an freien Schulen in Sachsen 10% der Sachkosten von ohnehin nur 90%, gegenüber staatlichen Schulen gestrichen werden sollen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, hört euch diese Folge an. Mehr Infos und Aktiv werden unter https://nicht-kaputt-machen.de/.
Die Zweite Folge der EKP Staffel und ich erzähle euch heute etwas über einen Workshop, der beim EKP stattgefunden hat.

In dieser Folge geht es um das EKP, also das Erd-Kinder-Projekt und woran in diesen Projekten gearbeitet wird.
Endspurt in der Abiturstufe – das bedeutet alle Jahre wieder: Abiturprüfungen für die einen und Wissenschaftliche Arbeit für die anderen, beides natürlich Langzeitprojekte, bei denen jedoch selbst der beste Zeitmanager in der Endspurtphase deutlich ins Schwitzen kommt.
So kämpften auch in diesem Schuljahr unsere Schüler:innen aus den Jahrgängen 11 und 12 mit der Tatsache, dass die Projektwoche „Wissenschaftliche Arbeit“ eben nur fünf Tage hat und das wohlverdiente lange Wochenende leider erst nach dem Ausdrucken der fertigen Arbeit begonnen werden kann. Natürlich, seit Herbst war man sich dessen bewusst gewesen, dass die Arbeitszeit bereits begonnen hatte, jedoch führt bekanntlich nicht jedes Bewusstsein automatisch zur Initiative. So waren die Wochen verstrichen, während im Hinterkopf vage Projektideen heranwuchsen und eben auch so vieles andere bewältigt werden musste. Umso schöner, dass schließlich, nach einer sehr intensiven und teilweise auch krisengeschwängerten Arbeitswoche, am Freitag um 16 Uhr elf fertig ausgedruckte Wissenschaftliche Arbeiten vorlagen.
Die Themen zu diesen Arbeiten sind frei wählbar, Unterstützung bekommen die Schüler:innen von einem aus dem Kollegium gewählten Mentor. Wichtig ist, die Fragestellung so zu entwickeln, dass das Ergebnis über eine bloße Betrachtung des Forschungsstandes hinausgeht. Nach Abgabe muss zudem die Wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Kolloquiums, bestehend aus Präsentation und Prüfungsgespräch, öffentlich verteidigt werden.
Auch in diesem Jahr erstaunte die Themenwahl einiger Schüler:innen, gleichzeitig spiegelt sie deutlich die vielseitigen und teilweise auch sehr ambitionierten Interessen unserer 11.- und 12.-Klässler. So wurde unter anderem versucht, das Problem der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn zu lösen oder ein neues, phonetisch begründetes Rechtschreibkonzept zu entwickeln, das all unzàrè dísbètsűklicèn Próblémè überwinden könnte. Eine Schülerin veranschaulichte die Deeskalationsstrategien von Oktopussen, eine andere evaluierte den bestehenden Sportunterricht an der FGS und konnte, dank einer Umfrage in der Obergruppe, durchaus realisierbare schüler- und lehrerfreundliche Gestaltungsmittel unterbreiten. Des Weiteren wurde die Fragen beantwortet, ob umgedrehte Busse am Dresdner Neumarkt oder ein Kruzifix, das in einer gelblichen Flüssigkeit badet und betitelt ist als „Piss Christ“, tatsächlich als zeitgenössische Kunst eingeordnet werden sollten. Für uns alle waren dies durch und durch bereichernde Stunden und wir sind gespannt, was wir im nächsten Schuljahr von unseren wissenschaftlichen Arbeiter:innen lernen dürfen.

Während die einen also forschten und tippten, machte die andere Abitur. Ganz allein kämpfte sich Lucill Seifferth durch ihre acht Prüfungen. Natürlich wurde sie unterstützt von den Kolleg:innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der FGS, jedoch hätte es sicher gut getan, wenigstens einen weiteren Mitstreiter an Bord zu haben.
Umso stolzer sind wir, deine Lehrer:innen und Mitschüler:innen, auf dich und das Erreichte, liebe Lucill. In deinen Lieblingsfächern konntest du glänzen, in den anderen gelang es dir, gelassen zu bleiben. Von deinen Stärken konntest du profitieren, ja teilweise sogar über dich hinauswachsen, und deine Schwächen konntest du einfach akzeptieren. Dies alles ist für uns, liebe Lucill, ein wunderbares Ergebnis unserer schulischen Ausbildung. Ein Schulabschluss ist etwas, auf das jeder stolz sein darf. Ein Schulabschluss jedoch, mit dem man selbst voll und ganz zufrieden ist, weil man anerkennt, dass dieser die eigenen Potenziale und Anstrengungen spiegelt, das ist eine wunderbare Erfahrung, von der man bei allen zukünftigen Herausforderungen profitieren wird. In diesem Sinne: Weiter so!
Text: Verena Steinhardt

Ein Jahr des Wachstums und der Gemeinschaft
Senfkorn, Freude, Engagement, Musik, Erlebnis, Erde, Samen, Wunschfunken, ein Netz spinnen usw.: In diesem Schuljahr war von allem etwas dabei. Unsere Gottesdienste drehten sich um die Themen Wachsen, Wünschen und Neuanfang. Zum Beginn des Schuljahres stand das Gleichnis vom Senfkornim Mittelpunkt – ein Symbol für kleine Anfänge und großes Vertrauen. Unser „Wunschbaum“ mit unseren persönlichen Wünschen für das neue Schuljahr entstand. In der Weihnachtszeit sammelten wir dann dazu Wunschsterne für die Gemeinschaft, die uns zeigten, wie aus vielen kleinen Funken ein großes Licht wird. Zu Ostern verknüpften wir dann diese Themen mit der Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu!“: Aus den Wunschfunken wurde ein Feuer des Aufbruchs und die Schüler:innen und Pädagog:innen pflanzten Sonnenblumensamenals Zeichen der Hoffnung. Zum Schuljahresende reflektierten wir über schwere Steine und leichte Federn und sind noch einmal den Weg unserer Stationen im Schuljahr abgelaufen. Gemeinsam schufen wir ein Netz aus Bändern als Symbol unserer Verbundenheit, denn nur gemeinsam ist es möglich, zu wachsen, und aus kleinem etwas Großes zu schaffen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Gottesdienste mitgestaltet haben! Im neuen Schuljahr freuen wir uns darauf, weiter gemeinsam zu wachsen.
„Denn siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5)
Text und Fotos: Antje Erler

Diese Folge ist vielleicht ein wenig lang… Aber es ist eine Verabschiedung, und in so einer kann man ja auch ein bisschen um den heißen Brei reden. Trotzdem viel Spaß!