Ende der Woche ist unsere nächste, lang ersehnteMitmachbaustelle.
Tage, an denen alle Kinder und Pädagoginnen und Pädagogen der Schule unter Anleitung ihren „Natur-Erlebnis-Raum“ selbst gestalten. Die letzten etwas wurschteligen Ecken können endlich umgesetzt werden.
Ein paar Jahre hat es gedauert, bis das Geld zusammen war. Aber mit einem Masterplan hat man immer das Ziel vor Augen. Und jetzt ist es so weit!
Endlich können wir die Terrassen anlegen lassen. Und der Nordhof, der bisher noch rudimentär im Dornröschenschlaf lag, wird endlich zu dem herrlichen Aufenthaltsbereich, der schon vor so langer Zeit geplant wurde.
Manche Ecken haben sich weiterentwickelt und wachsen mit den Ideen der Kinder. Manches muss verbessert werden, weil uns die Natur den dicken Mittelfinger gezeigt hat: „Nö, so nicht!“ Wir haben ja meist Wildpflanzen, die gut angepasst sind und deshalb auch dieser Hitze und der knochentrockenen Zeit mit blühenden, wippenden Köpfchen trotzen und strahlen. Manches ist dann doch zu schattig geworden oder wird zu sehr von den Kindern bespielt.
Und mit einer tollen Förderung können wir noch einmal richtig viele Wildpflanzungen anlegen, die unsere bereits bestehenden ergänzen.
Warum eigentlich eine Mitmachbaustelle?
Weil Kinder das, was sie selbst aufgebaut haben, anders schätzen, pflegen und nicht so schnell zerstören.
Weil über das eigene Anlegen, Bauen, Ausrichten, in Waage bringen, Erde Schippen, Jäten, Kröten und Molche Umsetzen und das Pflanzen neuer Stauden und Gehölze soooo viel gelernt wird.
Wissen aus Bio, Mathe und Physik geht einfach mal durch die Hand. Das vergisst man nicht. Aus dem Kurzzeitspeicher geht es direkt in den Langzeitspeicher.
Die meisten Dinge wurden von den Kindern gewünscht und gingen nur durch meine planerische Hand, damit am Ende alles zusammenpasst. Und auch jetzt dürfen die Kinder noch selbst entscheiden, welcher Trampelpfad zum richtigen Weg ausgebaut wird und welche wegkommen. Oder wo Plätze entstehen, an denen sie sich gerne aufhalten.
Ein paar Kinder lernen unter Anleitung der Profis von Felstechnik, wie man richtig eine Trockenmauer aufsetzt. Tetris mal anders. Vielleicht geht es ja zu Hause dann weiter.
Wasser, Matsch und ein neuer Graben
Wir haben noch zwei weitere Wassergräben geplant. Alle Städte sind mittlerweile angehalten, das Wasser so lange wie möglich auf der Fläche zu halten. Es gibt immer mehr Starkregenereignisse und die Kanalisation schafft das oft nicht mehr.
Also schaffen wir Gräben, die sich in solchen Momenten mit Wasser füllen können. Erst sehr spät wird das Wasser in die Kanalisation geleitet. Bis zum Ablaufen können erst einmal alle Pflanzen von uns ordentlich „zutschen“ – und die Kinder herrlich matschen.
Denn ein Graben kann eben einfach ein Graben sein: eine Vertiefung mit Rasenpelz.
Er kann aber auch eine Furt haben. Mit einem geschwungenen Bachlauf, der sich zuerst füllt. Mit großen Sitzsteinen und kleinen Eckchen für die Zeit, in der der Graben trocken liegt.
Ein paar Ideen geben wir den Kindern. Dann entscheiden sie selbst, wie sie es bauen.
Auch ein neuer Bereich, der später einmal unsere Außenwerkstatt werden soll, ist entstanden. Und aus dem Aushub konnten wir – oder besser gesagt: unser Hausi André Lindner und ein Bagger – gleich noch lauter kleine Hügellandschaften entstehen lassen.
Denn wer will schon auf dem Präsentierteller spielen?
31 Arbeitsstationen – und jede ist wichtig
31 Arbeitsstationen gibt es. Und die Kinder in der Küche, die Obst schnippeln, sind genauso wichtig wie die Kinder, die draußen den Spitzwegerich jäten oder die Geräte ausgeben.
Denn eine Mitmachbaustelle funktioniert nur, wenn alle mitmachen.
Unterstützt werde ich beim Anleiten von meiner jungen Kollegin Nicole Schmalenberger – und ich freue mich riesig darauf!
Es wird gebaut, geschaufelt, gepflanzt, gematscht, ausprobiert, gelernt, geflucht, und ganz sicher auch jede Menge gelacht.
Jetzt kann es endlich losgehen! ihre Rike Wunderlich



Im September begaben sich die smaragdgrünen Tintenfische auf eine spannende Reise durch Raum und Zeit. Gemeinsam hörten wir kosmische Geschichten über die Entstehung des Universums und beschäftigten uns mit dem Buch „Immer höher hinauf“. Dabei entdeckten wir, dass wir auf unserer Erde leben und zugleich ein Teil des großen Universums sind. Die Kinder beschäftigten sich mit den Planeten in unserem Sonnensystem und gestalteten dazu verschiedene Materialien. Mit Herrn Schwitalla spielten wir die Wanderung der Planeten und des Mondes. Das hat allen großen Spaß gemacht.
Anschließend lernten wir die Geschichte „Gott, der keine Hände hat“ kennen, die von der Entstehung unserer Erde erzählt. Wir beschäftigten uns mit den Elementen der Erde und gingen vielen faszinierenden Fragen auf den Grund: Was befindet sich im Inneren der Erde? Wie entstehen Vulkane? Und welche Kraft steckt in der Luft?
Natürlich durften auch eigene Experimente nicht fehlen. Mit Frau Eibisch führten wir auf dem Schulhof eindrucksvolle Vulkanexperimente durch, die sie liebevoll für uns vorbereitet hatte. Beim Thema Luft machten wir spannende Experimente unter anderem mit Luftballon und Papier. Wir bauten und gestalteten außerdem eigene Fallschirme und ließen sie anschließend fliegen. So konnten wir beobachten, ausprobieren und staunen – ein erlebnisreicher Monat voller neuer Erkenntnisse und kosmischer Entdeckungen!
Text und Fotos: Antje Erler
Neue Herausforderung für die Jugendlichen im EKP „Sport und Verantwortung“: Gemeinsam mit dem Verein Rolling Bonez e. V. und dessen Profifahrer Balduin haben wir uns am 1.10. im BMX- und Skateboard-Fahren ausprobiert. Die Schüler waren dabei unglaublich mutig, haben viel gelernt und möchten das auf jeden Fall wiederholen!







am 12.11.2026 findet unsere ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.
| Termin: | Donnerstag, den 12.11.2026 um 20:00 Uhr |
| Ort: | Mehrzweckraum der FGS (Neubau) |
Tagesordnung:
Anträge zur Tagesordnung müssen bis zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Freiberg, den 09.10.2026
Mit freundlichen Grüßen
im Namen des gesamten Vorstandes
In der Woche vom 14.09. bis 18.09. waren wir zu einem Schüleraustausch in den Niederlanden. Am Montag sind wir mit dem Zug von Leipzig nach Leeuwarden gefahren. Da das ziemlich anstrengend war und wir erst spät angekommen sind, haben wir nur noch mit unseren Gastfamilien zu Abend gegessen und sind todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag trafen wir uns in der Montessori High School und haben uns erstmal kennengelernt. Uns wurde noch die Schule gezeigt und dann ging es schon los zu einer Stadtrundtour durch Leeuwarden. Es gab sehr viel zu sehen: Kanäle, Brücken, Street Art, alte Läden und vieles mehr. Nach einer kurzen Mittagspause sind wir in ein Naturmuseum gegangen, wo wir in Gruppen einige Aufgaben gelöst haben.
Am Mittwoch ging es in die Stadt Groningen, wo wir das „Crazy 18“ gemacht haben. Dabei ging es darum, die Stadt zu erkunden, indem wir eine Fotorallye machten. Nachdem wir mit dem Zug wieder nach Leeuwarden gefahren waren, haben wir Lasergaming gemacht, das war sehr spaßig.
Am Donnerstag durften wir einige Fächer in der Montessori High School miterleben und nach dem Mittag haben wir Collagen aus Dingen, die wir im Verlauf der Woche gesammelt haben, erstellt. Am Nachmittag ging es dann auf zur Bowlinghalle, wo einige von uns ihr verstecktes Talent des Bowlings entdeckt haben. In der Zeit zwischen Bowling und Pizzeria, wo wir am Abend alle zusammen essen gingen, waren ein Paar Schülerinnen bei einer niederländischen Schülerin zuhause und haben versucht, anhand einer Anleitung von Bob Ross, die natürlich auf Englisch war, einen Berg mit Bäumen und Wolken zu malen – was nur bedingt geklappt hat. Freitagfrüh hieß es dann Abschied nehmen und den Weg zurück nach Freiberg auf uns nehmen.
Die Stimmung war sehr gut. Am ersten Tag waren alle sehr nervös und aufgeregt und wir haben und viele Sorgen wegen des Englischsprechens gemacht, doch im Laufe der Tage haben wir uns daran gewöhnt. Wenn wir mal das englische Wort nicht wussten, haben wir es auf Deutsch gesagt oder uns mit Händen und Füßen verständigt. Es gab viel Neues, was wir aus Deutschland nicht gewohnt waren, wie zum Beispiel die Landschaft, in der es keinen einzigen Berg gibt.
Im Gesamten haben wir viel Spaß gehabt und die niederländische Kultur besser kennengelernt. Wir freuen uns schon auf Dezember, wenn unsere niederländischen Freunde zu uns kommen. Wir dürfen dann Gastgeber spielen und Freiberg in der Weihnachtszeit zeigen.
Text: Elisabeth Keller, Ella Bergk, Reka Hommel, Xenia Scheidling, Emma Straßberger und Helena Schmidt







Der Freistaat Sachsen will die Zuschüsse zu den Sachkosten für freie Schulen um zehn Prozent kürzen. Welche Folgen das für die FGS Freiberg und andere Schulen haben könnte, wie die Gesellschaft von freien Schulen profitiert und warum eine solche Kürzung auch dem sächsischen Haushalt langfristig schaden würde, darüber haben Schulleiter Achim Steinhardt und Vorstandsmitglied Jörg Rehwagen mit „Radio Inpulz“ gesprochen. Die Langfassung des Interviews gibt es hier.

Ende März fand über einen Zeitraum von zwei Wochen das diesjährige Sozialprojekt der Untergruppe statt. Ziel des Projekts war es, als Stammgruppe gemeinsam etwas Gutes für andere zu tun. Dabei planten, bereiteten vor und gestalteten die Schüler:innen ihre jeweiligen Aktionen eigenständig und mit viel Engagement.
Die gelben Blitze entwickelten ein Theaterstück zum Thema „Mülltrennung“, das sie sowohl im Montessori Kinderhaus als auch an der FGS aufführten. Die smaragdgrünen Tintenfische eröffneten beim „Markt der schönen Dinge“ im Freizeitbereich ein „Unterwassercafé“. Dort gab es neben Kaffee und Kuchen auch selbstgefilzte Osternester sowie verschiedene Jungpflanzen zu kaufen. Die orangenen Eichhörnchen luden die Vorschüler:innen aus dem Montessori Kinderhaus zu einem besonderen Tag ein, an dem die Kinder an verschiedenen Stationen zum Beispiel Buden bauen, filzen oder einer Geschichte lauschen konnten. So entstand ein schöner Tag, der allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch die blauen Planeten engagierten sich auf vielfältige Weise: Sie unterstützten Reinigungskräfte, reinigten unter anderem die Garderobe, stellten Seife sowie Armbänder und Ketten für den „Markt der schönen Dinge“ her. Außerdem bereiteten zwei Schüler:innen Pädagog:innen mit Kaffee und Kuchen eine Freude und halfen in einer Freiarbeitszeit mit. Zusätzlich wurden Kekse für die Schule gebacken und verteilt.
Insgesamt zeigte das Sozialprojekt einmal mehr, mit wie viel Kreativität, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein unsere Schüler:innen gemeinsam etwas Positives bewirken können.


So packend ist die Wissenschaft an der TU Freiberg
Am 12. Juni 2026 durften unsere Schülerinnen und Schüler das Audimax der TU Freiberg besuchen und dort in eine faszinierende Welt abtauchen, die den meisten Menschen verborgen bleibt: die Welt unter unseren Füßen. Unter dem Motto „Unterirdisch“ führte kein Geringerer als der bekannte KiKA-Moderator Johannes Büchs durch eine Geo-Show, die alles andere als trocken war. Im Gegenteil: Sie war lebendig, informativ und es gab einiges zu gewinnen.
Die Show war vollgepackt mit echten Highlights und exklusiven Einblicken in die Arbeit von Geowissenschaftlern und Geoingenieuren. Dabei wurden viele spannende Fragen geklärt und immer wieder kleine Quizaufgaben gestellt, die das Publikum beantworten durfte.
Was macht eigentlich ein Markscheider? Das klingt im ersten Moment altmodisch, ist aber hochmodern! Uns wurde eindrucksvoll gezeigt, wie untertägiges Geomonitoring funktioniert – also wie man Hohlräume tief unter der Erde mit High-Tech-Robotern überwacht, damit an der Oberfläche alles sicher bleibt. Ein Geophysiker und Geoinformatiker nahm uns zudem mit auf seine weltweiten Reisen, die ihn beispielsweise in die Wüste nach Namibia und in die entlegensten Gegenden von Nevada führen. Seine Aufgabe ist es, künstliche Erdbeben zu erzeugen und diese seismografisch zu erfassen, um das Innere der Erde wie beim Ultraschall zu durchleuchten. Als besonderes Highlight ging es am Ende per Liveschalte direkt in das berühmte Bohrkernlager nach Bremerhaven. Die Jugendlichen erfuhren hautnah, wie Forscher mithilfe von Bohrkernen die Klimageschichte unserer Erde entschlüsseln.
Ein Geologe, der sich nicht nur mit Gesteinen, sondern auch mit den darin verborgenen Fossilien auskennt, erklärte dem Publikum auf der Bühne, woran man eigentlich erkennt, wie alt unsere Erde ist und welche Geheimnisse in scheinbar einfachen Steinen stecken. Doch was muss man für diesen Beruf überhaupt mitbringen? Um das anschaulich zu beantworten, packte er kurzerhand seinen echten Expeditionsrucksack aus: Hammer und Meißel, ein Glücksbringer, Feldbuch und jede Menge Entdeckergeist! Spätestens am Ende war für alle im Saal klar, dass die Geowissenschaften kein verstaubtes Fach sind, sondern ein echtes Abenteuer mit weltweiten Einsatzmöglichkeiten.
Neben den puren Fakten bekamen die Jugendlichen auch einen tollen Einblick in das studentische Leben an der TU Freiberg. Was die Universität so besonders macht, sind die kleinen Lerngruppen, enorm viel Praxis im universitätseigenen Bergwerk sowie in den Laboren und eine intensive, individuelle Betreuung, bei der die Studierenden eben keine anonymen Nummern sind.
Die Geo-Show war somit nicht nur unglaublich informativ, sondern hat bei vielen von uns die Neugier und das Interesse für die vielfältigen – und vor allem zukunftssicheren – Studiengänge an der TU Freiberg geweckt. Wer weiß, vielleicht sehen wir ja in ein paar Jahren das eine oder andere bekannte Gesicht aus unserer Schule im Forscherkittel oder mit Helm unter Tage wieder!
Text: Louise Eibisch



Mit viel Spaß und Kreativität läuteten die Kinder den Frühling ein. Ob Frühlingsblumen aus Holz oder Tontöpfchen für Blumen, alle waren mit viel Engagement dabei. Zwischendurch bereicherten das ein oder andere Gespräch oder Geschichten aus dem „Zauberbuch“ das Atelier.

