
So packend ist die Wissenschaft an der TU Freiberg
Am 12. Juni 2026 durften unsere Schülerinnen und Schüler das Audimax der TU Freiberg besuchen und dort in eine faszinierende Welt abtauchen, die den meisten Menschen verborgen bleibt: die Welt unter unseren Füßen. Unter dem Motto „Unterirdisch“ führte kein Geringerer als der bekannte KiKA-Moderator Johannes Büchs durch eine Geo-Show, die alles andere als trocken war. Im Gegenteil: Sie war lebendig, informativ und es gab einiges zu gewinnen.
Die Show war vollgepackt mit echten Highlights und exklusiven Einblicken in die Arbeit von Geowissenschaftlern und Geoingenieuren. Dabei wurden viele spannende Fragen geklärt und immer wieder kleine Quizaufgaben gestellt, die das Publikum beantworten durfte.
Was macht eigentlich ein Markscheider? Das klingt im ersten Moment altmodisch, ist aber hochmodern! Uns wurde eindrucksvoll gezeigt, wie untertägiges Geomonitoring funktioniert – also wie man Hohlräume tief unter der Erde mit High-Tech-Robotern überwacht, damit an der Oberfläche alles sicher bleibt. Ein Geophysiker und Geoinformatiker nahm uns zudem mit auf seine weltweiten Reisen, die ihn beispielsweise in die Wüste nach Namibia und in die entlegensten Gegenden von Nevada führen. Seine Aufgabe ist es, künstliche Erdbeben zu erzeugen und diese seismografisch zu erfassen, um das Innere der Erde wie beim Ultraschall zu durchleuchten. Als besonderes Highlight ging es am Ende per Liveschalte direkt in das berühmte Bohrkernlager nach Bremerhaven. Die Jugendlichen erfuhren hautnah, wie Forscher mithilfe von Bohrkernen die Klimageschichte unserer Erde entschlüsseln.
Ein Geologe, der sich nicht nur mit Gesteinen, sondern auch mit den darin verborgenen Fossilien auskennt, erklärte dem Publikum auf der Bühne, woran man eigentlich erkennt, wie alt unsere Erde ist und welche Geheimnisse in scheinbar einfachen Steinen stecken. Doch was muss man für diesen Beruf überhaupt mitbringen? Um das anschaulich zu beantworten, packte er kurzerhand seinen echten Expeditionsrucksack aus: Hammer und Meißel, ein Glücksbringer, Feldbuch und jede Menge Entdeckergeist! Spätestens am Ende war für alle im Saal klar, dass die Geowissenschaften kein verstaubtes Fach sind, sondern ein echtes Abenteuer mit weltweiten Einsatzmöglichkeiten.
Neben den puren Fakten bekamen die Jugendlichen auch einen tollen Einblick in das studentische Leben an der TU Freiberg. Was die Universität so besonders macht, sind die kleinen Lerngruppen, enorm viel Praxis im universitätseigenen Bergwerk sowie in den Laboren und eine intensive, individuelle Betreuung, bei der die Studierenden eben keine anonymen Nummern sind.
Die Geo-Show war somit nicht nur unglaublich informativ, sondern hat bei vielen von uns die Neugier und das Interesse für die vielfältigen – und vor allem zukunftssicheren – Studiengänge an der TU Freiberg geweckt. Wer weiß, vielleicht sehen wir ja in ein paar Jahren das eine oder andere bekannte Gesicht aus unserer Schule im Forscherkittel oder mit Helm unter Tage wieder!
Text: Louise Eibisch



Mit viel Spaß und Kreativität läuteten die Kinder den Frühling ein. Ob Frühlingsblumen aus Holz oder Tontöpfchen für Blumen, alle waren mit viel Engagement dabei. Zwischendurch bereicherten das ein oder andere Gespräch oder Geschichten aus dem „Zauberbuch“ das Atelier.


Im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts unternahmen die 8ties Anfang Juni eine Exkursion zum Amtsgericht Freiberg, um beim „Open Justice“-Tag Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen. Durch Erzählungen, Fotos und ausgestellte Schmuggelverstecke der Sicherheitsgruppe der JVA Waldheim wurde den Schüler:innen der Gefängnisalltag nahegebracht. Nach einer Stärkung im Rechts-Café, einer tollen Führung durch das Gericht und das beeindruckende Aktenarchiv, durften wir einer fiktiven Strafverhandlung beiwohnen und die Rechtssprechung im Fall um eine gestohlene Ziege aus dem Tierpark verfolgen. Vielen Dank an Frau Mertens für den Kontakt und Herrn Kuhn für das herzliche Willkommen und die Führung. Die Schüler haben viel erfahren und der ein oder andere auch Informationen zu Ausbildungs-Möglichkeiten mitgenommen.
Text: Fr. Patschorke

In unserer diesjährigen Literaturzeit stand alles unter dem Motto „Ferne Welten – Abenteuer und Fantasy“. Die Kinder tauchten mit großer Begeisterung in magische Geschichten, geheimnisvolle Orte und spannende Abenteuer ein. Auf den großen Lesekissen im Flur entstand eine gemütliche Leselandschaft, in der jedes Kind ganz in seiner eigenen Buchwelt versinken konnte.
Nach dem Lesen wurde es kreativ: In den Gruppen gestalteten die Schülerinnen und Schüler individuelle Präsentationen zu ihren Büchern. Dabei entstanden fantasievolle Lesekisten, liebevoll gestaltete Lapbooks, kreative Rote Fäden und ausführliche Lesetagebücher. So setzten sich die Kinder intensiv mit ihren Geschichten auseinander und fanden ganz unterschiedliche Wege, ihre Leseerlebnisse festzuhalten.
Den Abschluss verwandelten sich die Stammgruppenzimmer in Literatursalons,in denen die entstandenen Werke präsentiert oder in Galeriespaziergängen erlebbar wurden. Mit großer Freude berichteten die jungen Leserinnen und Leser von ihren Lieblingsfiguren, spannenden Abenteuern und besonderen Momenten ihrer Geschichten – ein gelungener Abschluss einer abwechslungsreichen und inspirierenden Literaturzeit.
Text: Luise Bergk


So hieß das diesjährige Thema des Kunstwettbewerbs, an dem sich Schüler der FGS „Maria Montessori“ wieder erfolgreich beteiligt haben.
Die „François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur“ in Zusammenarbeit mit der „Mittelsächsischen Kultur gGmbH“ rief zum 9. Malwettbewerb auf.
Der „Jörg Wolfgang Krönert Förderpreis Bildende Kunst“ wurde am 25.06.2026 im Landratsamt Freiberg verliehen und Clara Günther aus der Mittelgruppe konnte einen zweiten Platz erreichen. Das ist ein fantastisches Ergebnis, da 22 Schulen mit über 90 eingereichten Arbeiten am Wettbewerb teilgenommen hatten und sie sich im Kreis Freiberg gegen das Siegerbild einer 19-jährigen Schülerin behaupten musste. Allen Beteiligten gilt daher großer Dank und einige Werke können den gesamten Sommer über im Landratsamt bewundert werden. Viel Freude weiterhin beim künstlerischen Ausprobieren, Entwickeln und beim Betrachten der Kunstwerke – auch in den wechselnden Ausstellungen in den Fluren der FGS!
Text: Sabine Hogh

Im Frühjahr drehte sich in der Untergruppe alles um unsere heimischen Wildvögel. Gemeinsam tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Vögel ein und erforschten viele spannende Fragen: Welche Vogelarten leben bei uns? Welche Eier legen sie? Wie sehen verschiedene Vogelnester aus? Anhand echter Nester und verschiedener Vogeleier konnten die Kinder die Besonderheiten der einzelnen Arten aus nächster Nähe entdecken.
Ein besonderer Höhepunkt war die Reise in die Vergangenheit. Mithilfe des Schwarzen Bandes verfolgten die Kinder die Entwicklung der Vögel über viele Millionen Jahre und staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass unsere heutigen Vögel direkte Nachfahren der Dinosaurier sind. So wurde Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.
Den krönenden Abschluss bildete der Ausflug zur Wildvogel-Auffangstation in Langenau. Dort erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Arbeit und erfuhren aus erster Hand, wie verletzte Wildvögel versorgt und wieder ausgewildert werden. Verschiedene Vogelarten konnten aus nächster Nähe beobachtet werden. Ein unvergessliches Erlebnis wartete zum Schluss auf die Kinder: Jedes durfte – ausgestattet mit einem Falknerhandschuh – selbst einen Vogel auf dem Arm halten. Dieser besondere Moment wird den kleinen Vogelforscherinnen und Vogelforschern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Text: Luise Bergk





Im vergangenen Winter erreichte das EKP „Nachhaltigkeit“ eine Anfrage aus dem Kindergarten „Petri-Nikolai“: Sie wünschen sich eine neue stabile Matschküche für den Spielgarten. Die Schüler hatten Lust auf dieses Projekt und nach einem Treffen im Kindergarten ging es in die Planungsphase. Dank Paletten-Spenden und dem Kauf unter anderem einer Schleifmaschine und eines Akku-Schraubers konnten die Schüler probieren, werkeln und Erfahrungen sammeln. Das Projekt nahm Woche für Woche mehr Gestalt an: Es wurde gemessen, gesägt, geschliffen, lasiert, gehämmert und geschraubt. In der EKP-Woche wurde mit Unterstützung von Herrn Löbner der finale Feinschliff und Aufbau im Kindergarten unter Beobachtung vieler neugieriger Kinderaugen bewältigt. Wir wünschen den Kindern viel Freude mit der Matschküche und danken Herrn Löbner für seine tatkräftige Hilfe.
Text: Frau Patschorke, EKP „Nachhaltigkeit“

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die FGS wieder an der Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein besseres Klima“. Und auch wenn sich 2026 weniger aktive Radfahrer beziehungsweise Familien angemeldet haben als noch 2025, nämlich 33, so radelten wir dennoch stolze 6750 Kilometer. Damit konnten wir unsere Vorjahresleistung um über 50 Prozent steigern (von 4346 km). Auf der Karte würde das einer Strecke etwa von Warschau in Polen über den großen Teich bis nach New York entsprechen.
Die schulinterne Radausfahrt fand am 4. Juni statt. Mehrere Dutzend Kinder und Eltern trafen sich um gemeinsam Kilometer zu sammeln. Für die Jüngeren gab es eine Runde quer durch den Freiberger Stadtwald, während andere sich zu einer 19 Kilometer langen Tour zum Erzengler und vorbei an den Windrädern zwischen Berthelsdorf und Weigmannsdorf wieder zurück nach Freiberg begaben. Erwähnenswert sei noch, dass sich in diesem Jahr erstmals zwei Erstklässler an die große Tour heranwagten. Doch wie anstrengend oder erholsam es für den einen oder anderen auch gewesen sein mag, am Ende sind alle wohlbehalten zur FGS zurückgekehrt. Dort warteten Kuchen und Getränke auf die sportlichen Heimkehrer.
Doch auch darüber hinaus konnten in dem drei Wochen umfassenden Aktionszeitraum weiter Kilometer gesammelt werden. Wofür? Für eine saubere Umwelt, für die eigene Fitness, für gespartes Benzin, vielleicht eben generell für ein Umdenken oder um es sich neu bewusst zu machen. Und was spricht dagegen, den nächsten Ausflug gemeinschaftlich als Familie oder mit Freunden zu planen? Vielleicht ins Erzgebirge, vielleicht in ein Eiscafé oder einfach durch die Natur in der Nähe.






Wir sind als Schule sportlich aktiv geworden und haben Spendengelder für die „Aktion gegen den Hunger“ gesammelt. Im Juni sind wir im Stadtwald gelaufen – und die Kinder sind bei den warmen Temperaturen über sich hinausgewachsen!
Alle Kinder haben mindestens sechs Kilometer zurückgelegt, was unter diesen Bedingungen eine beachtliche Leistung ist. In den Mittelgruppen konnten wir sogar einen gelaufenen Halbmarathon verzeichnen! Wir hatten eine tolle Zeit mit Musik, Sport und guter Verpflegung. Leider machte uns am Sporttag der Obergruppen das unberechenbare Wetter zu schaffen, so dass wir unseren Spendenlauf nicht zu Ende bringen konnten. Dennoch sind wir stolz auf den Einsatz aller Kinder und Jugendlichen! Für die Sponsoren der Obergruppe gab es die Möglichkeit, einen Betrag ihrer Wahl zu spenden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Eltern und Pädagogen, die uns bei der Veranstaltung unterstützt und diesen Tag erst möglich gemacht haben.
Das Sport-Team der FGS






Am Freitag, den 26.06.2026, war es so weit: Die Abschlussfeier des Jahrgangs 10 fand „bei Zwillings“ in Hilbersdorf statt. Bei sehr warmen Temperaturen, leckerem Essen und in einer tollen Location wurden die bestandenen Prüfungen unserer Schüler:innen gemeinsam mit Familien und Freunden gebührend gefeiert.
Nach dem Sektempfang hielt Herr Steinhardt eine Rede, in der er die Themen Wasser und Fluss als Bilder für den Lauf des Lebens aufgriff. Im Anschluss würdigte der Vorstand in einer kurzen Ansprache die Leistungen aller Absolvent:innen. Danach richtete auch das Stammgruppenteam, Frau Morgenstern und Frau Eppendorfer, einige Worte an die Anwesenden. Und dann gab es endlich die wohlverdienten Abschlusszeugnisse.
Alle Jugendlichen haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Darauf können sie wirklich stolz sein – wir sind es auf jeden Fall!
Im Laufe des Abends gab es die Möglichkeit, Fotos der 10er aus den letzten Schuljahren auf einer Leinwand anzuschauen. Auch von ihnen gab es einen eigens gestalteten Programmpunkt: So wurden Lehrer:innen ausgezeichnet, zum Beispiel als die Chaotischste, die Beste oder als zukünftiger Bundeskanzler. Dafür gab es für jede und jeden sogar eine selbstgebastelte Krone.
Auch die Schüler:innen des Jahrgangs 10 wurden mit Kronen geehrt, zum Beispiel als Big Boy, Unikat oder als ständiger Zuspätkommer. Ein Beitrag des pädagogischen Teams durfte ebenfalls nicht fehlen. So gab es für die Schüler:innen ein Quiz, bei dem sie zum Beispiel herausfinden mussten, wer gern Insekten bestimmt, beim Unihockey Tore schießt oder wer als Kind gern Hebamme werden wollte.
Es war ein gelungener Abend. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben.
Text: Tina Eppendorfer