1. Projektziel und planerischer Ansatz
Ziel des Projekts ist es, das Schulgelände schrittweise in einen vielfältigen, naturnahen und lebendigen Grünraum zu verwandeln. Dabei sollen vorhandene naturnahe Strukturen weiterentwickelt, ökologische Lebensräume geschaffen und die Aufenthalts- und Erlebnisqualität für die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulteam nachhaltig verbessert werden.
Auf den bereits naturnah angelegten Hügeln sowie in den bestehenden Stauden- und Gehölzbereichen sollen entstandene Pflanzlücken geschlossen und die vorhandenen Pflanzungen ergänzt werden. Bestehende Trampelpfade sollen zurückgebaut und die Bewegung über klar definierte Wege und ausgewiesene Aufgänge an den Hügeln gelenkt werden.
Noch brachliegende Rasenflächen werden schrittweise in naturnahe Pflanzbereiche mit heimischen Stauden und Gehölzen umgewandelt. Auch die vorhandenen Zaunanlagen sollen durch rankende und naturnahe Gehölze begrünt werden. So entsteht langfristig ein grünes, lebendiges Band, das das Schulgelände einfasst und zugleich neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen bietet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die aktive Beteiligung der Schulgemeinschaft. Die Kinder sollen nicht nur von den Veränderungen profitieren, sondern diese selbst mitgestalten, Naturzusammenhänge erleben und Verantwortung für ihr unmittelbares Lebensumfeld übernehmen.
2. Zeitlicher Ablauf und Anpassung der Projektplanung
Die ursprünglich für das Frühjahr 2026 geplante Mitmachbaustelle musste auf den 8. und 9. Oktober 2026 verschoben werden.
Grund hierfür war, dass die notwendigen baulichen Vorarbeiten durch eine Fachfirma erst Ende September ausgeführt werden konnten. Den Auftrag erhielt die Firma Helmich als günstigster Anbieter.
Darüber hinaus standen weitere notwendige Baumaßnahmen an den Außenanlagen der Schule an. Dazu gehörte insbesondere die Herstellung einer Terrasse vor der Schulküche, deren Ausführung ebenfalls erst im Oktober, nach der Mitmachbaustelle erfolgte.
Aufgrund dieser zeitlichen Verschiebungen und der begrenzten Verfügbarkeit verschiedener Staudenarten und Pflanzen in den benötigten Stückzahlen wurde die Bepflanzung neu organisiert. Da bereits im Vorfeld absehbar war, dass eine vollständige Bepflanzung im Rahmen der Mitmachbaustelle im Oktober nicht möglich sein würde, wurde zunächst nur ein kleiner Teil der benötigten Stauden bestellt.Die vollständige Anlage und Bepflanzung aller vorgesehenen Flächen wird deshalb im Frühjahr 2027 im Rahmen einer weiteren Mitmachbaustelle fortgeführt.
3. Vorbereitende Bauarbeiten und Gestaltung der Regenwasserbereiche
Zur Vorbereitung der Mitmachbaustelle wurde ein Bagger angemietet. Mit diesem wurden, im Beisein einiger Schüler zunächst grobe Gräben ausgehoben, Rasenflächen abgezogen und das dabei gewonnene Erdmaterial an anderer Stelle auf dem Schulgelände zur Modellierung neuer Hügel und Geländestrukturen wieder eingebaut.
Die Gräben sind Bestandteil des Regenwassermanagements der Schule. Dabei stand nicht die Anlage einfacher, funktionaler Rasengräben im Vordergrund.
Vielmehr sollten die Regenwasserbereiche als naturnahe, ökologisch wertvolle und für die Schulgemeinschaft erlebbare Landschaftselemente gestaltet werden.
Sie sollen künftig Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und den Kindern ermöglichen, natürliche Wasserkreisläufe unmittelbar zu beobachten und zu verstehen.
Die neu modellierten Hügel dienen der räumlichen Gliederung des weitläufigen Schulgeländes. Durch unterschiedliche Höhen, Geländeverläufe und Kleinstrukturen entstehen abwechslungsreiche Rückzugs- und Lebensräume, die sowohl ökologische Funktionen erfüllen als auch die Aufenthaltsqualität des Geländes erhöhen.
Kurz vor der Mitmachbaustelle führte die Firma Helmich weitere vorbereitende Arbeiten aus. Dazu gehörten der Unterbau für die wassergebundenen Wegedecken rund um die neu anzulegenden Flächen sowie die Vorbereitung des Fundaments für eine Trockenmauer.
4. Durchführung der Mitmachbaustelle am 8. und 9. Oktober 2026
Die Mitmachbaustelle am 8. und 9. Oktober 2026 wurde zu einem gemeinschaftlichen Projekt der gesamten Schulgemeinschaft. Insgesamt beteiligten sich 312 Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern, Großeltern und das gesamte Team der Schule.
Unter Anleitung zweier Naturgartenplaner wurden die vorbereiteten Hügel, Regenwassergräben und weiteren Gestaltungsflächen von den Kindern gemeinsam angelegt, modelliert und fein ausgearbeitet.
Aus der zunächst groben Grabenstruktur entwickelten die Kinder einen geschwungenen, abwechslungsreichen Verlauf. Im großen Graben entstand eine Furt, die den Wasserlauf erlebbar und zugänglich macht. Ergänzend wurden große und kleine Steinhaufen angelegt, die als Unterschlupf und Rückzugsorte für Tieredienen. Dabei wurde insbesondere auch an die bereits auf dem Schulgelände vorkommenden Teichmolche gedacht.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Bau einer Trockenmauer. Die Kinder wurden dabei von einer Fachfirma fachlich angeleitet und während der gesamten Erstellung begleitet. Sie konnten unmittelbar erleben, wie durch sorgfältiges Schichten, richtiges Einmessen und das Berücksichtigen von Höhenunterschieden eine stabile und zugleich ökologisch wertvolle Trockenmauer entsteht.
Im Zuge der Arbeiten wurde die Trockenmauer durch eine Anpassung der Höhenplanung um 20 cm höher als ursprünglich vorgesehen ausgeführt. Dadurch entstand ein besonders eindrucksvolles Gestaltungselement, das den neuen Terrassenbereich räumlich fasst und das Gelände zusätzlich strukturiert.
Die praktische Arbeit vermittelte den Kindern nicht nur handwerkliche Kenntnisse, sondern auch ein Verständnis für traditionelle Bauweisen und deren Bedeutung für naturnahe Lebensräume. Die erworbenen Erfahrungen können sie nun an jüngere Schülerinnen und Schüler weitergeben. Das Interesse und die Begeisterung während der Bauarbeiten lassen bereits erkennen, dass künftig möglicherweise weitere Trockenmauern auf dem Schulgelände entstehen werden.
Parallel dazu war während der Mitmachbaustelle ein Holzbaubetrieb vor Ort. Die angelieferten Robinienstämme wurden fachgerecht angepasst und für die vorgesehenen Gestaltungsbereiche vorbereitet. Daraus entstand unter anderem eine neue Treppe am Hügel. Zusätzlich wurden zahlreiche Einfassungen für die Pflanzbereiche hergestellt.
Diese Holzelemente übernehmen neben ihrer gestalterischen Funktion auch eine wichtige pädagogische Aufgabe: Sie machen die Grenzen der Pflanzflächen sichtbar und signalisieren den Kindern auf verständliche Weise, welche Bereiche nicht betreten werden sollen. So werden die neu angelegten Pflanzungen von Anfang an geschützt.
5. Ausblick und weitere Umsetzung im Jahr 2027
Im Frühjahr 2027 wird das Projekt mit einer weiteren Mitmachbaustelle fortgesetzt.
Dabei werden sämtliche noch offenen Pflanzbereiche angelegt, die bislang nicht umgesetzten Stauden- und Gehölzpflanzungen ergänzt und die vorgesehenen Flächen eingesät. Ziel ist es, die begonnene naturnahe Gestaltung des Schulgeländes zu vervollständigen und die einzelnen Bereiche zu einem zusammenhängenden, vielfältigen Lebensraum zu entwickeln.
Nach der Pflanzung werden die neuen Gehölze und Stauden abhängig von der Witterung insbesondere während der Anwachsphase durch regelmäßiges Wässern unterstützt. Im Sommer und Herbst 2027 sind erste Pflegemaßnahmen vorgesehen, um die Entwicklung der Pflanzungen zu begleiten und langfristig zu sichern.
6. Fotodokumentation und Beteiligung der Kinder
Die Mitmachbaustelle wurde von den Kindern auch fotografisch begleitet. Dabei sind zahlreiche Bilder entstanden, die nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte, sondern vor allem das aktive Mitwirken, die Freude am gemeinsamen Gestalten und die Entwicklung des Schulgeländes aus Sicht der Kinder festhalten.
Die Kinder haben damit selbst einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation des Projekts geleistet. Ihre Fotografien machen den Entstehungsprozess aus ihrer Perspektive sichtbar und geben einen unmittelbaren Einblick in die vielfältigen Erfahrungen, die sie während der gemeinsamen Bautage sammeln konnten.
Die entstandene Fotodokumentation wird nach Abschluss der weiteren Pflanz- und Gestaltungsarbeiten im Jahr 2027 zusammengestellt und gemeinsam mit dem abschließenden Sachbericht beim Fördermittelgeber eingereicht.
6. Zusammenfassung
Mit der Mitmachbaustelle im Oktober 2026 wurde ein wesentlicher Teil der geplanten Gelände- und Landschaftsgestaltung umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist die intensive Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft. Die Kinder waren nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer eines Bauvorhabens, sondern aktiv an der Entstehung ihrer neuen Lern- und Erlebnisräume beteiligt.
Aus funktionalen Regenwassergräben wurden erlebbare Landschaftselemente, aus einfachen Geländeerhebungen abwechslungsreiche Hügelstrukturen und aus vorbereiteten Bauflächen gemeinsam gestaltete Lebensräume.
Das Projekt verbindet damit ökologische Aufwertung, naturnahe Gestaltung, Umweltbildung und gemeinschaftliches Handeln. Die Kinder erleben unmittelbar, wie durch eigenes Engagement ein vielfältigerer Lebensraum entstehen kann und wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Umwelt ist.
Auch wenn die vollständige Bepflanzung aufgrund der zeitlichen Rahmenbedingungen erst im Frühjahr 2027 erfolgen wird, sind mit den bisherigen Arbeiten wichtige Grundlagen geschaffen worden. Die Fortsetzung im kommenden Frühjahr wird die begonnenen Strukturen vervollständigen und das Ziel eines grünen, lebendigen und naturnahen Schulgeländes weiter verwirklichen.

Im September begaben sich die smaragdgrünen Tintenfische auf eine spannende Reise durch Raum und Zeit. Gemeinsam hörten wir kosmische Geschichten über die Entstehung des Universums und beschäftigten uns mit dem Buch „Immer höher hinauf“. Dabei entdeckten wir, dass wir auf unserer Erde leben und zugleich ein Teil des großen Universums sind. Die Kinder beschäftigten sich mit den Planeten in unserem Sonnensystem und gestalteten dazu verschiedene Materialien. Mit Herrn Schwitalla spielten wir die Wanderung der Planeten und des Mondes. Das hat allen großen Spaß gemacht.
Anschließend lernten wir die Geschichte „Gott, der keine Hände hat“ kennen, die von der Entstehung unserer Erde erzählt. Wir beschäftigten uns mit den Elementen der Erde und gingen vielen faszinierenden Fragen auf den Grund: Was befindet sich im Inneren der Erde? Wie entstehen Vulkane? Und welche Kraft steckt in der Luft?
Natürlich durften auch eigene Experimente nicht fehlen. Mit Frau Eibisch führten wir auf dem Schulhof eindrucksvolle Vulkanexperimente durch, die sie liebevoll für uns vorbereitet hatte. Beim Thema Luft machten wir spannende Experimente unter anderem mit Luftballon und Papier. Wir bauten und gestalteten außerdem eigene Fallschirme und ließen sie anschließend fliegen. So konnten wir beobachten, ausprobieren und staunen – ein erlebnisreicher Monat voller neuer Erkenntnisse und kosmischer Entdeckungen!
Text und Fotos: Antje Erler
Neue Herausforderung für die Jugendlichen im EKP „Sport und Verantwortung“: Gemeinsam mit dem Verein Rolling Bonez e. V. und dessen Profifahrer Balduin haben wir uns am 1.10. im BMX- und Skateboard-Fahren ausprobiert. Die Schüler waren dabei unglaublich mutig, haben viel gelernt und möchten das auf jeden Fall wiederholen!







am 12.11.2026 findet unsere ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.
| Termin: | Donnerstag, den 12.11.2026 um 20:00 Uhr |
| Ort: | Mehrzweckraum der FGS (Neubau) |
Tagesordnung:
Anträge zur Tagesordnung müssen bis zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Freiberg, den 09.10.2026
Mit freundlichen Grüßen
im Namen des gesamten Vorstandes
In der Woche vom 14.09. bis 18.09. waren wir zu einem Schüleraustausch in den Niederlanden. Am Montag sind wir mit dem Zug von Leipzig nach Leeuwarden gefahren. Da das ziemlich anstrengend war und wir erst spät angekommen sind, haben wir nur noch mit unseren Gastfamilien zu Abend gegessen und sind todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag trafen wir uns in der Montessori High School und haben uns erstmal kennengelernt. Uns wurde noch die Schule gezeigt und dann ging es schon los zu einer Stadtrundtour durch Leeuwarden. Es gab sehr viel zu sehen: Kanäle, Brücken, Street Art, alte Läden und vieles mehr. Nach einer kurzen Mittagspause sind wir in ein Naturmuseum gegangen, wo wir in Gruppen einige Aufgaben gelöst haben.
Am Mittwoch ging es in die Stadt Groningen, wo wir das „Crazy 18“ gemacht haben. Dabei ging es darum, die Stadt zu erkunden, indem wir eine Fotorallye machten. Nachdem wir mit dem Zug wieder nach Leeuwarden gefahren waren, haben wir Lasergaming gemacht, das war sehr spaßig.
Am Donnerstag durften wir einige Fächer in der Montessori High School miterleben und nach dem Mittag haben wir Collagen aus Dingen, die wir im Verlauf der Woche gesammelt haben, erstellt. Am Nachmittag ging es dann auf zur Bowlinghalle, wo einige von uns ihr verstecktes Talent des Bowlings entdeckt haben. In der Zeit zwischen Bowling und Pizzeria, wo wir am Abend alle zusammen essen gingen, waren ein Paar Schülerinnen bei einer niederländischen Schülerin zuhause und haben versucht, anhand einer Anleitung von Bob Ross, die natürlich auf Englisch war, einen Berg mit Bäumen und Wolken zu malen – was nur bedingt geklappt hat. Freitagfrüh hieß es dann Abschied nehmen und den Weg zurück nach Freiberg auf uns nehmen.
Die Stimmung war sehr gut. Am ersten Tag waren alle sehr nervös und aufgeregt und wir haben und viele Sorgen wegen des Englischsprechens gemacht, doch im Laufe der Tage haben wir uns daran gewöhnt. Wenn wir mal das englische Wort nicht wussten, haben wir es auf Deutsch gesagt oder uns mit Händen und Füßen verständigt. Es gab viel Neues, was wir aus Deutschland nicht gewohnt waren, wie zum Beispiel die Landschaft, in der es keinen einzigen Berg gibt.
Im Gesamten haben wir viel Spaß gehabt und die niederländische Kultur besser kennengelernt. Wir freuen uns schon auf Dezember, wenn unsere niederländischen Freunde zu uns kommen. Wir dürfen dann Gastgeber spielen und Freiberg in der Weihnachtszeit zeigen.
Text: Elisabeth Keller, Ella Bergk, Reka Hommel, Xenia Scheidling, Emma Straßberger und Helena Schmidt







Der Freistaat Sachsen will die Zuschüsse zu den Sachkosten für freie Schulen um zehn Prozent kürzen. Welche Folgen das für die FGS Freiberg und andere Schulen haben könnte, wie die Gesellschaft von freien Schulen profitiert und warum eine solche Kürzung auch dem sächsischen Haushalt langfristig schaden würde, darüber haben Schulleiter Achim Steinhardt und Vorstandsmitglied Jörg Rehwagen mit „Radio Inpulz“ gesprochen. Die Langfassung des Interviews gibt es hier.

Ende März fand über einen Zeitraum von zwei Wochen das diesjährige Sozialprojekt der Untergruppe statt. Ziel des Projekts war es, als Stammgruppe gemeinsam etwas Gutes für andere zu tun. Dabei planten, bereiteten vor und gestalteten die Schüler:innen ihre jeweiligen Aktionen eigenständig und mit viel Engagement.
Die gelben Blitze entwickelten ein Theaterstück zum Thema „Mülltrennung“, das sie sowohl im Montessori Kinderhaus als auch an der FGS aufführten. Die smaragdgrünen Tintenfische eröffneten beim „Markt der schönen Dinge“ im Freizeitbereich ein „Unterwassercafé“. Dort gab es neben Kaffee und Kuchen auch selbstgefilzte Osternester sowie verschiedene Jungpflanzen zu kaufen. Die orangenen Eichhörnchen luden die Vorschüler:innen aus dem Montessori Kinderhaus zu einem besonderen Tag ein, an dem die Kinder an verschiedenen Stationen zum Beispiel Buden bauen, filzen oder einer Geschichte lauschen konnten. So entstand ein schöner Tag, der allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch die blauen Planeten engagierten sich auf vielfältige Weise: Sie unterstützten Reinigungskräfte, reinigten unter anderem die Garderobe, stellten Seife sowie Armbänder und Ketten für den „Markt der schönen Dinge“ her. Außerdem bereiteten zwei Schüler:innen Pädagog:innen mit Kaffee und Kuchen eine Freude und halfen in einer Freiarbeitszeit mit. Zusätzlich wurden Kekse für die Schule gebacken und verteilt.
Insgesamt zeigte das Sozialprojekt einmal mehr, mit wie viel Kreativität, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein unsere Schüler:innen gemeinsam etwas Positives bewirken können.


So packend ist die Wissenschaft an der TU Freiberg
Am 12. Juni 2026 durften unsere Schülerinnen und Schüler das Audimax der TU Freiberg besuchen und dort in eine faszinierende Welt abtauchen, die den meisten Menschen verborgen bleibt: die Welt unter unseren Füßen. Unter dem Motto „Unterirdisch“ führte kein Geringerer als der bekannte KiKA-Moderator Johannes Büchs durch eine Geo-Show, die alles andere als trocken war. Im Gegenteil: Sie war lebendig, informativ und es gab einiges zu gewinnen.
Die Show war vollgepackt mit echten Highlights und exklusiven Einblicken in die Arbeit von Geowissenschaftlern und Geoingenieuren. Dabei wurden viele spannende Fragen geklärt und immer wieder kleine Quizaufgaben gestellt, die das Publikum beantworten durfte.
Was macht eigentlich ein Markscheider? Das klingt im ersten Moment altmodisch, ist aber hochmodern! Uns wurde eindrucksvoll gezeigt, wie untertägiges Geomonitoring funktioniert – also wie man Hohlräume tief unter der Erde mit High-Tech-Robotern überwacht, damit an der Oberfläche alles sicher bleibt. Ein Geophysiker und Geoinformatiker nahm uns zudem mit auf seine weltweiten Reisen, die ihn beispielsweise in die Wüste nach Namibia und in die entlegensten Gegenden von Nevada führen. Seine Aufgabe ist es, künstliche Erdbeben zu erzeugen und diese seismografisch zu erfassen, um das Innere der Erde wie beim Ultraschall zu durchleuchten. Als besonderes Highlight ging es am Ende per Liveschalte direkt in das berühmte Bohrkernlager nach Bremerhaven. Die Jugendlichen erfuhren hautnah, wie Forscher mithilfe von Bohrkernen die Klimageschichte unserer Erde entschlüsseln.
Ein Geologe, der sich nicht nur mit Gesteinen, sondern auch mit den darin verborgenen Fossilien auskennt, erklärte dem Publikum auf der Bühne, woran man eigentlich erkennt, wie alt unsere Erde ist und welche Geheimnisse in scheinbar einfachen Steinen stecken. Doch was muss man für diesen Beruf überhaupt mitbringen? Um das anschaulich zu beantworten, packte er kurzerhand seinen echten Expeditionsrucksack aus: Hammer und Meißel, ein Glücksbringer, Feldbuch und jede Menge Entdeckergeist! Spätestens am Ende war für alle im Saal klar, dass die Geowissenschaften kein verstaubtes Fach sind, sondern ein echtes Abenteuer mit weltweiten Einsatzmöglichkeiten.
Neben den puren Fakten bekamen die Jugendlichen auch einen tollen Einblick in das studentische Leben an der TU Freiberg. Was die Universität so besonders macht, sind die kleinen Lerngruppen, enorm viel Praxis im universitätseigenen Bergwerk sowie in den Laboren und eine intensive, individuelle Betreuung, bei der die Studierenden eben keine anonymen Nummern sind.
Die Geo-Show war somit nicht nur unglaublich informativ, sondern hat bei vielen von uns die Neugier und das Interesse für die vielfältigen – und vor allem zukunftssicheren – Studiengänge an der TU Freiberg geweckt. Wer weiß, vielleicht sehen wir ja in ein paar Jahren das eine oder andere bekannte Gesicht aus unserer Schule im Forscherkittel oder mit Helm unter Tage wieder!
Text: Louise Eibisch



Mit viel Spaß und Kreativität läuteten die Kinder den Frühling ein. Ob Frühlingsblumen aus Holz oder Tontöpfchen für Blumen, alle waren mit viel Engagement dabei. Zwischendurch bereicherten das ein oder andere Gespräch oder Geschichten aus dem „Zauberbuch“ das Atelier.

