Schulleben

Freizeitbereich

Ein paar kleine aber feine Einblicke in unseren Freizeitbereich ………

              mit viel Spaß … Freundschaft ….. Abenteuer …..

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Herrgottsbescheißerle

Blaubeuren, eine Stadt mit Fachwerkcharme und mittelalterlichem Stadtkern, einer Klosteranlage mit Hochaltar und dem berühmten Blautopf bilden den Rahmen um das modern und architektonisch neu gestaltete Schulgebäude der Blautopfschule, einer Gesamtschule mit offenem Schulkonzept für die Jahrgänge 5 – 10.

Mit insgesamt sechs KollegenInnen nahmen wir an dem Hospitationstag teil. Die Schulleitung nahm sich viel Zeit für all unsere Fragen rund um das Konzept Lernbüro. Sie zeigten uns das modern gestaltete Schulgebäude mit einem riesigen Bibliotheksarbeitsraum als Lernbüro, worin sich die Lernmaterialien von Klasse 5 bis 10 zum Selbststudium befanden. Liebevoll und strukturiert gestaltete

Fachbereiche, eine Theke für Fragen und Material sowie einige fest installierte Laptoparbeitsplätze bildeten das Herzstück des Raumes. Jedes Kind kann sich an räumlich abgetrennte Arbeitsplätze seinem Thema in Ruhe widmen, während LehrerInnen sie begleiten und helfend zur Seite stehen.

Wir erfuhren und erlebten viele hilfreiche Tipps und Tricks zur Arbeit im Lernbüro, dessen Organisation und Verwaltung.

Aber auch der kleine Schulgarten mit der Möglichkeit selbst aktiv zu werden, weckte unser Interesse. Hier entstand durch die SchülerInnen ein Pizzaofen und ein Gewächshaus in Eigenleistung. Die Erträge aus dem Garten werden in dem durch das Fach  Hauswirtschaft  geleiteten Schülercafé verarbeitet und so im Essensangebot verkauft.

Aufgrund unserer Erfahrungen mit dem Lernbüro war ein produktiver Austausch möglich. Wir fanden uns auch wieder in der Anwendung des Wochenplaners und den regelmäßigen Coachinggesprächen.

Viele hilfreiche Hinweise zur Materialbereitstellung, Raumaufteilung und Raumausstattung konnten wir aber auch noch mitnehmen und können damit nun weiterarbeiten.

Wir machen vieles ähnliches, können aber stolz sein, dass wir an einigen Punkten dieser preisgekrönten Schule kleine Schritte in Richtung Schulentwicklung  bereits voraus sind. Das haben wir vor allem der sehr guten digitalen Ausstattung der FGS zu verdanken und auch der konsequenten und kontinuierlichen  Arbeit der PädagogInnen am digitalen und analogen Lernmaterial. Wir sind auf einem guten Weg in die Zukunft.

So konnten wir uns auch nach getaner Arbeit die schwäbischen Maultaschen schmecken lassen, Herrgottsbescheißerle genannt, da darin in der Fastenzeit das verbotene Fleisch versteckt wurde. Ähnlich wie neue, reformpädagogische Ansätze sind auch sie mehr als eine unscheinbare Hülle. Sie stecken voller Überraschungen  würzig-komplexen Inhalts.

Louise Eibisch und Sabine Hogh

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Ein Danke geht durch den Magen!

Große Fenster, wunderschöne helle Räume, weite freundliche Flure – unser neues und neues altes Schulgebäude bringt nicht nur ein Lächeln in die Gesichter aller, sondern auch eine angenehmere Lernatmosphäre und ein gemütlicheres Umfeld. Nach langer Zeit des Umziehens, um Bauarbeiter Herumtänzelns und leider auch viel Schmutz, sind die Baustellen in unserer Schule jetzt endlich Geschichte und wir dürfen in einem neuen, schönen Schulhaus lernen und leben. Wir freuen uns extrem darüber und wollten uns in Vertretung für alle bei Vorstand, Schulleitung, Koordinatoren, dem Reinigungsteam und den Hausmeistern bedanken. Dafür haben wir alles für einen Abend ganz ohne Sorgen, aber dafür mit leckerem Essen und guten Gesprächen, organisiert. Am Freitag, dem 29. April haben wir, die Stammgruppensprecher der Jahrgänge 7 bis 13, als Vertretung der gesamten Schülerschaft, ein 3-Gänge-Menü gekocht.

Schon vor einigen Wochen haben wir einen Spendenaufruf gestartet, um Geld für die Veranstaltung zu sammeln. Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich bei allen, die uns sehr tatkräftig unterstützt haben. Ohne Sie und euch hätten wir das Projekt nicht umsetzen können!
Nach Unterrichtsende sind wir am Freitag gemeinsam die benötigten Zutaten einkaufen gegangen. Dabei hat uns Herr Fülfe sehr beim Transport der Lebensmittel geholfen – vielen Dank!
Zurück in der Schule ging es nach einer kurzen Pause sofort mit den Vorbereitungen für das Essen los. In Kleingruppen, mehr oder weniger so koordiniert wie zuvor abgesprochen, wurde Gemüse gewaschen und fleißig geschnippelt, Tische zurechtgestellt, gedeckt und diese, mit durch Hilfe von YouTube-Videos selbstgefalteten Servietten, dekoriert. Währenddessen hat eine andere Gruppe in der neuen Lehrküche den Salat vorbereitet und schon mal kunstvoll auf Tellern drapiert. Aus dem bereits geschnittenen Gemüse wurde später ein leckeres Gemüsecurry mit Reis. Der Salat diente als Vorspeise. Zum Nachtisch gab es Eis mit selbstgemachter Himbeersoße.
Gegen 18.00 Uhr trafen unsere geladenen Gäste ein. Wir freuten uns extrem, als uns gespiegelt wurde, wie dankbar und herzlich bereits die Einladung zu diesem besonderen Abend angenommen wurde! Nachdem sich alle niedergelassen hatten und es eine kurze Ansprache gab, servierten wir die Vorspeise. Allein schon der Anblick der Salatteller begeisterte unsere Gäste. Zwischen spannenden Gesprächen zwischen uns und den Erwachsenen wurde aus der Vorspeise die Hauptspeise. Die anfängliche Angst, dass das gekochte Curry nicht oder nur knapp reichen würde, war schnell unbegründet, denn es war ausreichend da und es schmeckte anscheinend, denn es wurde kräftig nachgeholt. Abgerundet wurde das Menü durch die Nachspeise. Das Highlight hier waren definitiv die Einhornstreusel.
Auch für uns als Schülervertretung war es eine tolle Teamaktion! Nach dem Essen räumten wir noch zu den Klängen von “Glücklich” von 01099 gemeinsam auf, bevor sich alle ins wohlverdiente Wochenende verabschiedeten.

Es war für alle Anwesenden ein sehr, sehr schöner Abend, mal ganz ohne schulische Sorgen und Probleme in unserem tollen neuen Gebäude. Wir bedanken uns nochmal ganz, ganz sehr bei allen, die uns mit Spenden unterstützt haben! Ein besonderes Dankeschön geht auch nochmal an das EKP Wildwuchs für das Bereitstellen der Getränke! Und wir wissen leider auch, dass wir nicht alle Beteiligten an diesem Abend einladen konnten. Natürlich waren noch sehr viele mehr, Lehrer, Schüler, Eltern, unsere Sekretärinnen, und, maßgeblich da viele mehr dran beteiligt, dass jede Stammgruppe jetzt ihr Klassenzimmer hat und diese wie ein zweites Zuhause gestaltet sind. Daher auch ein riesen, riesen Dankeschön an Sie und euch alle!

Johanna John, Arthur Lammel, Felix Müller, Philip Skovgaard-Sörensen, Jonas Göhler, Elisabeth John, Jaro Steinhardt, Pia Skovgaard-Sörensen, Johanna Richter, Hanna Skovgaard-Sörensen

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Hilfe für die Ukraine –

Es hat sich gelohnt! Ihre Hilfe kam an!

Am Donnerstag und Freitag füllte sich unsere Sammelstelle an der FGS mit Spenden. Unterstützt wurden wir durch die gesamte FGS, aber auch das Freiberger Kreiskrankenhaus und Kindergärten nahmen begeistert an der Aktion teil und unterstützend uns mit Kartons voller Spenden.

Am Freitagnachmittag wurden alle Kartons sortiert und  in die bereitgestellten Transporter verladen. Die Transporter füllten sich bis unter das Dach, sodass wir mit 3 Autos am Samstag teilnehmen konnten. Außerdem wurden 280 Euro Fahrtgeld gespendet.

Gemeinsam mit den Spenden der Oberschule Brand-Erbisdorf und dem Cotta-Gymnasium in Freiberg kamen 7 randvoll gefüllte Autos zusammen, die sich auf die 3-stündige Fahrt Richtung Breslau aufmachten. Am Lagerhaus angekommen, wurden alle Spenden zunächst dort untergestellt. Aber noch am Samstagabend gingen die ersten 2 LKWs auf die Reise in die Ukraine und in die Kriegsgebiete.

Sammellager in Breslau

Text: Louise Eibisch

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