Wir und Neschwitz (von Liese Blaurock)
Diese Stammgruppenfahrt:
Eine Oma im Supermarkt
Serienintros, die jeder mag,
Wirklich, wir haben so unsere Art.
„Habt ihr eigentlich Drogen genommen?“
Da hatte der Wahnsinn noch gar nicht begonnen
Ja, da war doch noch Tobi, der Pfahl,
Der alle unsere Herzen stahl!
Und so eine Burritoschlacht,
dann Mark zur realen Person gemacht,
Willa mit Kreislaufproblemen in der Schubkarre,
Regengegröl mit nicht wenig Gelache,
Bis um zwölf noch voll komisch drauf,
Nicht so, als hätten wir mehr Süßes gebraucht
Ehrlich, wir haben „Let it go!“ gebracht,
Deshalb Bungalath drei wohl zu unsrem gemacht.
´ne zungenlose Magd im Keller
Wir, am Pilz, schneller und schneller
Alles in allem nicht ganz so weise,
Aber eigentlich schon eine echt schöne Reise!
Schnitzeljagt mit GPS (von A. Graefling)
Die Jagd beginnt wir sind bereit.
Nach und nach werden uns Hinweise gezeigt.
Nummer eins: ein Denkmal aus Stein,
Daten waren gemeißelt hinein.
Vierzig Jahre im Dienst oder so,
Brachten uns zum Koffer im Nu.
So ging es weiter bis zuletzt,
Da hatte es uns zu einer Kiste gehetzt.
Nicht schwer sah das Öffnen aus,
Doch die Kiste ging nicht einfach auf!
Die Enttäuschung war groß und schwer,
Denn wir gingen ohne aus, sprich: leer
Stammgruppenfahrt (von Matilda Sachse)
Am Mittwochmorgen lief ich
voller Sorgen zum Bahnhof
und zum Glück fuhr der Zug nicht ohne mich los.
In Neschwitz bei unserem Heim
gab es zum Mittag Schwein.
Der Bungalow stand zwischen Bäumen
fast wie in meinen Träumen.
Wir haben Capture the Flag gespielt
und durch den dunklen Wald geschielt.
Essen gab es hier mehr,
aber mein Becher war fast immer leer.
Die Rückfahrt war sehr angenehm,
denn es musste niemand stehen.
Schön war die Stammgruppenfahrt, aber trotzdem war sie hart.





























Wir haben auf unserer Stammgruppenfahrt echt viel erlebt. Unsere Fahrt ging nach Görlitz, dort waren wir in einer Jugendvilla einquartiert. Die Highlights am erstenTag waren Minigolf spielen, Pizza essen und am Abend eine Nachtwächterführung durch die Stadt. Anschließend haben ein paar Leute eine kleine Balkon-Party gemacht. Am zweiten Ta starteten wir mit einem Spaziergang nach Polen, vorher sahen noch ein paar von uns sich den Dom an. Am Nachmittag regnete es teilweise, weshalb wir kurzfristig bowlen waren. Auch ein paar spannende Volleyball-Spiele fanden statt. An unserem letzten Tag hatten wir noch zwei Stunden Freizeit, ehe wir mit dem Zug nach Hause fuhren. Alles in allem war es eine ziemlich coole Stammgruppenfahrt mit einer ausgelassenen Stimmung, die eine gelungene Mischung aus Aufgedrehtheit und purer Euphorie war.
Text: Ylva Jentsch










In der ersten Schulwoche des Schuljahres 2022/23 besuchten die zwei EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation di diesjährige ibug in Flöha:
„Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – fand in diesem Sommer zum zweiten Mal in Flöha statt. Mehr als 10.000 Neugierige und Kunstliebhaber:innen besuchten an zwei Wochenenden – vom 26. bis 28. August und vom 2. bis 4. September – die 17. Auflage des Festivals für urbane Kunst in der ehemaligen Buntpapierfabrik an der Augustusburger Straße. Rund 70 Künstler:innen waren aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Puerto Rico oder den USA angereist und haben für die diesjährige ibug die ca. 5.000 qm große Brache wieder mit Graffiti, Malereien und Illustrationen, Installationen, Skulpturen und multimedialen Projekten zum Leben erweckt und in ein Gesamtkunstwerk verwandelt. An den beiden Festivalwochenenden gab es dazu ein buntes Rahmenprogramm mit Führungen, Filmen, Artist Talks, einem Kunstmarkt und Musik. Außerdem erkundeten rund 500 Schüler:innen die Ausstellung auf Zeit und nutzten die Angebote der Bildungswoche im Rahmen des Festivals.“ (s. https://ibug-art.de/ Oktober 2022)

Und wir gehörten zu einer dieser Schulgruppen. Wir bekamen eine wunderbare Führung in der alten Papierfärbefabrik, in der sogar noch viele der Maschinen noch funktionstüchtig sind. Bemerkenswert war auch, dass viele der dort hinterlassenen gefärbten Papiere eine Leuchtkraft haben, als ob sie erst gestern, und nicht vor 30 Jahren, gedruckt worden wären. Wir erfuhren viel, was sich die Künstöer*innen bei der Entwicklung ihrer Street Art Werke gedacht haben.
Am Ende durften wir noch mit den alten Papieren kleine Hefte binden, die wir mit Stempeln gestalten und das Papier mit Hilfe von Rasierschaum mamorieren konnten.
Eure EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation und die Lehrer*innen Anne Heinelt und Florian Kayser


















Das Erd-Kinder-Projekt Street Art hat von Seiten des Vorstands und der Schulleitung den Auftrag bekommen die Wand im Treppenhaus des Neubaus zu gestalten.


Wir entwickelten 2021/22 verschiedene Fabelwesen, die symbolisch für die Schüler*innen an der FGS stehen und alle in der Schule durften mitentscheiden, welche der vier Fabelwesen an die Wand sollten. Im Lauf der EKP Woche (04.-08.07.22) baute die EKP-Gruppe mit Hilfe vom Hausmeister Herr Lindner ein Gerüst auf und sprühten ihre Idee ins Treppenhaus.
Das EKP Street Art entwickelte mit Hilfe der vier Fabelwesen ein Bild, was sinnbildlich für unsere Schule steht:
Jedes dieser Fabelwesen hat einen unterschiedlichen Charakter und individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse. Sie stehen für eine bunte und diverse Vielfalt und sie sind genauso vielfältig wie unsere Schüler*innen und Pädagog*innen der FGS.
Eines der Fabelwesen hat die Portalfernbedienung in seiner Hand. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen an der FGS ihre eigene Entwicklung aktiv mitgestalten können. Am Ende ihrer (schulischen) Entwicklung können die Fabelwesen (bzw. die Schüler*innen) selbst entscheiden, in welcher fantastischen Welt sie weiterleben wollen.


Das Portal repräsentiert die FGS. Bei jedem Stufenwechsel der Untergruppe-Mittelgruppe-, Obergruppe-Abschluss-gruppe verändern sich die Fabelwesen und nehmen eine neue Form an:
Euer EKP Street Art 2021/22 und Frau Heinelt
Am Donnerstag, dem 7.7.2022 ging es für die 9. Klasse ins Albertinum nach Dresden, um dort eine Führung zum Thema Jugendstil – „Kunst als Spiegel der Gegensätze im deutschen Kaiserreich” zu erhalten. Besonderen Dank gilt an dieser Stelle Herrn Leukefeld, welcher die Kosten für Fahrt und Führung übernommen hat.
Als alle frühmorgens am Freiberger Bahnhof angekommen waren, konnte die Reise beginnen.
Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt hatten wir Dresden erreicht und konnten in Kleingruppen eine reichliche 1½ Stunde lang McDonald’s, Einkaufspassagen und Cafés besuchen. Wie abgemacht, fanden wir uns danach alle pünktlich am Albertinum ein.
Nach der Museumsbelehrung ging der kleine, aber feine Rundgang durch die Sonderausstellung los. Anfangs sahen wir uns Werbeplakate aus der Zeit der Jahrhundertwende und vor allem aus der Epoche des Jugendstils an. Dazu bekamen wir kleine Aufgaben vom Museumspädagogen und teilten sie unter anderem in unterschiedliche Themenbereiche ein. Anschließend besprachen wir hauptsächlich Frauenportraits, womit uns die Rolle der Frau im Deutschen Kaiserreich deutlich gemacht wurde. Im Genauen beschäftigten wir uns mit Werken des Künstlers Oskar Zwintscher. Eines der Frauenportraits sollten wir grob skizzieren und anschließend nach der Führung damit ein Werbeplakat erstellen. Dieses gestalteten wir mit Musterrollen im Druckverfahren und klebten unsere Frauenfiguren darauf. Es ist uns allen gut gelungen.
Im Folgenden hatten wir abermals Zeit für uns, die allerdings knapp bemessen war. Als dann auch die Letzten kurz vor Abfahrt den Zug rennend erreichten, ging ein interessanter Ausflug in die Kunstwelt zu Ende.
Text: Lucill von den Nachtblauen Eulen






Am Samstag, den 21. Mai, wird die EKP-Band „Between the potatoes and me“ ein zweites Mal auftreten. Hierbei nehmen sie an dem Projekt „Musik für alle“ teil. Der Auftritt findet auf der Erbischen Straße bei der +Punkt Apotheke statt. Gespielt wird von 16⁰⁰ bis 18⁰⁰ Uhr.
„Between the potatoes and me“ ist eine Schülerband mit zehn Mitgliedern. Alle Schülerinnen sind in der siebten oder achten Klasse und werden von der Musiklehrerin Frau Fuentes betreut.
Text: Ylva Jentsch (8. Grün)
Das ganze Programm der Veranstaltung ist unter dem folgenden Link abrufbar
https://freibergfueralle.de/musik-fuer-alle-2022

Einladung zur Vernissage Art Explosion am 12.05.22 im Pi-Haus

Die EKPs der FGS möchten alle herzlich zu unserer Vernissage, die im November pandemiebedingt ausfallen musste, ein. Wir haben ein schönes Programm vorbereitet:
Filmpremiere: „Der ist plötzlich da gewesen!“ – GTA Theater
Dieser Film ist das Endprodukt der zweijährigen Kooperation zwischen der FGS und KOST (Kooperation Schule und Theater). Trotz des Lockdowns haben Frau Heinelt (GTA-Theater-Lehrkraft) und Ulrich Reinhardt (Theaterpädagoge von KOST) jede Woche digital die Theaterproben gehalten. Daraus ist ein Film zum Thema „Begegnung“ entstanden, der an diesem Abend seine Premiere feiert.
Kunst des EKPs Street Art
Es werden ausgewählte Kunstwerke und Fotografien der Projekte und Aktionen des EKPs Street Art vom Herbst 2019 bis Herbst 2021 präsentiert. Die Werke können auch von Interessenten gekauft werden.
Verköstigung und Co. – EKP Wildwuchs, Schülerfirma & Nachhaltigkeit
Die EKPs Wildwuchs, Schülerfirma und Nachhaltigkeit werden sich an dem Abend um das leibliche Wohl und um organisatorische Belange kümmern.
Between Potatoes and Me – EKP Band
Seit dem Schuljahr 2020/21 haben wir eine Schulband. Diese hatte bei „The Rummel“ – dem schulinternen Rummel im letzten Sommer schon ihr Debut. In diesem Jahr haben sie nun bei dem Kunstfestival, in etwas neuer Besetzung, ihren ersten Auftritt.
A FEAST OF HUNGER – Singer and Songwriter
Wir konnten für den Abend den Musiker Markus Grimm gewinnen, der uns mit seinen Werken in eine andere Welt entführen wird.
Dies und einiges mehr wird an dem Abend geboten werden.
Alle Einnahmen des Abends kommen den Künstlern bzw. den EKPs zu Gute, damit sie weiter an ihren Projekten arbeiten können.
Wann: 12.05.2022
Uhrzeit: 18 Uhr
Wo: Pi-Haus Freiberg
Beethovenstraße 5
09599 Freiberg
Eintritt: 5€, ermäßigt: 3 €
Wichtig: Es gelten die am Termin geltenden Coronaschutzmaßnahmen!!!
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Eure EKPs und das GTA-Theater