Im Sommer 2023 entstand die Idee, eine Schülerreparaturwerkstatt aufzubauen. Um diese Idee zum Leben zu erwecken, wurde ein Projektantrag bei der Stiftung Bildung für den Förderfonds „Entrepreneurship Education“ gestellt. Anfang des Schuljahres 23/24 erhielten wir die freudige Nachricht, dass unser Projekt mit einem Betrag von 4.500 EUR gefördert wird.
An der Schülerreparaturwerkstatt nahmen jeweils durchschnittlich 5 Schüler aus den Klassen 4 bis 6 teil. Zusätzlich wirkten zwei interessierte Schüler der dritten Klasse und ein Inklusionsschüler mit. Die Schüler und ein Hausmeister trafen sich in der Schulzeit regelmäßig mittwochs nach dem Unterricht von 15 bis 16:30 Uhr im Werkraum der Schule, teilweise fanden auch Treffen in den Ferien statt. Die Reparatur-arbeiten wurden im Werkraum, in der Hausmeisterwerkstatt, im Schulgebäude oder im Außengelände durchgeführt. Für die Reparaturen wurden Werkzeuge angeschafft, aber auch Werkzeug der Hausmeister oder der Eltern ausgeliehen.
Am Anfang begann es eher schleppend, es gab wenig Schülernachfrage, nach und nach hat es sich jedoch unter den Schülern rumgesprochen und die Werkstatt wurde sehr gern besucht. Zu Beginn benötigten die Schüler intensive Begleitung, einerseits wegen der einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften und andererseits, um das Dranbleiben an einer Arbeit zu unterstützen. Die Aufmerksamkeitsspanne der jungen Schüler ist kürzer. Sie begannen voller Eifer, konnten sich dann aber nicht so lange konzentrieren bzw. war die Neigung zum Aktionismus stärker, d.h. die Schüler wollten immer gleich loslegen, ohne sich vorab allzu viel mit dem Gegenstand und dem Defekt auseinanderzusetzen. Nach und nach lernten sie durch genaues Hinschauen, Hören, Tasten oder durch tüftelndes Probieren, dem Fehler auf die Spur zu kommen und entwickelten selbstständig Lösungsmöglichkeiten. Die Schüler waren mit Eifer dabei, haben Erfahrungen gesammelt, sich untereinander ausgetauscht und beraten, teilweise selbstständig die Preise von Ersatzteilen recherchiert und deren Bestellung im Sekretariat beauftragt. Sie lernten den ordnungsgemäßen Umgang mit diversen Werkzeugen und verschiedenen Materialien (Pinsel auswaschen, Farbdosen schließen), erkannten Zusammenhänge und Wirkungsweisen (Fahrraddynamo, Gangschaltung) und machten sich Gedanken zum Arbeitsschutz.


Im Laufe der Zeit kamen die Schüler mit immer mehr eigenen Ideen und brachten eigene Gegenstände zum Reparieren mit (Fahrrad, Kaffeemaschine etc.) oder sagten Bescheid, wo was im Schulhaus defekt ist. Wir konzentrierten uns hauptsächlich auf Reparaturen/Aufträge geringerer Komplexität aus dem unmittelbaren Umfeld der Schüler mit kürzerem Zeitaufwand, um kurzfristig Erfolgserlebnisse bei den Schülern zu erzielen. Damit sie stolz auf gelungene Reparaturen zurückblicken können. Hier die u.a. ausgeführten Tätigkeiten/Reparaturen:

– Reparatur von Gartengeräten (Spaten, Schaufel, Besen)
Lernziel: Größen, Form, Zuschnitte, Löcher bohren, sägen
– vorhandene Sitzgelegenheiten aus Paletten reparieren, Bretter austauschen und streichen
– 2 Gartenbänke streichen
– Pferde für Schulgelände zum Spielen aus vorhanden Baumstämmen und Satteln gebaut
– aus vier alten Schulfahrrädern drei funktionstüchtige und verkehrssichere gemacht (Bremsbeläge tauschen, Schlauch flicken, Reifen aufziehen), dienen der Schule für kurze Besorgungen
– Tischplatten austauschen bei zwei Schreibtischen im Sekretariat (zuschneiden, bearbeiten, beschichten)
– Restaurierungsanstrich an zwei Wänden in Schülergarderobe und einer Wand im Förder-/Besprechungszimmer
– Garderobenmöbel, Stühle, Regale repariert
Es hat sehr viel Spaß gemacht. Das Angebot hat sich inzwischen fest etabliert und alle Beteiligten möchten gern weitermachen. Darüber hinaus wollen wir weitere interessierte Kinder erreichen und für eine Mitarbeit begeistern und damit gleichzeitig einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Umgang mit Gegenständen/Material fördern.
Andre´Lindner und Kathrin Lindner



Nachdem wir im letzten Frühjahr sehr erfolgreich verschiedenste Pflanzen ausgesät und mit liebevoller Pflege großgezogen haben, haben wir diese zum Frühlingsbasar und im Anschluss an die FGS-Gemeinschaft verkauft beziehungsweise selbst ausgepflanzt. So ist das wilde Tomatenbeet hinter dem Neubau ein durchaus beliebter Naschplatz bei den Schüler:innen in den Pausen. Die Pflänzchen in unserem EKP-Garten haben die langanhaltende Trockenheit des Sommers leider nicht überstanden, was uns wieder die dringende Notwendigkeit einer Bewässerung klarmachte. Im Laufe des Schuljahres soll dieses Projekt Gestalt annehmen.
Zur EKP-Woche haben wir mit gebündelten Kräften und physikalischer Unterstützung (Kettenzug und Hebel) unseren Bauwagen neu hingestellt. Ziel war es dabei, ihn auf eine plane Fläche und auf eine Unterlage aus Frostschutz zu stellen, damit er auch bei nassen Bodenbedingungen nicht in Schieflage gerät. Unser selbstgemauerter Herd hat ein neues Dach und einen Windschutz auf drei Seiten bekommen, so dass wir auch bei nassen, windigen Bedingungen draußen im Trocknen kochen können. Die fünf Tage haben wir natürlich auch genutzt, um unseren Garten und das Feld am Fachschulzentrum Zug für die lange Zeit der Sommerferien vorzubereiten.
Zum Schuljahresbeginn startete eine neue Gruppe ins EKP-Wildwuchs, es stand also Gelände kennenlernen, sich in die Abläufe finden und Ideen entwickeln auf dem Plan. Im Garten warteten Äpfel und Beeren auf uns, auf dem Feld stand der Weizen bereit zur Ernte. Die wenigen Äpfel haben wir nachmittags immer gleich im Freizeitbereich verteilt, die Beeren als Vorbereitung für den Erntetag eingefroren und das Getreide in den letzten Wochen gedroschen und die Körner von der Spreu getrennt. Ganz frisch haben wir jetzt unsere angebauten Kartoffeln direkt nach der Lese im Keller gelagert.
Einzelne Projekte machten in den vergangenen Wochen die ersten Fortschritte, so ist der Herd verbessert worden, so dass Töpfe im Lehmbett direkt über dem Feuerraum stehen. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Stadtwirtschaft für die Spende von großen Töpfen bedanken, die es viel leichter machen, 20 oder 25 hungrige Mäuler zu stopfen.




Die alte Waschschüssel auf dem Boden unter dem Wasserhahn hat ihre letzten Tage erlebt, es gibt nun einen Spültisch am Wasserhahn, der in weiteren Schritten zu einem ordentlich Waschplatz für Werkzeug, Gemüse und Kinderhände ausgebaut wird.
Ende August haben wir uns nach einem sehr intensiven Jahr von unserer FöJlerin Emma verabschieden müssen. Sie hat uns vor allem in der Pflanzenanzucht und –pflege nochmal auf ein wirklich höheres Niveau gebracht und einen bleibenden Eindruck bei allen Veranstaltungen und beim Verkauf hinterlassen. Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg nochmal alles Gute!
Der Frost im Frühjahr hat unseren Apfelbäumen ziemlich geschadet, dieses Jahr wird es wohl keine Apfelsammelevents geben und so wird auch kein Saft gepresst werden. Wir müssen also mit den Restbeständen bis zum nächsten Herbst hinkommen. Gern können Kartoffeln, Saft und unsere selbstgemachten Marmeladen bei uns gekauft werden. Die Erlöse wandern natürlich in benötigtes Baumaterial und Werkzeug.
Die nächsten Highlights warten nach den Herbstferien schon auf uns. Wir freuen uns vor allem auf den Erntetag mit der Untergruppe, an dem wir gemeinsam geerntetes Getreide, Kartoffeln und Früchte verarbeiten wollen. Danach steht dann schon fast der Weihnachtsbasar im Dezember vor der Tür, bei dem wir auf jeden Fall wieder leckeren Punsch anbieten werden.
Unterdessen denken wir schon wieder an den Frühling und damit an die Aussaat. Wir wollen Bio-Saatgut verwenden und freuen uns über die Unterstützung der Firma SLB Biohandel, die das Projekt „Stadt, Land, blüht“ (https://xn--stadt-land-blht-cwb.de/kinder-gaertnern/) betreibt. Sie liefert kostenlose Bio-Saatgutboxen an Schulen, und auch wir hoffen auf eine dieser Boxen für unser Gartenprojekt.
Zunächst aber wünscht das EKP Wildwuchs allen eine schöne Herbstzeit.
Tag 1
Wir sind mit dem Zug von Freiberg nach Falkenau Süd. Auf dem Weg suchten wir Klammern und am Ende eine Schatzkiste mit Muscheln. Plötzlich hatten wir einen platten Reifen am Bollerwagen. Es gab Würstchen mit Gurken und Zwiebeln und Ketchup zum Mittagessen. Danach sind wir zur Sommerrodelbahn. Wir durften dreimal fahren. Dann gab es Eis und dann sind wir zum Schloss gelaufen. Hier hat es geregnet. Juhu. Dann haben wir die Betten bezogen. Dann gab es Abendbrot.
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Tag 2
Frühaufsteher haben den Sonnenaufgang gesehen.
Nach dem Frühstück sind wir los. Wir sind Sommerrodelbahn gefahren, wir sind gewandert und haben Nudeln gegessen und sind geklettert.
Am Abend haben wir eine Nachtwanderung gemacht.

Der 3. Tag
6 Uhr aufgestanden,
Sonnenaufgang angesehen,
Koffer gepackt.
Gefrühstückt,
Drahtseilbahn gefahren.
Bus gefahren und
Zug gefahren.
In Freiberg angekommen.
Laufen bis zur FGS,
Mittagessen.
Ab nach Hause.

Wir haben geschnitzt, einige waren im Kneipbecken. Das Wasser im Kneipbecken war sehr kalt. Wir haben Messer und Wanderstöcke geschnitzt. Die Stöcke dafür haben wir selber gesammelt. Wir waren viel wandern und haben Disko gemacht. Es gab leckeren Kartoffelsalat und ich habe mit den anderen Zombiball gespielt. Dabei haben wir Maiias Geburtstag gefeiert. Auf dem Hof gab es eine Katze, sie hieß Carlo und durfte nicht rein ins Haus.
Die Disco hat Spaß gemacht und es hat auch Spaß gemacht, sich zu entspannen und MauMau und Rommé zu spielen. Wir waren im Tharandter Wald wandern und auf dem Tharandter Waldspielplatz. Es war glühende Hitze. Und als wir da waren haben ich und Nicholas Nudeln zum Mittag gemacht.
Wir haben Disco gemacht und meine Taschenlampe hat die Discokugel angeleuchtet. Und wir haben Maiias Geburtstag gefeiert. Wir waren auf dem Waldspielplatz und da gab es ein Waldtelefon und einen Ausguck. Wir haben alle miteinander geschnitzt. Neben unserer Ferienwohnung war ein See. Da haben wir Fußbäder gebaut. Wir haben einmal gegrillt. Dazu gab es Kartoffelsalat. Und Frau Graefling hat einmal den Feuermelder ausgelöst. In der Ferienwohnung gab es auch eine Katze.
geschrieben von Samuel, Jonathan und Tim



Am Donnerstag, den 15. August 2024, fanden sich im Hirsch in Oederan verschiedene Akteure der Schulgemeinschaft zusammen, um über die zukünftige Gestaltung der Schulernährung zu diskutieren. Anwesend waren die Schulleitung, vertreten durch Herrn Steinhardt, sowie Herr Rehwagen vom Vorstand, zwei engagierte Pädagoginnen – Frau Gräfling aus der Untergruppe und Frau Hormann aus der Mittelgruppe – unsere vielseitige Küchenfee Frau Eichhorn (und Herr Scheidling als EV-Vorsitzender). Sechs interessierte Eltern ergänzten die illustre Runde, die sich auf die Einblicke von Herrn Marquardt und seinem Küchenteam von Pipapo freute.
Die Neugierde war groß: Wie kann die Küche von Pipapo, unterstützt durch die Schule und die beiden anwesenden Köche, das Essen nachhaltig, gesund und vor allem kindgerecht gestalten? Pünktlich um 14 Uhr ging es direkt in die Küche, wo die Teilnehmer erste Einblicke in den innovativen Ansatz von Herrn Marquardt erhalten konnten.
Herr Marquardt, der bereits an über 200 Schulen tätig war und wertvolle Erfahrungen gesammelt hat, erklärte die Herausforderungen der bisherigen Kochmethoden. Oft wurden Gemüse und andere Zutaten gekocht, wobei wertvolle Nährstoffe und Energie verloren gingen – ein ineffizienter Prozess in Hinblick auf Nachhaltigkeit.
Das Herzstück von Herrn Marquardts Konzept ist eine schonende Vorbehandlung der Lebensmittel. Der Prozess der sogenannten „Aktivierung“ beschleunigt den Garprozess erheblich und bewahrt gleichzeitig die Nährstoffe. Durch diesen Aktivierungsprozess wird das Wasser in den Lebensmitteln gehalten, während die Vitamine erhalten bleiben – ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zur herkömmlichen Kochmethode.
Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, verschiedene Kostproben zu probieren. Zunächst wurden geschnittene Zucchini für drei Minuten aktiviert und anschließend nur 30 Sekunden in einer Pfanne mit etwas Wasser und Butter fertig gegart. Der Geschmack war überraschend intensiv und frisch, obgleich die erste Probe etwas salzig ausfiel. Herr Marquardt gab zu, dass es nicht immer einfach sei, die richtigen Mengen einzuschätzen – eine präzise Dosierung ist entscheidend.
Die weiteren Kostproben, darunter Brokkoli und Kohlrabi in unterschiedlichsten Zubereitungsvarianten, überzeugten alle Anwesenden. Der dünn geschnittene Kohlrabi hätte optisch sogar als Pasta durchgehen können und bot unzählige Möglichkeiten für eine kreative und abwechslungsreiche Mahlzeit – sei es als Eintopf, Auflauf oder Beilage, die Vielfalt war beeindruckend. Gewürze wie Thymian und Rosmarin rundeten die Gerichte ab und ermöglichten einen tieferen Einblick in die kulinarischen Möglichkeiten, die durch diesen neuen Ansatz eröffnet werden.
Ein weiterer Höhepunkt war das gefüllte Geflügel, dessen Aroma alle Teilnehmer begeisterte. Auch wenn der Genuss, den sie empfanden, nicht in Worte gefasst werden kann, war die positive Resonanz deutlich spürbar.
Für die Küche bedeutet dieser neue Ansatz eine grundlegende Veränderung: Die wichtigsten Aufgaben der Köche werden sich auf die Vorbereitung und Aktivierung der Lebensmittel konzentrieren. Diese werden vor Ort frisch portioniert und anschließend in einem Dampfgarer, den die Schule anschaffen müsste, innerhalb von drei bis maximal 12 Minuten zubereitet. So gelangen die Speisen frischer und schmackhafter direkt zu den Schülern.
Die durch diese Methode eingesparte Zeit und die reduzierte Menge an Wasser und Energie könnten von Pipapo in die Beschaffung noch frischerer Lebensmittel investiert werden. Letztlich eröffnet dieses Konzept nicht nur Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung, sondern trägt auch aktiv zur Förderung nachhaltiger Essgewohnheiten bei unseren Kindern bei.
Am 16.08.24 gab es dann eine Kostprobe für unsere Schüler:innen: das Pipapo-Essen wurde an diesem Tag vom Marquard-Team gekocht. Alle waren schwer begeistert!
In einem Auswertungsgespräch wurde sich geeinigt, mit allen Beteiligten, inkl. Pipapo, in die weitere Planung zu gehen, wie dieses Konzept tatsächlich umgesetzt werden kann. Wir bleiben dran und informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.



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