
In der ersten Schulwoche des Schuljahres 2022/23 besuchten die zwei EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation di diesjährige ibug in Flöha:
„Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – fand in diesem Sommer zum zweiten Mal in Flöha statt. Mehr als 10.000 Neugierige und Kunstliebhaber:innen besuchten an zwei Wochenenden – vom 26. bis 28. August und vom 2. bis 4. September – die 17. Auflage des Festivals für urbane Kunst in der ehemaligen Buntpapierfabrik an der Augustusburger Straße. Rund 70 Künstler:innen waren aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Puerto Rico oder den USA angereist und haben für die diesjährige ibug die ca. 5.000 qm große Brache wieder mit Graffiti, Malereien und Illustrationen, Installationen, Skulpturen und multimedialen Projekten zum Leben erweckt und in ein Gesamtkunstwerk verwandelt. An den beiden Festivalwochenenden gab es dazu ein buntes Rahmenprogramm mit Führungen, Filmen, Artist Talks, einem Kunstmarkt und Musik. Außerdem erkundeten rund 500 Schüler:innen die Ausstellung auf Zeit und nutzten die Angebote der Bildungswoche im Rahmen des Festivals.“ (s. https://ibug-art.de/ Oktober 2022)

Und wir gehörten zu einer dieser Schulgruppen. Wir bekamen eine wunderbare Führung in der alten Papierfärbefabrik, in der sogar noch viele der Maschinen noch funktionstüchtig sind. Bemerkenswert war auch, dass viele der dort hinterlassenen gefärbten Papiere eine Leuchtkraft haben, als ob sie erst gestern, und nicht vor 30 Jahren, gedruckt worden wären. Wir erfuhren viel, was sich die Künstöer*innen bei der Entwicklung ihrer Street Art Werke gedacht haben.
Am Ende durften wir noch mit den alten Papieren kleine Hefte binden, die wir mit Stempeln gestalten und das Papier mit Hilfe von Rasierschaum mamorieren konnten.
Eure EKP Gruppen Street Art und Smart Mediation und die Lehrer*innen Anne Heinelt und Florian Kayser

Bald dürfen unsere Untergruppenkinder mittwochs 11.00 – 12.30 Uhr wieder in unterschiedlichen Lernwerkstätten stammgruppenverbindend lernen.
Bis die Bewerbungen dafür geschrieben und ausgewertet sind, bieten wir eine gemeinsame Kennenlern- und kreative Begegnungszeit für alle Kinder der Untergruppe mit geöffneten Gruppenräumen an. Zum Auftakt durften sich alle 82 Kinder auf unserem schönen, aber noch ganz kahlen Flur mit ihren frisch sortierten kunterbunten Stiften austoben. Jeder fand mit Rücksicht und Gemeinschaftssinn ein Plätzchen am Papierstreifen und viele, viele Ideen flossen in ein wunderbares ca.10m langes Bild. Stolz erklärten viele der Kinder am Ende, welchen Teil sie beigetragen haben und bewunderten die gemeinsame Leistung.
Das war ein gelungener Start in unsere gemeinsame Lernwerkstattzeit in diesem Schuljahr!

Das Material zum Arbeiten zuhause findest du nach Fächern und Jahrgängen sortiert auf der NAS.
https://nas.fgs-freiberg.de:5001/
Traditionell starteten wir unser neues Schuljahr mit einer gemeinsamen Andacht. Die Sonne schien und fröhlich konnten alle, insbesondere unsere neuen Schüler:innen und Pädagogen der FGS, feierlich begrüßt werden. Hinzu kam die wunderschöne musikalische Begleitung von Fr. Fuentes, Liselotte, Liese und Julia und eine bunte Zuckertüten-Percussion der Untergruppe, die diese schon beim Schulanfang der Erstis aufgeführt hatten.
Herr John erinnerte uns daran, unterstützt mit symbolischen Gegenständen aus der Zuckertüte, was so alles in einem Schuljahr auf uns zukommen kann: Freude, Neugierde, Überraschung, Stolz, Enttäuschung, Tränen, Trost, Streit u.ä.m.. Und dennoch sollten wir guten Mutes sein, denn letztlich sind wir eine bunte Gemeinschaft, die sich gegenseitig stützt und trägt und wir alle sollten uns bewusst machen, dass wir immer auch versuchen sollten, Dinge leichter zu nehmen als sie erscheinen.
Ein Höhepunkt der Andacht war die Überreichung der Spendengelder aus den erlaufenen Kilometern des Sportfestes im letzten Schuljahr. Sage und schreibe knapp 7500 € wurden an Spenden eingesammelt! Wahnsinn, wie viele Meter hier gelaufen wurden! Darauf können wir alle wirklich sehr stolz sein! Die Summe wurde dann feierlich jeweils hälftig an einen Vertreter des Tierheimes und an einen der Tafel Freibergs überreicht. Die Freude über eine so große Summe war bei beiden Spendenempfängern riesengroß!
In diesem Sinne wünschen wir uns allen einen schönen, bunten und guten Start ins Schuljahr 2022/2023.


























Das Erd-Kinder-Projekt Street Art hat von Seiten des Vorstands und der Schulleitung den Auftrag bekommen die Wand im Treppenhaus des Neubaus zu gestalten.


Wir entwickelten 2021/22 verschiedene Fabelwesen, die symbolisch für die Schüler*innen an der FGS stehen und alle in der Schule durften mitentscheiden, welche der vier Fabelwesen an die Wand sollten. Im Lauf der EKP Woche (04.-08.07.22) baute die EKP-Gruppe mit Hilfe vom Hausmeister Herr Lindner ein Gerüst auf und sprühten ihre Idee ins Treppenhaus.
Das EKP Street Art entwickelte mit Hilfe der vier Fabelwesen ein Bild, was sinnbildlich für unsere Schule steht:
Jedes dieser Fabelwesen hat einen unterschiedlichen Charakter und individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse. Sie stehen für eine bunte und diverse Vielfalt und sie sind genauso vielfältig wie unsere Schüler*innen und Pädagog*innen der FGS.
Eines der Fabelwesen hat die Portalfernbedienung in seiner Hand. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen an der FGS ihre eigene Entwicklung aktiv mitgestalten können. Am Ende ihrer (schulischen) Entwicklung können die Fabelwesen (bzw. die Schüler*innen) selbst entscheiden, in welcher fantastischen Welt sie weiterleben wollen.


Das Portal repräsentiert die FGS. Bei jedem Stufenwechsel der Untergruppe-Mittelgruppe-, Obergruppe-Abschluss-gruppe verändern sich die Fabelwesen und nehmen eine neue Form an:
Euer EKP Street Art 2021/22 und Frau Heinelt
Am Donnerstag, dem 7.7.2022 ging es für die 9. Klasse ins Albertinum nach Dresden, um dort eine Führung zum Thema Jugendstil – „Kunst als Spiegel der Gegensätze im deutschen Kaiserreich” zu erhalten. Besonderen Dank gilt an dieser Stelle Herrn Leukefeld, welcher die Kosten für Fahrt und Führung übernommen hat.
Als alle frühmorgens am Freiberger Bahnhof angekommen waren, konnte die Reise beginnen.
Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt hatten wir Dresden erreicht und konnten in Kleingruppen eine reichliche 1½ Stunde lang McDonald’s, Einkaufspassagen und Cafés besuchen. Wie abgemacht, fanden wir uns danach alle pünktlich am Albertinum ein.
Nach der Museumsbelehrung ging der kleine, aber feine Rundgang durch die Sonderausstellung los. Anfangs sahen wir uns Werbeplakate aus der Zeit der Jahrhundertwende und vor allem aus der Epoche des Jugendstils an. Dazu bekamen wir kleine Aufgaben vom Museumspädagogen und teilten sie unter anderem in unterschiedliche Themenbereiche ein. Anschließend besprachen wir hauptsächlich Frauenportraits, womit uns die Rolle der Frau im Deutschen Kaiserreich deutlich gemacht wurde. Im Genauen beschäftigten wir uns mit Werken des Künstlers Oskar Zwintscher. Eines der Frauenportraits sollten wir grob skizzieren und anschließend nach der Führung damit ein Werbeplakat erstellen. Dieses gestalteten wir mit Musterrollen im Druckverfahren und klebten unsere Frauenfiguren darauf. Es ist uns allen gut gelungen.
Im Folgenden hatten wir abermals Zeit für uns, die allerdings knapp bemessen war. Als dann auch die Letzten kurz vor Abfahrt den Zug rennend erreichten, ging ein interessanter Ausflug in die Kunstwelt zu Ende.
Text: Lucill von den Nachtblauen Eulen




