Schulleben

Mädchenexperimentiercamp 2021

Von Lieselotte Sprunk

In den Herbstferien fand vom 21.10 bis zum 23.10 das Mädchenexperimentiercamp 2021 von der TU Dresden statt. Zusammen mit 19 anderen Mädchen der 7. Und 8. Klasse habe ich viele spannende Experimente zum Thema Optik, Farben und Spektren gemacht.

Am ersten Abend haben wir Holzscheiben mit Acrylfarbe in den Farben Magenta, Cyan und Gelb mit Hilfe der subtraktiven Farbmischung im Galaxy style gestaltet. Durch das Mischen der drei Farben sind neue Farben entstanden, mit denen man einen schönen Sternenhimmel malen konnte.  

Am zweiten Tag haben wir im Hermann-Krone-Bau in Dresden Stationsarbeiten zur additiven Farbmischung und zu Ultra violett gemacht. Dabei haben wir mit Lichtern in den Farben rot, blau, grün und orange weißes Licht erzeugt. Haben wir eines der farbigen Lichter ausgeschalten, war das Licht nicht mehr weiß, sondern zum Beispiel lila. Mit Ultra violetten Licht haben wir uns fluoreszierende Flüssigkeiten angesehen. Anschließend haben wir versucht Hologramme in Glasscheiben einzuprägen. Zwischen die Glasscheibe und einen roten Laser haben wir einen Gegenstand wie eine Muschel oder eine Koralle gelegt und den Schutz vor dem Laser entfernt. Die Glasscheibe reagiert nämlich auf das rote Licht des Lasers und so wird dann der Gegenstand, der zwischen der Glasscheibe und dem roten Laser liegt, in die Scheibe gebrannt. Doch leider hat es nicht funktioniert. Die Glasscheiben sind nun etwas gelblich und man sieht kein Hologramm. Das liegt daran das auf die Glasscheiben etwas weißes Licht gefallen ist. Und da weißes Licht aus jeder Farbe besteht, also auch aus rot, ist aus dem Hologramm leider nichts geworden.

Nachmittag sind wir nach Radebeul gefahren und sind in die Sternenwarte gegangen. Dort haben wir uns einen interessanten Vortrag über unseren Nachthimmel angehört. Als wir wieder an der TU Dresden waren haben wir zusammen die Rätzel aus der Handy App „Katze Q“ gelöst. In diesem Spiel geht es um Quantenphysik und um die Frage, ob unsere Katze tot oder lebendig ist. Nach dem Abendessen haben wir „Wer bin ich“ mit berühmten Wissenschaftlerinnen aus dem 19. bis 21. Jahrhundert gespielt. Anschließend mussten wir kniffelige Schätz- und Knobelaufgaben lösen.

Am dritten Tag mussten wir leider schon aus der Jugendherberge ausziehen. Nach dem Frühstück sind wir dann zum Institut für Didaktik aufgebrochen. Dort haben wir Stationsarbeiten gemacht. An einer Station gab es ein Experiment zur Chromatographie. Dabei haben wir Filzstiftfarben in die Farben aufgespalten, aus denen sie bestehen. Bei einer anderen Station haben wir uns Spektren von unterschiedlichen Lichtquellen angesehen. Da unser Hologramm vom Vortag leider nichts geworden ist, haben wir bei einer weiteren Station einen Trichter aus Plastikfolie gebastelt, und damit, und mit einem Handydisplay, ein Hologramm erzeugt. Bei der letzten Station ging es um Infrarot. Wir haben uns bei einer Infrarotkamera und Infrarot Taschenlampe angesehen was sie machen und wie sie funktionieren. Nach dem Mittagessen hatten wir drei Stunden Zeit für einen Stadtbummel in der Innenstadt von Dresden. Anschließend sind wir gemeinsam zurück zum Institut für Didaktik gefahren und haben gewartet, bis alle abgeholt wurden.

Mir hat das Mädchenexperimentiercamp sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viel neues über Farben und Spektren gelernt und habe gemerkt, wie interessant diese sind. Am meisten Spaß hat mir die Stationsarbeit am letzten Tag gemacht, da ich dort viel gelernt habe. Durch die zahlreichen Experimente wurde anschaulich gezeigt was Farben und Spektren überhaupt sind.

Lieselotte Sprunk, OG grüne Skorpione, JG 8


2. Herbstferienwoche

Unsere zweite Herstferienwoche

Am Montag war „Wuseltag“, da konnten alle Kinder machen was sie wollten! Wir haben aber auch gemeinsam entschieden, was wir die ganze Woche so machen wollen. Alle Kinder die Lust hatten, konnten beginnen ein Igelhaus zu bauen. Wir haben alle Bretter mit Schrauben verbunden.

Dienstag war dann gleich Spielplatztag. Wir waren im Albertpark und hatten viel Spaß. Später wurde das Igelhaus noch zum ersten Mal gestrichen.

Spielzeugtag war am Mittwoch. Es konnten alle Kinder Spielzeug mitbringen. Wir bauten lange an Kurts riesiger Kugelbahn. Das Igelhaus bekam seinen zweiten Anstrich.

Am Donnerstag haben wir unser selbstgebautes Igelhaus in Fr. Wustlich`s Garten gebracht. An einem gut geschütztem Ort steht es jetzt mit Stroh und Futter. Der Igel kann einziehen.

Herr Mathys lies uns mit Klettergurt und Seil hoch auf die Bäume klettern.

Freitags war Kinotag und wir haben einen schönen Film geschaut. Danach gab es noch eine Schatzsuche mit vielen Rätseln und einem Halloween-Schatz.

Franka und Hailey


Kunstfestival „Art-Explosion“


1. Herbstferienwoche

Unter dem Motto “ kreativ durch den Herbst“, starteten wir in unsere Herbstferien. 

Wie immer können die Kinder sich die Woche mit Wünschen frei gestalten. Und was soll man sagen… die Kinder wollen SPIELEN. Im Freispiel entstanden die besten Ideen: erstaunliche Bauwerke mit KAPLA, Landschaftsarchitektur im Sandkasten sowie gesunde Gesichtsmasken und allerlei Herbstbastelei. 

Der beliebte Spielzeugtag zeigte uns, welche tollen Gesellschaftsspiele ihr auch zu Hause habt. Neben herbstlichen Klängen ging auch dieser Tag schnell vorbei. 

Die Woche endete etwas stürmisch und die letzten Kastanien konnten auf dem Schulhof eingesammelt werden. Diese wurden ausgelegt und nun geschätzt…? 

Aus gesammelten Chaos wurde…. 
eine systemische Ordnung. 

Aus geschätzten Zahlen kam es … 
zu einem Ergebnis. 

Einige Kinder nutzten mit uns die Lehrküche für einen schmackhaften  Apfelmus-Vanillepudding-Kuchen mit ordentlich vielen Streusel. 

Ganz zum belieben und Ritual der Kinder, Freitag unser Kinotag. Diesmal ging die Filmwahl an: „Coco“ und „Lego der Film“ 

Natürlich darf das Popcorn nicht fehlen. 

Mit dem Spruch: „ Das Spiel  ist die höchste Form der Forschung“ lassen wir die wunderbare Herbstwoche zu Ende gehen.


Eisballons im Chemie Unterricht

In der Unterrichtsreihe Stoffeigenschaften beschäftigten sich die Schüler:innen  der Jahrgangsstufe 7 mit den Aggregatzustandsänderungen.

Dabei machten sie die Erfahrung, dass auch alltäglichen Stoffen, wie Wasser, ein Zauber inne wohnt. Sie erlebten den spannenden Wechsel vom Eis zum Wasser. Neben dem experimentellen Bestimmen der Schmelz- und Siedetemperatur konnten sie beobachten, dass sich einfache Eisbälle durch Licht und verschiedene Farbstoffe in magische Gebilde verwandeln.

Diese wie Kristallkugeln anmutenden Skulpturen laden zum kreativen Gestalten ein. Die Lufteinschlüsse und Spalten im Eis lassen viele einzigartige Eindrücke entstehen, die die Schüler:innen in Fotos festhielten. Alle Fotos der Schüler:innen, sind hier abrufbar: Eisballons

Leider sind diese Kunstwerke vergänglich – bei den heißen Temperaturen, aber eine willkommene Abkühlung.

Louise Eibisch