FGS „Maria Montessori“ aus Elternsicht

Auch unsere Kinder haben einmal an der FGS angefangen und mit dem Schulbeginn oder den Wechsel an die FGS gab es auch für uns Eltern viel Neues zu entdecken. Die nachfolgenden Themen sollen Interessierten einen Einblick in den Schulalltag bieten und neuen Eltern den Einstieg in die FGS leichter machen und Unsicherheiten abbauen:


Einschulungstag

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“

Die Einschulungsfeier an der FGS „Maria Montessori“ findet immer am letzten Samstag der Sommerferien statt. Das Rahmenprogramm umfasst Beiträge von Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung und des Trägervereins. Die neuen Schüler werden von ihren „Paten“ aus den 2. und 3. Jahrgangsstufen gemeinsam mit der Lehrerin in ihre Stammgruppe geführt. Auch an die Eltern, Verwandten und Freunde ist gedacht. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird den Kindern vom evangelischen und katholischen Geistlichen Gottes Segen für diesen großen Schritt zugesprochen. Und natürlich wird auch der Zuckertütenmann nicht fehlen.

Mit einem unvergesslichen Vormittag heißen Schulleitung, Lehrerteam, Schüler und Eltern die neuen Kinder und ihre Eltern an der FGS willkommen – lassen Sie sich überraschen und verzaubern!


Hausaufgabenheft

Das Hausaufgabenheft ist die tägliche Nachrichtenbörse der FGS: Immer wenn es etwas mitzuteilen gibt, tragen Lehrerin, Lernbegleiterin oder die Eltern einen entsprechenden Hinweis in das Heft ein. Damit die Kommunikation klappt, sollten wir Eltern natürlich täglich nachsehen, ob neue Informationen im Heft sind.

P.S.: Im Hausaufgabenheft stehen natürlich auch die Hausaufgaben, die im Lernsilentium oder zu Haus erledigt werden.

Pensenbuch und Lerntagebuch

In diesen beiden Büchern finden Sie detaillierte Aussagen zum Leistungs- und Entwicklungsstand Ihres Kindes, die weit über die Aussagemöglichkeiten einer einfachen Note oder Zensur hinausgehen. Das Pensenbuch erhalten die Eltern zweimal pro Schulhalbjahr. Sie finden dort eine detaillierte Einschätzung der Kenntnisse und Fertigkeiten, der besuchten Lernwerkstätten und Ateliers. Das Lerntagebuch dient in erster Linie dazu, den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihren Schulalltag zu planen, den aktuellen Stand im Lernstoff zu dokumentieren und täglich ihre eigenen Leistungen einzuschätzen.


Projekt- und Erfahrungsunterricht

Der Lernstoff wird in der Regel nicht für sich allein vermittelt, sondern wo immer möglich fächerumspannend vernetzt. Die Integration in Projekte und Lernwerkstätten wirkt stark motivierend auf die Kinder – jeder hat die Chance, seine Stärken einzubringen und erhält zugleich die Gelegenheit, an den Schwächen zu arbeiten. Wenn unsere Kinder begeistert von den Ergebnissen und Erlebnissen berichten, ist es für die Eltern Freude und Ermutigung zugleich.


Stammgruppenfahrten

Alle Stammgruppen freuen sich jedes Schuljahr auf ihre Stammgruppenfahrt. Ein paar Tage und insbesondere Nächte in fremder Umgebung mit vielen gemeinsamen Aktivitäten fördern Zusammengehörigkeit und Teamgeist. Gerade für die frisch eingeschulten Kinder und ihre Eltern sind diese Fahrten natürlich besonders spannend. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass bereits im Vorfeld alle individuellen Fragen, Sorgen und Bedenken ernst genommen werden und in die Vorbereitungen Eingang finden. Das Wagnis lohnt sich - für unsere Kinder sind diese Tage unvergesslich!


Ferien und Brückentage

Auch während der Ferien und schulfreien „Brückentage“ ist die Betreuung unserer Kinder gewährleistet. Die Abfrage zum Betreuungsbedarf erfolgt mit einigem Vorlauf zu den jeweiligen Ferien. Für die Vorplanungen ist es wichtig, dass die Informationen hierzu von den Eltern rechtzeitig zurück gemeldet werden.


Stammgruppenrat / Schülersprecher

Ich / Du / Wir –dieses soziale Miteinander funktioniert nicht immer reibungslos. Konflikte und Streit sind dabei nicht immer negativ zu sehen, denn auch das Erlernen von Regeln und Grenzen und die Erfahrung, diese zu übertreten und mit den Konsequenzen konfrontiert zu werden, gehören zum Reifeprozess eines Kindes. Demokratieverständnis, Teamfähigkeit, konstruktiver Umgang mit Kritik und anderen Meinungen, Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung und das Erlernen einer Streitkultur – so sehen wir die wesentlichen Bausteine beim Aufbau von Sozialkompetenz an der FGS. Die Kinder lernen, auch unangenehme Vorkommnisse selbst zu behandeln und nach Lösungen zu suchen. Diskutieren, argumentieren – den eigenen Standpunkt suchen und auch vertreten gehören genauso dazu wie die unbedingte Achtung vor dem Gegenüber und das Zeigen von Gefühlen.