Christliche Werte erfahren

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum ... " (Psalm 31,9)

Dieses Bibelwort spricht jedem Menschen das Offene zu, das Weite, das Ungeahnte, vielleicht nie Geschaute. Und: Jeder mag seinen Fuß setzen ganz nach seiner Wesensart – bedacht und leise, zaghaft oder fest, sicher oder wankend, tanzend, kurvig oder geradeaus. Das gilt insbesondere für Kinder.
Damit ein Kind jedoch Vertrauen fasst in die weite Welt, die es umgibt, braucht es Orientierungspunkte und Wurzeln, die in die Erde tasten, als Halt und nährender Quell.

In dem wir dem christlichen Wertemodell lebendig und freudvoll im Schulalltag Raum geben, hoffen wir, den Kindern Impulse auf ihren Weg mitzugeben, die ihnen Glauben, Geborgenheit und Zuversicht schenken.
Ein Wissen um geschichtliche Ereignisse und Feste, die unserem Jahreskreis seine Gestalt verleihen, wird den Kindern die Tradition offenbaren, aus der sie geboren sind – es wird den Wurzelgrund festigen und Ausschau ermöglichen – je eigene Wege sichtbar machen. Nur wer geistige Bilder in sich trägt, kann selbst Gestalt gebend wirken.

Die Schulkultur und Gemeinschaft an unserer Schule nimmt Bezug auf das christliche Gedankengut in:

  • Alltagsritualen
  • der wöchentlichen Andacht
  • gemeinsamen Schulgottesdiensten
  • unterrichtlichen Vorhaben und Projekten.


Was heißt das genau?

  • Es finden an der FGS wöchentliche Andachten von jeweils 30 Minuten im Zusammenschluss von Untergruppe, Mittelgruppe und Obergruppe statt.
  • Zu den großen christlichen Festen Ostern und Weihnachten feiern alle gemeinsam Schulgottesdienst in einer unserer Freiberger Kirchen. Schulabschluss- und Schulbeginnandacht findet vor und nach den Sommerferien für alle Schüler auf dem Schulhof statt.
  • Aller 3 Jahre realisieren wir an der FGS ein Projekt mit kirchlichem Schwerpunkt. In der Untergruppe ist dies z.B. ein  „Kirchenraumprojekt“, zum Kennenlernen der Freiberger Stadtkirchen. Die Mittelgruppe z.B. fährt für zwei Tage ins Begegnungshaus des Klosters Wechselburg, um mehr über das Leben der Mönche früher und heute zu erfahren.
  • Jeden ersten Montag im Monat findet sich abends eine Gruppe von Eltern in der FGS zusammen, um die Schule mit ihren Anliegen ins Gebet einzuschließen.
  • Seit Bestehen der Schule hat auch das Schulanfangsfest mit seiner Andacht und Segnung der Schulanfänger einen festen Platz. Diese Andacht wird in der Regel von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer begleitet.


Die Freie Gemeinschaftliche Schule  „Maria Montessori“ ist froh über die fruchtbringende und anregende Zusammenarbeit mit den Freiberger Stadtgemeinden, ihren Pfarrern und Mitarbeitern.