Berufsorientierung an der FGS „Maria Montessori“

Soll das Wort „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ nicht eine Worthülse bleiben, sehen wir uns als Schule in die Pflicht genommen, die Schüler rechtzeitig mit dem künftigen Berufsleben in einer sich ständig modernisierenden Wirtschaft vertraut zu machen.
Um den Übergang von der Schule zur Ausbildung / zum Studium so optimal wie möglich zu gestalten ist von Seiten der Schule ein frühzeitiges Einwirken notwendig, um das Berufswahlspektrum realitätsnah zu erweitern und Enttäuschungen zu vermeiden.

Bei der Förderung der Berufswahlkompetenz liegen unsere Schwerpunkte auf:

  • rechtzeitiges Wecken von Interesse
  • Eignungen und Vorlieben für ein bestimmtes Berufsfeld entdeckten
  • Einblicke in unterschiedlichste Berufsfelder durch gezielt vorbereitete Praktika gewinnen
  • Vertiefung der Fähigkeiten in den Naturwissenschaften
  • Vermittlung von Kenntnissen über das Wirtschafts- und Arbeitsleben
  • Förderung von Schlüsselqualifikationen
  • Training von Arbeitskompetenzen
  • Kooperation zu verschiedensten Betrieben und Partnern aus der Wirtschaft

 

Hier ein kurzer Einblick für die Umsetzung des Berufsorientierenden Profils:

  • Lernwerkstätten werden von allen Kindern der FGS einmal in der Woche besucht, diese sind in den Tagesablauf integriert und laufen in der Regel 8 Wochen. Jedes Kind entscheidet sich aus einem Angebot verschiedener Lernwerkstätten und schreibt (Erstklässler zeichnen) eine Bewerbung mit Erst - und Zweitwunsch und begründet seine Wahl.

  • Die Kinder der Untergruppen lernen die Berufsfelder ihres näheren Umfeldes kennen (z.B. Exkursion ins Krankenhaus, zum Bäcker, Post, ...) und setzen sich außerdem mit verschiedenen handwerklichen Berufen auseinander (fächer-und projektübergreifend).

  • Kinder im 6. Jahrgang nutzen einen Schnuppertag bei ihren Eltern. An diesem Tag lernen sie den Beruf des Vaters oder der Mutter aus einer anderen Perspektive kennen Mit einem Interview, verschiedenen Beobachtungsaufgaben, Dokumentation des Tagesablaufes und einer abschließenden Präsentation vor der Stammgruppe wird dieser Tag reflektiert.

  • Im 7. Jahrgang gehen die Kinder für eine Woche mit Ihrem Praktikumshefter in IHREN Kindergarten. Dieses Kindergartenpraktikum dient der Orientierung im sozialen Bereich und wird als „Abschied von der Kindheit“ gesehen.

  • Für den 8., 9., 11 und 12. Jahrgang findet ein 14-tägiges Praktikum statt.

  • Allen Praktika geht, neben der Kooperation zwischen Schule und Betrieb, eine schriftliche Bewerbung der Kinder an die Einrichtung voraus.