Neuigkeiten aus der Biologie

Im Dezember 2015 waren die 10tis an der TU Bergakademie Freiberg und haben dort ein zweitägiges mikrobiologisches Praktikum absolviert...

Seit dem Bestseller „Darm mit Charme“ ist wohl jedem die enorme Bedeutung unserer kleinen Untermieter bekannt. Sie beeinflussen unser Wohlbefinden, unterstützen unser Immunsystem, sind für die Gerüche, ob wohlriechend oder frivol, verantwortlich, können Depressionen verursachen oder zu Übergewicht führen.

Aber nicht nur in unserem Darm spielt sich so einiges ab. Die wundersame Welt der Bakterien kann man auch im Labor erforschen. Aus diesem Grund haben die Zehntklässler in diesem Schuljahr die Universität Freiberg besucht. Mit der Unterstützung der Mikrobiologischen Abteilung konnten sie in einem zweitägigen Praktikum so einiges über Bakterien erfahren.

Neben einer Vielzahl praktischer Versuche von der Züchtung der Bakterien auf Agar-Platten über den Nachweis von gram-positiven und gram-negativen Bakterien, konnten die Schüler auch die Vermehrungsrate der Bakterien bewundern und ihr genaue Anzahl in einem Hefewürfel berechnen.

Für die Stammgruppe der Orangen Eichhörnchen ging es auf den Ferienhof nach Falkenau. Folgende Impressionen verdeutlichen unsere schöne gemeinsame Zeit.

Stammgruppenfahrt der Grünen Skorpione vom 23.09.2015 bis zum 25.09.2015

Unsere Stammgruppenfahrt begann am 23.09.2015 um 8:40 Uhr am Freiberger Bahnhof, von wo aus wir nach Mulda fuhren.
Nach einem anstrengenden Fußmarsch bergauf durch den Wald bei Mulda erreichten wir endlich „Blockhausen“. Einen fiktiven Ort, der in keinem Atlas zu finden ist, da er nur aus drei Blockhütten besteht.
Voller Euphorie bestiegen wir die Treppe hinauf zum Heuboden, auf dem wir übernachten sollten. Es stellte sich heraus, dass er kleiner war als wir ihn uns vorgestellt hatten.
Wir räumten unser Gepäck nach oben, welches widererwartet dann doch seinen Platz fand. Die Kochgruppe begann das Mittagessen vorzubereiten. Die Essenszubereitung war schwierig, da wir zu viert Brote für über 20 Personen schmieren mussten. Das dauert! Nach dem Schmieren taten uns die Hände weh.
Danach besichtigten wir die Gegend, wobei wir eine Menge interessante Holzskulpturen sahen. Später spielten wir ein Geländespiel im Wald, was allerdings leider nicht so gut ankam, da viele nicht richtig mitspielten. Die Flagge wurde dennoch erobert. Nachdem Spiel begannen zwei Jungs Feuer zu machen und die Kochgruppe kochte ,,Chili con carne ohne Chili“, da unsere Lehrer “ganz aus Versehen“ das Chili vergessen hatten. ; )
Am Abend saßen wir dann am Lagerfeuer, redeten, sangen Lieder und erfreuten uns an den Flammen. Das Highlight dieses Abends war der beheizte Badezuber, der nicht warm werden wollte. Dennoch war das Bad in der kühlen Nacht ein unvergessliches Erlebnis.
Am nächsten Morgen krochen wir alle verschlafen aus unseren Schlafsäcken. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es zu einer langen und mühsamen Wanderung durch den umliegenden Wald. Versteckte Zettelbotschaften verrieten uns den Weg bis zum Schatz. Der sich, wie sich nach vierstündiger Suche herausstelle, am Startpunkt im Camp befand. Die Begeisterung darüber war uns allen anzumerken. Erschöpft erreichten wir das Camp und ruhten uns erst einmal aus. Den Rest des Tages verbrachten wir mit interessanten Freizeitbeschäftigungen, wie Schnitzen, Axtwerfen, Spiele spielen, aber auch einfach nur Chillen.
Am Abend machten die Jungs wieder Feuer, was aber erst nach einigen Versuchen brennen wollte, da sie keine Streichhölzer gefunden hatten und es dadurch mit Schlageisen und Feuerstein entfachen mussten. Die Kochgruppe kochte leckeren Kesselgulasch über dem Feuer und bereitete den Knüppelkuchenteig für das abendliche Lagerfeuer zu.
Als es dunkel wurde, saßen wir wieder in gemütlicher Runde am Feuer, buken Knüppelkuchenteig, rösteten Marschmelows, sangen Lieder begleitet vom Gitarrenspiel, redeten und waren rundum zufrieden.  
Freitagmorgen wurden wir viel zu früh vom Lärm einer Kettensäge geweckt. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Lagerfeuer packten wir unsere Sachen, die alle voller Heu waren, zusammen.
Da wir noch ein wenig Zeit hatten, spielten wir ein Spiel, wobei wir rohe Eier in Naturmaterialien verpacken sollten, sodass sie beim Sturz aus 2 Meter Höhe nicht kaputt gingen. Das machte uns allen Spaß. Zum Glück blieben 4 von 5 Eiern ganz.
Als wir uns dann auf den Weg machten, schlugen wir leider einen anderen Weg ein als am Mittwoch. Wir schafften den Zug nur mit knapper Not, obwohl wir querfeldein über Weiden liefen und sogar einen Ausdauerlauf durch Mulda hinlegten. (Irgendwann muss sich der Sportunterricht ja bezahlbar machen.)
So kamen wir alle gesund, wenn auch müde und erschöpft, nach drei ereignisreichen Tagen pünktlich in Freiberg am Bahnhof an.

Endliche eine Pause von der anstrengenden Wanderung.

Pause muss sein!

Gemütliche Rast im Wald

Der Sauensäger bei der Arbeit

Zubereitung von Kesselgulasch

Feueranschlagen mit dem einem Schlageisen und Feuerstein

Chillen zwischen den Felsen

Knüppelteig für ALLE

Der Kälte getrotzt

Suchbild – Finden Sie das Ei?

 

Geschrieben von den Grünen Skorpionen