Jetzt wird ausgepackt!

Postboten brachten viele Kisten ins Haus, dann war der 14.11.2013 und alle Spiele (über 80) wurden entweder in eine der vier großen Kisten für die Stammgruppen gepackt oder auf dem Podest aufgebaut.
Vertreter der Presse, das Freiberger Fernsehens, Schulleitung, Vertreter des Vorstandes waren da, und dann kamen nach und nach die Schüler der vier Untergruppen mit Ihrem Stammgruppenteam herein ...

Die Augen leuchteten, bei einigen Kindern stand der Mund offen und man hörte zeitgenössische Ausrufe. Was für ein Tag!
Das Stillezeichen ging durch den Raum und es wurde mucksmäuschenstill. Frau Drescher und Frau Grandner erzählten, wie es dazu gekommen ist, dass hier so viele Spielsachen stehen.
 
Die Kinder waren schwer begeistert, dass eine Jury ihre Schule ausgesucht hat, weil sich einige Eltern und Pädagogen eine interessante Bewerbung eingereicht hatte, die die Jury überzeugte.

Jede Gruppe schnappte sich eine Kiste und verschwand ins eigene Stammgruppenzimmer.
Nach dem Besprechen der Regeln für den Umgang mit Spielen ging es ans Auspacken und dem  gemeinsamen Betrachten der Spiele. Mache Spiele waren unbekannt, bei andere Spiel konnten  Kinder kurz erklären, worum es in dem Spiel ging.

Dann ging es ans ausprobieren. Sehen Sie selbst …

Einen herzlichen Dank an Frau Schöne, Frau Drescher und Frau Grandner für das Engagement. Ebenso ein herzliches Dankeschön an die Jury und Förderer von „Spielen macht Schule“!

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Initiative „Spielen macht Schule“ stattet die FGS in Freiberg mit Spielen aus.

Die FGS Freiberg hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Die Freie Gemeinschaftliche Schule "Maria Montessori" hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 207 Gewinner in allen 16 Bundesländern.


Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative von den 16 Kultusministerien. Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2013 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die besten Konzepte wurden von einer Fachjury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.

In der Pilotphase im Jahr 2007 haben zunächst 10 hessische Schulen ein solches Spielzimmer gewonnen. Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 1190 spielende Schulen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbe­werbs­unter­lagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

Hintergrund:

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen­wirken.

www.spielen-macht-schule.de