Erdkinderprojekt (EKP)

Diese Form des Lernens orientiert sich an der Montessoripädagogik aus dem Sekundarschulbereich. Ziel des EKPs ist es, dass die Schüler gesellschaftlich aktiv werden, indem sie sich jeweils für 3 Wochen pro Halbjahr sozial, schulisch, politisch und/ oder   Natur und Umwelt bezogen engagieren. Die Anforderung des Projektes sind hoch, da sie die Erfahrungen aus den Projekten der davorliegenden Schuljahre (Jahrgänge 1-6) voraussetzen und methodische, personale und soziale Kompetenzen auf der Anwendungsebene abverlangen. Ein besonderer Reiz des EKPS liegt darin, dass die Schüler sich vollkommen selbstständig ein Betätigungsfeld und eine Mitwirkungsgruppe suchen und/ oder erfinden müssen und dabei selbst die Organisation, Strukturierung, Finanzierung sowie die Hinzuziehung fachlicher Experten planen und durchführen müssen. Das EKP nimmt Bezug zu den Altersspezifika, da sie den Schülern ein außerschulisches Lernen ermöglicht und weg vom rein kognitiven Lernen, hin zu fächerübergreifendem Lernen in praxisbezogenen Erfahrungsräumen und hin zu konkreten praktischen Tätigkeiten geht. Die Arbeit in kleineren Gruppen lässt eine Orientierung in und an Cliquen zu.
Als schon durchgeführte Beispiele seien hier genannt: Der Bau einer Mini-Biogasanlage, die Renovierung des Stammgruppenzimmers, Einrichten eines Schulradios, der Videodreh eines Schulwerbevideos, der Bau einer Schulhofbank, Planung eines Schulgartens, Übernahme einer SOS- Kinderdorfpatenschaft in Afrika u.ä..
EKP-Projekte sind auch durch eine entsprechende Nachhaltigkeit geprägt. Nach Abschluss der 3 Wochen laufen diese einmal wöchentlich weiter, um sie weiterführen und/ oder pflegen zu können.

 

EKP-Raumgestaltung

Wir, das EKP Raumgestaltung, möchten unsere Schule Stück für Stück schöner machen, um eine bessere Lernatmosphäre zu schaffen.

Dabei möchten wir uns vor allem auf die Sprachräume, insbesondere den Spanischraum und den Container, welcher sich auf dem Schulgelände befindet, konzentrieren.

Im Spanischraum möchten wir eine buntere Lernatmosphäre schaffen. Wir haben bereits eine Wand farbig gestrichen und an einer Wand einen bunten Grundwortschatz angebracht, um einen Anreiz zum Lernen zu schaffen. Wir haben aber noch viele andere tolle Ideen. So wollen wir gerne noch schönere Gardinen anbringen und ein paar weitere Bastelideen umsetzen. Sie können sich gerne bei uns melden, wenn Sie noch Wandfarben (weiß, bunt) übrig haben oder weiße Gardinen oder Stoff. Auch Stoffmalfarbe, Blumentöpfe und Pflanzen können wir gebrauchen.

Im Container haben wir bereits begonnen Wände zu streichen und Unebenheiten an der Wand auszugleichen. Da im letzten Schuljahr das Fenster des Containers beschädigt wurde, kann allerdings immer noch ungehindert Feuchtigkeit eindringen. Deshalb wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie sich bei uns melden könnten, falls Sie uns helfen können ein Fenster oder eine Plexiglasscheibe günstig zu organisieren.

Sie erreichen uns unter: claudia.meier(at)fgs-freiberg.de

Ihr EKP Raumgestaltung

EKP - MASKENBALL

Wir sind drei hübsche Ladys aus der Obergruppe. Da wir dieses Jahr das 20.Jubiläum der Schule haben, arbeiten wir im EKP an einem grandiosen Maskenball. Da wir noch einiges finanzieren möchten, wollen wir mit dem eingenommenen Geld entstandene und noch entstehende Kosten abdecken. Unser Ziel ist es einen noch nie da gewesenen wenn nicht gar perfekten Maskenball zu organisieren, den Freiberg so schnell nicht vergessen wird.

Die mit Blut und Eisen entstandenen Sportrucksäcke verkaufen wir im Sinne der Werbung für 7€ das Stück, um diesen einzigartigen Maskenball entstehen zu lassen.

In froher Hoffnung

P.S. Des Weiteren befinden sich auf den weiteren Seiten dieses Dokuments, Werbebilder für unsere Veranstaltung.

Teilnahme des EKPs Street Art am Unart-Performance-Wettbewerb des Staatsschauspiels Dresden

FUCK, WHAT THEY TELL YOU!
Ein Tag – eine Wand!
Kunst gegen Kunst!
Jeder gegen Jeden.
Alle zusammen.


In mehreren Sequenzen durchziehen sieben Jugendliche einen ganz normalen  Tag im ganz normalen Wahnsinn unseres Alltags, mit all den winzigen  Momenten, den Nachrichten, den Sprüchen und Klischees, Katastrophen  
und Ritualen, die ihn prägen. Wie jeder Tag hinterlässt auch dieser  Tag seine Spuren:
Farben, Narben, Zeichen – festgehalten an einer Wand, die zur stillen  Beobachterin, Zeugin und Projektionsfläche wird. Das EKP Street Art bringt in diesem Jahr Urban Art von der Straße ins Theater. Seit Ende September trifft sich ein Großteil der Gruppe mehrmals in der Woche, um für das Staatsschauspiel Dresden eine 15-minütige Performance zu entwickeln. Doch unsere Gruppe ist nicht alleine. Insgesamt treten sieben Gruppen von Jugendlichen im Alter von 14-20 Jahren an, um ihre Performance Anfang März dem Publikum im Unart Finale zu präsentieren. Die zwei besten Performancegruppen fahren anschließend zum Best of Unart nach Hamburg und Berlin. Für uns ist es schon eine Ehre, beim Finale dabei zu sein, da die Konkurrenz sehr stark war. Beim Entwickeln der Performance bekommt das EKP Street Art Unterstützung von Heiki Ikkola, einer der bekanntesten Schauspieler für das mechanische Objekttheater, der mit seiner Companie Cie. Freaks und Fremde überall auf der Welt auftritt. Wir freuen uns, wenn ihr den weiten Weg von Freiberg nach Dresden auf euch nehmt, um uns performen zu sehen!

Wann: 1. & 2. März 2018, Uhrzeit: 18 Uhr

Wo: Kleines Haus Staatsschauspiel Dresden, Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Links: http://www.staatsschauspiel-dresden.de/buergerbuehne/unart/

http://unart.net/ … und weiter geht’s!

Ausstellung des EKPs Street Art im Pi-Haus Freiberg

Wir zeigen auch hier in Freiberg, was wir können! Unsere EKP-Gruppe Street Art stellt Mitte März einige ihrer Werke im Pi-Haus (Kinder- und Jugendzentrum Freiberg) aus. Urban Art lässt sich im öffentlichen Raum in Freiberg nur an ein paar wenigen Ecken finden. Das Pi-Haus ist eines davon. Wir zeigen, dass man Urban Art auch ausstellen kann und präsentieren unsere Werke bei einer Vernissage: Vernissage Street Art:

Wann: 10. März 2018,Einlass: 19.30

Wo: Pi-Haus Freiberg, Beethovenstraße 5, 09599 Freiberg

Es gibt auch Livemusik von zwei Bands: DÄMSE & Jimmy Glitschy. Wir freuen uns auf viele Besucher, da wir vom EKP Street Art hier ein sehr arbeitsintensives, aber erfolgreiches Jahr feiern wollen. P.S. Natürlich gelten die Jugendschutzgesetze. D.h. unter 16-Jährige dürfen nur bis 22 Uhr bleiben und unter 18-Jährige bis 24 Uhr. D.h. wer länger bleiben möchte, muss in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein bzw. ein Schreiben mit der Erlaubnis dabeihaben.

 

Anne Heinelt

EKP Bauernhof

In unserem ErdKinderProjekt (EKP) haben wir uns als „Planungsgruppe Bauernhof“ das Ziel gesetzt ein Grundstück zu finden und herzurichten um zukünftig für alle Schüler dem EKP eine Heimat zu geben.

Ende August starteten wir in unser Projekt. Wir haben unsere Erwartungen und Ziele gesammelt, mussten alle Ideen aufschreiben, die uns zum Thema Bauernhof einfielen. Danach durften wir uns erstmal mit Pudding stärken. Es gab nur einen Haken, wir mussten diesen selber anrühren und durften alle Geräte nur an 3m langen Seilen bedienen. Das war eine ganz schöne Sauerei, aber vor allem ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Danach ging es ans Ordnen unserer gesammelten Gedanken nach Inhalt und Wichtigkeit fürs Projekt. Das Grundstück zu suchen, Kontakt zur Montessori Schule Potsdam herstellen (die ja Inspiration für unser Vorhaben sind) und unsere Planungen schriftlich festzuhalten sind erstmal viel wichtiger Tiere versorgen, Workshops geben und das ganze Gelände ansprechend bunt zu gestalten. 

Am zweiten Tag war die Aufregung groß als wir uns früh um 8 auf dem Schlossplatz in Freiberg mit unseren Fahrrädern trafen um unser erstes Grundstück zu besichtigen. So machten wir uns auf den Weg zu unserer Vorstandsvorsitzenden Frau Ott, die in Reinsberg ein Grundstück als Ausgangspunkt im Angebot hat. Nach etwas mehr als 12km Radstrecke waren wir überrascht, denn unsere Lehrer hatten uns nicht verraten, wie groß und vielseitig das Grundstück ist. Wir haben dieses den ganzen Vormittag erkundet und unsere Ideen sprudelten nur so aus uns raus. Vor unserem inneren Auge sahen wir Badeteich, Zeltlager, Tiere und Baumhäuser entstehen. So viel Kreativität braucht aber Energie. Bei den Essensvorbereitungen haben alle mit angepackt und als der Eintopf über dem Lagerfeuer zu kochen begann, knurrte allen schon der Magen! Gestärkt ging es auf den Heimweg nach Freiberg. Das warme Wetter,die Bewegung des ganzen Tages und das viele Bergauffahren machten den Rückweg deutlich anstrengender als den Hinweg. Wir müssen also leider festhalten, dass unser erstes Grundstück ungeeignet ist um immer mit dem Fahrrad hin- und zurück zu kommen – der Zeitverlust ist einfach enorm! Zum nächsten Termin wollen wir die Busverbindung testen.

Vor und nach den Herbstferien haben wir uns mit der Planung von zwei wichtigen Punkten beschäftigt – 1. Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es um auf dem zukünftigen Gelände sanitäre Einrichtungen zu haben? Und 2. Wie kommen wir an Geld für unsere Vorhaben?
Die Recherche zu Punkt 1 brachte uns zu einer kurzfristigen (Dixi) und einer längerfristigen Lösung (Komposttoilette). Dieser Punkt ist ebenso wie vorhandenes Wasser enorm wichtig für jedes in Frage kommende Grundstück.

In Punkt 2 waren wir um die Herbstferien enorm fleißig. Wir haben einen ganzen Nachmittag in Weigmannsdorf Äpfel gesammelt und anschließende zu Herrn Fethke gebracht. Er hat uns gezeigt

wie man daraus Apfelsaft presst. Zusammen mit den schon gespendeten Äpfeln haben wir 200 Liter Apfelsaft aus unbehandelten und handgelesenen Äpfeln erhalten. Am letzten Tag vor den Herbstferien haben wir mit verschiedenen Obstsorten und in der Marmeladenküche ausgetobt. Während also fleißig gewogen, geschnibbelt und gekocht wurde, haben wir „nebenbei“ Etiketten gestaltet und Buch geführt, damit wir alles über die Schülerfirma „SnackEck“ abrechnen können. Nach den Herbstferien wurden alle Marmeladen probiert und für lecker befunden. Wir haben den Rest des Tages vor allem mit Recherche verbracht (Busverbindung, alternative Grundstücke, vergleichbare Projekte an anderen Schulen). Wir haben den Verkauf unseres Apfelsaftes und der Marmeladen geplant und freuen uns darauf, uns zum Tag der offenen Tür am 20.01.2018 vorzustellen.

Und jetzt kommen SIE ins Spiel!
Sie kennen in Ihrer Nähe ein Grundstück, dass ungenutzt darauf wartet von kreativen und phantasievollen Schülern genutzt zu werden? Melden Sie sich bei uns unter

ekp(at)fgs-freiberg.de

Wenn Sie unseren selbstgemachten Apfelsaft oder Marmelade (Weihnachtsmarmelade mit Kürbis, rote Beerenmarmelade, rote Beerenmarmelade mit Nuss und Stachelbeer-Minz-Marmelade) kaufen wollen, sind wir Mittwochs 14.45 – 15.00 Uhr für sie da!

Vielen Dank – Amy, Eva, Hanna, Klara, Lorenz und Timo von der „Planungsgruppe Bauernhof“ 

Die SchülerInnen der Obergruppen präsentierten Ihre Themen im Erdkinder-Projekt nach Maria Montessori

Ein ganzes Schuljahr lang beschäftigten sich die SchülerInnen mit einem selbst gewählten Thema im Rahmen des EKP. Zu Beginn des Schuljahres stand ihnen eine Woche zur Verfügung, um ihr Projekt zu planen, während des gesamten Schuljahres jeweils ein Tag monatlich, um an ihrem Thema zu arbeiten, zu recherchieren, Kontakte zu knüpfen, externe Fachleute zu befragen und zu werkeln. Jetzt zum Schuljahresende konnten sie ihr Thema abschließen und präsentieren.

In der Regel findet solch eine Präsentation vor der Stammgruppe statt. Um jedoch die Idee des EKP auch den Eltern näher zu bringen und zu zeigen, was die SchülerInnen im Laufe des Schuljahres zu leisten im Stande waren, luden die Obergruppen in diesem Jahr ihre Eltern ein. Jedes Team hatte Gelegenheit, sein Projekt ausführlich vorzustellen.

Bei den „Grauen Grizzlys“ beschäftigten sich die SchülerInnen bspw. mit erneuerbaren Energien mit ihren Vor- und Nachteilen. Andere Gruppen besuchten einen Kindergarten, das Altersheim oder ein Kinderheim. Es wurde damit nicht nur auf naturwissenschaftlicher Ebene sondern auch im sozialen Bereich und der Umwelt gearbeitet.

Beeindruckend war, mit welchen verschiedenen Präsentationsmöglichkeiten die Projekten den Gästen näher gebracht wurde, ob mit Plakaten, Fotos oder per PowerPoint. Staunen konnten die Eltern auch über sein von den Schülern gebautes Windrad und ein Modell zur Veranschaulichung der Nutzung von Wasserkraft.

Wir Eltern hatten den Eindruck, dass die SchülerInnen mit viel Ehrgeiz, Engagement, Ideenreichtum und Freude an ihren Projekten arbeiteten und die Zeit meist gut nutzten. Wir sind gespannt auf das nächste Erdkinderprojekt.

Freiberg, 25.06.2014
Katrin Schöne

 

Im Rahmen des schülerzentrierten Projekts entstand vor einigen Jahren beispielsweise ein Werbefilm für unsere Schule