Die Tiger stellen sich vor

Roarrrrrrrrggggghhhhhhhh – wir sind die weißen Tiger.
Unsere Stammgruppe gibt es erst ganz neu seit diesem Schuljahr, und wir haben uns viele Gedanken über einen Namen gemacht und uns dann für „die weißen Tiger“ entschieden. Weiße Tiger sind schnell, schlau und etwas ganz besonderes – genau wie wir :-).
Aber nicht nur unser Name ist neu, sondern auch unser Stammgruppenzimmer und unsere Materialien. Darauf sind wir besonders stolz. Unsere beiden Stammgruppenplüschtiger überwachen unseren Unterricht und die Freiarbeit. Am Nachmittag dürfen die Plüschtiger dann immer ein anderes Kind nach Hause begleiten.
Zusammen mit unserer Stammgruppenlehrerin Frau Gutzeit und unserer Lernbegleiterin Frau Dittmann sind wir 254 Jahre alt, 765 kg schwer und 31,56 Meter groß. Wahnsinn, oder?
Am liebsten gehen wir – die weißen Tiger – schwimmen, tauchen und klettern. Wir mögen es auch zu tanzen, Ski zu fahren, zu reiten und Fußball zu spielen. Außerdem lieben wir Erdbeeren, Eis und Sonnenschein.

Die Tiger gehen auf Reisen – Unsere Stammgruppenfahrt ins Zirkelsteinresort im Elbsandsteingebirge

So eine Stammgruppenfahrt ist schon immer ganz schön aufregend und das sah man den meisten Tigern früh auf dem Bahnhof in Freiberg auch an. Los ging es mit dem Zug in Richtung Elbsandsteingebirge. Nach einer tollen Fahrt durch das schöne Elbtal, konnte es einigen Tigern gar nicht schnell genug gehen, in unserer Unterkunft anzukommen – alle wollten doch endlich die Zimmer für die nächsten Tage sehen. Doch bei der Aussicht auf den grandiosen Zirkelstein mussten wir dann einfach mal kurz anhalten.

Im Zirkelsteinresort waren wir in einem echten Tiger-Paradies angekommen und konnten nun in aller Ruhe zusammen spielen, reden, uns ausruhen oder herumtoben. Bei unseren Tiger-Teamspielen am Nachmittag haben wir uns mal komplett ausgepowert.

Am nächsten Tag war es richtig spannend, denn in zwei Gruppen ging es los zur großen Schatzsuche rund um den Zirkelstein. Hier war vor allem Teamgeist gefragt, sonst hätten wir die Aufgaben nie meistern können. So mussten wir Bäume und Pflanzen bestimmen, uns mit der Karte orientieren und die Namen von Felswänden um uns herum herausfinden oder über Tierarten diskutieren, die im Elbsandsteingebirge vorkommen. Wir haben viel über das Leben von Fledermäusen erfahren und sind mit unseren fachkundigen Schatzführerinnen auf den Zirkelstein gestiegen. Die Aussicht war einfach nur fantastisch. Dann forderten Teamsspiele nochmal unser ganzes Können. Wie sollen auch 10 Kinder auf einen Baumstamm passen?
Tja, wir haben es auf jeden Fall geschafft. ;-)

Als sich unsere beiden Teams wieder zusammen gefunden hatten, konnten wir die Schatzkarte zusammen puzzeln und den Schatz suchen. Das war eine Leichtigkeit für uns Tiger... bei unserem Spürsinn. ;-)

Am Nachmittag fertigten wir dann mit viel Ausdauer schöne Anhänger und Figuren aus Speckstein an, bevor wir den Abend am Lagerfeuer mit Knüppelteig verbrachten. Danach wurde es bei unserer Nachtwanderung noch einmal richtig aufregend. Erst folgten wir einem Weg durch den Wald, der mit Knicklichtern gekennzeichnet war. Danach ging es noch ein Stück weiter mit unseren Taschenlampen.

Am nächsten Tag mussten wir uns leider schon wieder von unserem Paradies im Wald verabschieden und machten uns auf dem Heimweg. Aber von unserer Zeit am Zirkelstein werden wir sicher noch lange erzählen.

Unser „Freiberg“-Projekt und die „weiße Tiger“-Stadtführung

 In der letzten Projektzeit beschäftigten wir uns ausführlich mit dem Thema Freiberg, denn wir – die weißen Tiger – wollten unsere Stadt mal ganz genau unter die Lupe nehmen. Also teilten wir uns in verschiedene Teams auf und forschten zu unterschiedlichen Themen rund um Freiberg. Wir gingen in Bibliotheken, wälzten Bücher, recherchierten im Internet, suchten uns Ansprechpartner und telefonierten mit diesen. Manchmal besuchten wir auch unsere Ansprechpartner vor Ort. Das war ganz schön viel Arbeit, aber sie hat sich gelohnt. Mit Hilfe des Stadtplans legten wir eine geeignete Route durch Freiberg fest und führten am 02. Mai 2011 unsere eigene Stadtführung durch. Die verschiedenen Teams mussten also vor Ort ihre Forschungsarbeit vorstellen und mussten sich allen neugierigen Fragen stellen.

Los ging unsere Stadtführung im Freiberger Tierpark. Hier wurde uns über die Geschichte des Tierparks und deren tierische Bewohner berichtet.

Dann ging es weiter in den Freiberger Albertpark. Dort wurde uns alles Wissenswerte zum Schwedendenkmal erklärt.

Auf dem Freiberger Obermarkt erfuhren wir allerhand über das Freiberger Rathaus. Dann hörten wir spannende Geschichten über Kunz von Kauffungen und den legendären Prinzenraub. Abgerundet wurden die Präsentationen auf dem Obermarkt durch einen Vortrag zum Denkmal von Otto dem Reichen.

Anschließend führte uns eine unserer weißen Tigerinnen durch den Freiberger Dom und zeigte uns dort zum Beispiel die Silbermann-Orgel, die Goldene Pforte, die Tulpenkanzel und das Altarbild.

Das Theater Freibergs wurde uns durch ein anderes Team vorgestellt bevor ein weiterer Tiger-Experte über die gegenüberliegende Nikolaikirche berichtete.

Dann liefen wir weiter ins Donatsviertel. Dort hatten wir eine junge kostümierte Stadtführerin, die uns sehr viel über diesen historischen Teil Freibergs erzählen konnte und uns durch die engen, verwinkelten Gassen lotste.

Noch mehr erfuhren wir über den Donatsturm und den alten Donatsfriedhof, wo zwei weitere Haltepunkte unserer Stadtführung waren. Auch die Informationen zur Freiberger Stadtmauer waren sehr interessant. Jetzt wissen wir auch, warum in der Freiberger Eierschecke kein Quark ist – der ist nämlich angeblich beim Bau in der Stadtmauer gelandet.

In der Jakobikirche war es spitze. Nachdem unsere Experten uns alle wichtigen Fakten erzählt hatten, durften wir sogar die Kirchenglocken mal von ganz nah unter die Lupe nehmen. Wer hätte gedacht, dass die so groß und laut sind.

Unsere Stadttour wurde an der Alten Elisabeth von einem sehr wichtigen Thema gekrönt – nämlich dem Freiberger Bergbau.

Am Ende wollen wir, die weißen Tiger, euch als neue Freiberg-Experten noch unser Schattenbild von Freiberg präsentieren. Auf diesem Bild haben wir gemeinsam unsere verschiedenen Stationen der Stadtführung als schwarzen Schattenumriss festgehalten. Wenn ihr das Bild in Originalgröße bestaunen wollt, dann kommt ins Stammgruppenzimmer der weißen Tiger.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns in unserem Projekt unterstützt haben. Vielen Dank an die Freiberger Stadt- und Kinderbibliothek, den Freiberger Tierpark, das Freiberger Theater, das Team des Freiberger Doms, die Freiberger Touristeninformation, die Pfarrerin Rudloff der Jakobikirche und alle anderen Ansprechpartner.

Unser Herbstfest

Ende September feierten wir in unserer Stammgruppe ein kleines Herbstfest. Wir präsentierten die Ergebnisse unserer ersten Werkstatt „Formen, Farben, Körper“ und trugen Herbstgedichte aus der Freiarbeit vor. Einige Tiger spielen sogar mit ihren Instrumenten ein Lied vor. Am Ende des Abends machten wir noch einen Laternenumzug mit unseren selbst gebauten Laternen.
Auch für den Rest des Schuljahres haben wir uns viel vorgenommen. Weihnachtsbasteln, eine Lesenacht und eine Stammgruppenfahrt in die Sächsische Schweiz sind geplant. Wir wollen im Winter auch rodeln und im Sommer zelten gehen. Geburtstage feiern wir immer gemeinsam in unserer Kreiszeit.

Unsere erste Werkstatt "Formen, Farben, Körper"

Beim Start in unsere erste Werkstatt zum Thema „Formen, Farben, Körper“ war echter Körpereinsatz gefragt. Die Stammgruppen türkis und rot kamen genau wie wir in ihren Stammgruppenfarben gekleidet in die Schule. Dann war Schnelligkeit gefragt, denn wir mussten uns gemeinsam zu Kreisen, Dreiecken, Quadern usw. formieren. Das hat großen Spaß gemacht, war aber gar nicht so einfach.
Am Ende der Werkstatt absolvierten wir unsere erste mündliche Prüfung, die wir aber super gemeistert haben, weil wir hart an unseren Prüfungsschwerpunkten gearbeitet hatten. Auch die Präsentationen unserer Traumhäuser und Glückstiere, die während des Projekts entstanden, war wirklich interessant.