19. Mai 2026

„Hoopdance“

In unserem Atelier „Hoopdance“ drehte sich in den vergangenen Wochen alles um das Tanzen mit dem Hula-Hoop-Reifen. Mit viel Energie und guter Musik lernten die Kinder viele coole Tricks und ließen den Reifen nicht nur um die Taille, sondern auch um ihre Hände und durch die Luft kreisen. Aus den gelernten Tricks entstand am Ende eine gemeinsame Tanzchoreo zu „Dance Monkey“. Voller Stolz und mit viel Mut wurde dann im FZB vor Publikum performt und mit großem Applaus belohnt.

Mikroskopie

Die jungen Forscher des Ateliers ,,Mikroskopie“ hatten einen fiktiven Kriminalfall zu lösen: In einem Restaurant war eingebrochen worden. Das über 100 Jahre alte handgeschriebene Kochbuch war gestohlen worden. Die Küche wurde durchwühlt. Viele Verpackungen und jede Menge weiße Pulver liegen verstreut auf Tischen und dem Fußboden.

Im Verdacht stehen zwei Bauarbeiter (A. und B.), die für Sanierungsarbeiten im Haus waren. Ihre Kleidung wurde untersucht. In beiden Fällen wurde weißes Pulver sichergestellt, welches kriminaltechnisch zu prüfen war, ob es mit dem Kücheneinbruch im Zusammenhang stehen könnte.

Als Vergleichsproben standen zur Verfügung: Kartoffelstärke, Mehl, Puderzucker, Backpulver, Gips
Zuerst schauten sich die Mikroskopiker die fiktiven Proben von der Kleidung der Verdächtigen an. Dazu wurde jeweils eine sehr kleine Menge des Pulvers mit einem Zahnstocher entnommen, auf einem Objektträger abgerollt und mit einem Deckglas abgedeckt. Zunächst wurden die Proben trocken untersucht, sowohl im Hellfeld als auch mit polarisiertem Licht. Danach wurde etwas Wasser an den Deckglasrand gegeben, das darunter lief. Jetzt wurde die gleiche Probe wieder mit beiden Kontrastverfahren untersucht und die Beobachtungen in eine Tabelle eingetragen.

Dann wurde das Gleiche mit den reinen Vergleichsproben gemacht und verglichen. Es stellte sich heraus, dass die Probe ,,B“ nur Staub und Gips enthielt, während man in der Probe ,,A“ zusätzlich noch Kartoffelstärke fand. Somit gab es ein starkes Indiz, dass ,,A“ in der Küche war. Hier Fotos der untersuchten weißen Pulver, die sich ohne Mikroskop sehr ähnlich sahen. Links jeweils ein Hellfeld-Foto, rechts bei gekreuzten Polarisatoren, oben trocken, unten nass; alle Fotos bei gleicher Vergrößerung.

Kartoffelstärke zeigt im polarisierten Licht das typische „Stärkekreuz“:

Gips zeichnet sich durch eine starke Doppelbrechung aus, die im polarisierten Licht zu auffälligen Interferenzfarben führt:

Überraschungen bleiben nie aus, wenn man Dinge mit dem Mikroskop untersucht. Auch das Backpulver enthält Stärke, allerdings sehr viel feinere Kügelchen. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, dass dies Tapioka-Stärke ist, die laut Wikipedia aus Maniok gewonnen wird. Im Gegensatz zum Gips bildet Backpulver bei Wasserzugabe CO2-Blasen.

Rhythmik und Tanz mit dem Pezziball

Im Atelier wurde es rhythmisch, bunt und richtig fröhlich: Beim Trommeln auf Pezzibällen stand der Spaß an Bewegung im Mittelpunkt. Unsere Truppe fand schnell den gemeinsamen Takt. Es wurde sich ausprobiert, gespielt und voller Energie getrommelt.

Zu bekannten Liedern wie „ Apate“, „Wie wollen ein Tier“ und dem Gummibärenlied wurde getanzt, musiziert und es kam Schwung in die Gruppe.

So entstand eine wunderbare gemeinsame Zeit. Danke für diese schönen Momente!

Wie viel Kraft steckt in mir?

Im Rahmen der GTA-Angebote unserer Schule fand das Atelier „Wie viel Kraft steckt in mir?“ statt. Acht Kinder aus der ersten Klasse trafen sich dafür insgesamt sechsmal, um gemeinsam auf spielerische Weise ihre eigene Kraft zu entdecken.

Im Mittelpunkt stand dabei, die eigene Stärke kennenzulernen und besser einschätzen zu können: Wie viel Kraft habe ich? Wie setze ich sie ein? Gleichzeitig ging es auch darum, ein Gefühl für andere zu entwickeln – wie fühlt sich die Kraft meines Gegenübers an und wie kann ich zeigen, dass es mir gerade zu viel wird?

Mit verschiedenen Spielen und Übungen, bei denen auch gerungen und gekämpft wurde, sammelten die Kinder wichtige Erfahrungen. Dabei galt immer ein zentraler Grundsatz: Wir kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Gemeinsam probierten die Kinder ihre Kräfte aus, unterstützten einander und lernten, respektvoll miteinander umzugehen.

So wurde das Atelier zu einem Raum, in dem die Kinder nicht nur ihre körperliche Stärke, sondern auch ihr Einfühlungsvermögen und ihre Selbstwahrnehmung stärken konnten.

Mädchentreff

Bei unserem Mädchentreff haben wir gemeinsam eine richtig schöne Zeit verbracht. Wir haben spannende Literatur für Mädchen entdeckt und uns darüber ausgetauscht, was uns besonders gefallen hat. Zwischendurch wurde viel gelacht – vor allem bei den Spielen, die für gute Stimmung gesorgt haben. Besonders wertvoll waren aber die vielen Gespräche, in denen wir uns besser kennenlernen und unsere Gedanken teilen konnten. Natürlich durften auch leckere Snacks nicht fehlen, die den Nachmittag perfekt abgerundet haben. Es waren wieder tolle Treffen, mit viel Spaß, Freundschaft und Respekt.

Programmieren mit Calliope mini: Ein neuer Stern war geboren

Calliope mini ist ein Einplatinencomputer, auf dem man spielerisch programmieren erlernen und üben kann.

Man muss dazu klare und detaillierte Anweisungen in einem Programm angeben, wir haben dafür den Editor „Make Code“ verwendet. Das ist eine Programmierumgebung und beinhaltet Programmblöcke die wie ein Puzzle zusammengesetzt werden, zum Beispiel „wenn Knopf A gedrückt, setze Farbe auf blau“.

Wir waren eine kleine Gruppe aus acht Schülern und hatten uns erst einmal mit dem Mikrocontroller vertraut gemacht: Welche Tasten gibt es? Wie heißen die sichtbaren Bauteile?

Anschließend ging es endlich los und wir entwarfen Codes, mit denen sich auf der LED-Matrix Texte, Symbole und kleine Animationen anzeigen ließen. Höhepunkt war schließlich das Programmieren eines Raketenstarts mit vorherigem Countdown.

Mit dem Calliope mini kann es hoch hinaus gehen. Bis zum nächsten Atelier-Angebot!

Gemütliche Winterzeit

Im Atelier „Gemütliche Winterzeit“ trafen sich Schüler aus den Untergruppen, um die kalte Jahreszeit auf kreative Weise zu genießen. Gemeinsam lasen wir Geschichten wie zum Beispiel „Drei kleine Handschuhe“ von Linda Bailey, sie ließen ihrer Fantasie beim Malen freien Lauf und tauschten sich über spannende Fragen aus. Eine der Diskussionen war zum Beispiel: „Wo würdest du gern mal wohnen, in einem Baumhaus oder Hochhaus?“. Bei dem Kartenspiel „So bin ich“ hatten die Kinder Spaß sich gegenseitig Fragen zu stellen, Entscheidungen zu treffen und sich dabei kennen zu lernen. In einem gemütlichen Rahmen konnten die Kinder ihre Ideen und Gedanken teilen, sich gegenseitig inspirieren und in einer entspannten Atmosphäre neue Eindrücke gewinnen.