Dass AUCH Jugendliche sich für Politik interessieren, zeigte die diesjährige Juniorwahl am 22. September. Zwei Tage vor der Bundestagswahl durften die Schüler der Ober-und Abschlussgruppe ebenfalls ihre Stimme abgeben. Im Vorfeld wurden zur Vorbereitung im GeSoWi-Unterricht die verschiedenen Parteien und ihre Wahlprogramme besprochen. Gewählt wurde - wie die Großen – in einer Wahlkabine, mit Stimmzetteln und Wahlurne. Am Montag nach der Bundestagswahl wurde dann das Ergebnis bekannt gegeben. Klarer Gewinner der Erststimmen waren mit 29% die Grünen. 

Die meisten Zweitstimmen gewannen ebenfalls die Grünen mit 24%, gefolgt von der SPD mit 19% und den Piraten mit 10%. Die CDU kam nur auf gut 7% an der FGS. Interessant ist hier, dass der große Verlierer der Bundestagswahl, die Sozialdemokraten, bei der jüngeren Generation Punkten konnte. Auch schien das Wahlprogramm der Grünen viele Jugendliche anzusprechen. Die bei der Bundestagswahl so stark abschneidende AFD wurde bei der Juniorwahl allerdings auf die unteren Ränge verwiesen und schaffte nur knapp die 5%-Hürde. Einen ganz anderen Effekt hat die Wahl nebenbei noch bewirkt: die teils nur schwach geführte Politik-Diskussion an die Abendbrottische der Familien zu bringen und das gemeinsame Interesse für Politik zu wecken. Wie das Ergebnis der nächsten Bundestagswahl in vier Jahren sein wird, wenn die „Junior-Generation“ endlich wählen darf, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt!

Ein Beitrag von Lukas Lang und Klara Hoth (Unser Wahllokal)